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Frage: Defekte Hardware verbaut MBP (Akku, Graka)

Hi,


ich bin gerade stark entzückt - um meine Enttäuschung mal auszudrücken - da ich jetzt auch endlich von dem Problem der "defekten" Hardware betroffen bin. Eigentlich kein Problem, da Apple ja das "MacBook Pro Reparaturerweiterungsprogramm für Videoprobleme" ins Leben gerufen hat. Tja, wenn man das Programm mal nicht einfach wieder beendet hätte.


Mein 15" MBP Retina Mid 2012 fällt genau in die Range der betroffenen Geräte, nur hat sich eben jetzt erst die fehlerhafte Hardware bemerkbar gemacht. Ich frage mich ernsthaft: Wenn das Problem doch offensichtlich bekannt ist, wie können die denn jetzt 550€ für die Reparatur verlangen obwohl die "Mist" gebaut haben?


Gleiches gilt offenbar für die Akkus dieser Gerätereihe. Mein Akku hat jetzt 650 Zyklen und der Akku sagt "Bitte Warten". 1.000 Zyklen soll er doch durchhalten, auch dafür will Apple jetzt 200€ haben? Sag mal was stimmt denn bei denen nicht?


Hat wer einen Tipp? Ich spreche ja zugesicherten Produkteigenschaften die offensichtlich durch Apple und deren Hardwarefehler nicht mehr verfügbar sind - gerade was den Akku betrifft. Von der Grafikkarte mal ganz abgesehen, da es sich hier auch offensichtlich um kalte Lötstellen handelt, was für die Qualität spricht.


Viele sprechen immer von Preis und Qualität, das Gerät hat damals 2.800€ gekostet und nach knapp 5 Jahren ist es hinüber? Das ist doch peinlich.


Was meint ihr zu dieser Geschäftspraxis?

MacBook Pro with Retina display, iOS 10.3.3, 15" retina, NVIDA, Grafikkarte defe

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Um die Geschäftspraxis zu diskutieren ist dies leider das falsche Forum. Da könnte einer der Admins hier päpstlicher als der Papst werden und sagen, dass es sich um ein Problemhilfe Forum von Apple Usern handelt usw. usf.

Nur soviel dazu: Die genannten Probleme und das aktuelle Verständnis von Apple zu Pro-Ausstattung (Bsp. matte Displays beim MBP) sowie die so gut wie nicht mehr vorhandenen Reparaur- und Aufrüstmöglichkeiten der Geräte haben mich privat schon zu Windows getrieben. Mit Apple habe ich nur noch als Hobbyadmin in der Firma was zu tun 😉


Nun zu deinen Problemen:

GraKa: Das kommt leider auch bei den Besten mal vor. Warum Apple die Reparaturprogramme so zeitlich begrenzt … ? Tja, wer weiß das schon. Meine Vermutung darf ich hier nicht schreiben, da ich keine Beweise dafür liefern kann. Fakt: Apple ist ein Börsennotiertes Unternehmen.

Handelt es sich vielleicht um eine der Karten, die durch das backen vom Mobo im Ofen wieder zum Leben erweckt werden können? Falls ja, ich habe das schon 4x gemacht, davon 3x erfolgreich, jedoch alles bei älteren Geräten. Frag mal eine Suchmaschine.


Akku: Hier würde ich sagen, dass das Teil nach 5 Jahren den Geist aufgeben darf. Kenne natürlich Leute mit älteren MBPs (7 Jahre und mehr), bei denen der Akku immer noch top ist, das ist aber nicht zwingend die Regel. Du hast anscheinend das Schminkspiegel-Retina von 2012. Hier würde ich den Akkutausch wirklich von Apple machen lassen. Zum selber machen haben sie das Teil zu heftig verklebt.

Bei dem nicht-Retina Modell von 2012 sieht die Welt anders aus. Das ist auch das letzte Modell, bei dem mir noch das Wasser im Mund zusammengelaufen ist.

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03. Aug. 2017, 08:04 als Antwort auf Sempel Als Antwort auf Sempel

Um die Geschäftspraxis zu diskutieren ist dies leider das falsche Forum. Da könnte einer der Admins hier päpstlicher als der Papst werden und sagen, dass es sich um ein Problemhilfe Forum von Apple Usern handelt usw. usf.

Nur soviel dazu: Die genannten Probleme und das aktuelle Verständnis von Apple zu Pro-Ausstattung (Bsp. matte Displays beim MBP) sowie die so gut wie nicht mehr vorhandenen Reparaur- und Aufrüstmöglichkeiten der Geräte haben mich privat schon zu Windows getrieben. Mit Apple habe ich nur noch als Hobbyadmin in der Firma was zu tun 😉


Nun zu deinen Problemen:

GraKa: Das kommt leider auch bei den Besten mal vor. Warum Apple die Reparaturprogramme so zeitlich begrenzt … ? Tja, wer weiß das schon. Meine Vermutung darf ich hier nicht schreiben, da ich keine Beweise dafür liefern kann. Fakt: Apple ist ein Börsennotiertes Unternehmen.

Handelt es sich vielleicht um eine der Karten, die durch das backen vom Mobo im Ofen wieder zum Leben erweckt werden können? Falls ja, ich habe das schon 4x gemacht, davon 3x erfolgreich, jedoch alles bei älteren Geräten. Frag mal eine Suchmaschine.


Akku: Hier würde ich sagen, dass das Teil nach 5 Jahren den Geist aufgeben darf. Kenne natürlich Leute mit älteren MBPs (7 Jahre und mehr), bei denen der Akku immer noch top ist, das ist aber nicht zwingend die Regel. Du hast anscheinend das Schminkspiegel-Retina von 2012. Hier würde ich den Akkutausch wirklich von Apple machen lassen. Zum selber machen haben sie das Teil zu heftig verklebt.

Bei dem nicht-Retina Modell von 2012 sieht die Welt anders aus. Das ist auch das letzte Modell, bei dem mir noch das Wasser im Mund zusammengelaufen ist.

03. Aug. 2017, 08:04

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03. Aug. 2017, 08:07 als Antwort auf Berlindude Als Antwort auf Berlindude

Du hast ziemlich Recht! Werde die Möhre jetzt irgendwie verkaufen und wieder zu Windows wechseln.


Ggfs werde ich den Bachofen-trick mal anwenden... der Gedanke ist schon ****: ein backofen repariert mein 2.800€ Gerät 😂😂😂 weil der Hersteller sich keiner Schuld annimmt.

03. Aug. 2017, 08:07

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03. Aug. 2017, 14:49 als Antwort auf Sempel Als Antwort auf Sempel

So absurd es ist, es funktioniert wirklich bei einigen Modellen. Ob deins dazu gehört, kann ich nicht sagen. Ebensowenig ob das Mobo ohne Weiteres auszubauen ist. Da müsstest du dich selber schlau machen. Ich würde bei iFixit und Everymac mit der Recherche starten.

Falls du eine Heißluftpistole hast, dann nimm lieber die. Damit lässt sich die GPU viel besser isoliert erhitzen, ohne die umliegenden Bauteile zu beschädigen.

Bei mir haben immer wieder nach dem Backen im Ofen eine oder zwei Schrauben nicht mehr rein gepasst, weil irgendwo die Plastikgewinde geschmolzen waren 😀


Wünsche dir viel Erfolg beim Verkauf und/oder beim "Backen".

03. Aug. 2017, 14:49

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03. Aug. 2017, 15:16 als Antwort auf Berlindude Als Antwort auf Berlindude

Bei einem iBook habe ich das auch gemacht, allerdings war der Erfolg immer nur kurzzeitig, eventuell war ich auch mit der Heissluftpistole zu vorsichtig. Ich habe sogar mit Blechen die umliegenden Bauteile abgedeckt. Nach der Reparatur ging es dann leider nur einige Tage, bis sich der Fehler erneut zeigte.

Jetzt liegt das weiße iBook mit pinkfarbenem Logo (Gerät war von meiner Tochter😊) in meiner Museumsvitrine.

03. Aug. 2017, 15:16

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03. Aug. 2017, 16:30 als Antwort auf tbannert Als Antwort auf tbannert

Ist doch einfach nur peinlich was Apple da macht. Mein 2.800 € Notebook wird vin einem Backofen repariert weil Apple defekte Hardware bzw. schlechten Lötzins verbaut.


Von Kulanz und Einsicht keine Spur.... ich wird es wohl mal mit dem Backen versuchen. Anschließend gibt es nen Windows-Gerät für 4-500 Euro, das läuft dann auch 5 oder mehr Jahre und ich meine Erwartung ist dann nicht so hoch wie bei einem Apple Produkt.

03. Aug. 2017, 16:30

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