Zusätzlicher Speicherort für Fotos

Mein Hauptrechner ist ein Macbook Pro. Noch reicht die 512 GB SSD aus, um Originale auf dem Mac zu laden, aber sobald meine Aperture-Fotos dazukommen wird es knapp, und ich werde optimieren müssen. Die Standardfotomediathek dann auf einer externen Festplatte ist unbefriedigend, weil ich viel unterwegs bin und die nicht immer mitschleppen und anschließen will.


Bleibt mir nur die Option einen zusätzlichen Rechner anzuschaffen, wenn ich die Originale parallel zur iCloud bei mir haben will, um sie dann auch via backup zu sichern? Wie bekannt ist der Sync mit icloud ja kein echtes backup, und der einzige Platz für meine Originale soll nicht eine Apple Cloud sein.


Kann man ein NAS (Synology) o.ä. so einrichten, dass es sich die Originalfotos direkt aus der icloud zieht ohne Umweg über einen Rechner?

Gepostet am 08. Nov. 2017 12:49

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21 Antworten

10. Nov. 2017 11:01 als Antwort auf bodoh

Das klingt interessant, habe ich aber noch nicht ganz verstanden:

Also auf der internen Platte hast Du die Standardmediathek (und nur die kann ja synchronisieren) mit einer Auswahl (Favoriten usw.), und auf der externen (Haupt-)mediathek Deinen gesamten Fotobestand? Und beim Starten von Fotos wählt Du dann aus welche Du öffnest?


Nur wie synchronisierst Du dann beide Mediatheken, sodass z.B. die Favoriten zur Standardmediathek kommen bzw. die bearbeiteten Fotos zurück auf die Hauptmediathek? Mit der Standardmediathek werden ja auch die Bilder z.B. des iPhones synchronisiert, die ja langfristig wohl weniger zu den Favoriten gehören, also dann irgendwie in die Hauptmediathek auf die externe Platte kommen müssen?

Ich synchronisiere die Mediatheken nicht mehr. Das ging problemlos in Aperture, aber Fotos kann das nicht richtig.

Was ich mache ist, dass ich zunächst alle neuen Fotos in die iCloud Mediathek importiere, nachdem ich sie in Jetphoto Studio geocodiert habe.

  • Dann lösche ich im ersten Durchgang alle Fotos, die absolut unbrauchbar sind. Den restlichen Fotos weise ich Titel und Schlagwörter zu. Danach exportiere ich sie auf meine externe Festplatte (Mit Ablage > Exportieren > Unbearbeitete Originale exportieren" und IPTC als XMP) und importiere sie in die Hauptmediathek. Damit sind alle halbwegs brauchbaren Originale gesichert und in einer Mediathek mit Titeln, Orten und Schlagwörtern versehen.
  • Nun beginne ich mit den verbleibenden Foto auf meinem MacBook Pro und iMac zu arbeiten und mache nur Anpassungen für Fotos, die ich wirklich behalten will. Mittelmässige oder langweilige Fotos lösche ich rigoros, so dass die Mediathek auf der internen Platte klein bleibt. Bisher konnte ich die interne Mediathek, die ich wirklich verwende, und die auf meinem iPhone und allen Macs erscheint, klein genug halten, dass sie auf die interne Platte passt und viele Jahrzehnte von Fotos umfasst, beginnend mit uralten Schwarz-Weiss Familienfotos.
  • Alle paar Monate exportiere ich die zuletzt bearbeiteten Fotos, die ich als fertig betrachte, in die Hauptmediathek.

09. Nov. 2017 01:54 als Antwort auf bodoh

Zu einem NAS kann ich dir wenig sagen, da man eine Fotomediathek nicht auf einem NAS speichern sollte. Das Synchronisieren kann die Mediathek unlesbar machen. Daher verwende ich kein NAS, weil mir meine Fotos lieb und teuer sind.



aber sobald meine Aperture-Fotos dazukommen wird es knapp,

Wenn Fotos eine neue Fotomediathek aus einer Aperture Mediathek erzeugt, braucht es nicht viel extra Speicher, da die Originale über hard links geteilt werden. Das klappt, solange die Mediatheken auf derselben Festplatte sind.


Siehe: Fotos spart Festplattenspeicher durch die gemeinsame Nutzung von Bildern in iPhoto- und Aperture-Mediatheken - Apple Sup…


Die Standardfotomediathek dann auf einer externen Festplatte ist unbefriedigend, weil ich viel unterwegs bin und die nicht immer mitschleppen und anschließen will.

Ich habe mir eine kleine 3TB WD Platte gekauft, auf der meine Hauptmediathek ist. Diese kleine Platte stört nicht sehr im Rucksack mit dem Rechner und dem Netzteil. Die Festplatte für die hauptmediathek ist nicht mit iCloud synchronisiert. Auf den internen Festplatten meiner Macs habe ich eine Fotos Mediathek, die mit allen Macs synchronisiert, aber dort habe ich mir die Fotos, die ich gerade bearbeite und die Favoriten. Das sind ca, 50000 Fotos und Videos.


Seit High Sierra kann Time Machine keine Fotomediatheken mehr wiederherstellen, wenn die Mediathek auf einer externen Festplatte liegt. Daher kopiere die Mediathek regelmässig mit auf eine andere Festplatte, am besten mit cloning software - CarbonCopyCloner oder SuperDuper oder ähnlich.

11. Nov. 2017 02:20 als Antwort auf bodoh

Warum ist es überhaupt nötig die bearbeiteten Fotos noch einmal in die Hauptmediathek zu transferieren, wenn das doch Dein Lager ist aus zusätzlichen Fotos, die Du vielleicht noch einmal gebrauchen könntest? Oder hat die Hauptmediathek noch eine wichtigere Rolle?

Die Hauptmediathek ist für auch die Versicherung gegen JPEG Corruption.

Ich nehme nicht alle Fotos im RAW Format auf, da mir inzwischen sehr gut gefällt, wie meine Kamera die RAW Dateien entwickelt und ich mit den JPEGS meistens schon zufrieden bin. Ich schalte nur auf RAW um, wenn die Lichtverhältnisse sehr schwierig sind, in der Dämmerung oder für Nachtaufnahmen.

Bie JPEGS passiert es gelegentlich, dass sie völlig unleserlich werden, wenn Teile davon auf defekte Plattenblöcke verschoben werden. Dann sieht ein Foto mit einem mal so aus - ganze Bereiche fehlen oder sind verschoben.

Vom Benutzer hochgeladene Datei


Das ist eine heimtückische Falle. Wir sehen es meistens erst, wenn wir nach Jahren ein Foto wieder öffnen, um es zu bearbeiten. In Aperture, iPhoto, Photos sehen wir immer nur die bearbeitete Version im Browser, und denken, alles wäre in Ordnung. Das Original sehen wir nur, solange wir damit arbeiten.

Das Bild hier oben habe ich in 2008 aufgenommen, und erst im letzten Jahr entdeckt, dass ich es nicht länger bearbeiten kann, als ich ein Bild mit einer Buddha Statue gesucht habe.

In Time Machine war das heile Original nicht mehr zu finden, da Time Machine inzwischen auch nur noch die defekte version gespeichert hatte. In meinem Archiv war das Original noch genau in der Form, wie ich es ursprünglich importiert hatte und ich konnte das Bild restaurieren. Solche Fehler sind zwar selten, aber ärgerlich, wenn es ein Lieblingsbild betrifft. Ich habe mir daraufhin "Corrupt JPEG Checker" im AppStore gekauft und meine Mediatheken gescannt. In meiner Favoritenmediathek habe ich 120 defekte Bilder gefunden. Bis auf eins davon konnte ich sie alle aus der Archivmediathek restaurieren.

11. Nov. 2017 02:38 als Antwort auf bodoh

ui, d.h. Du musst dann die Daten vom GPS Logger in Jetphoto den einzelnen Fotos zuordnen? Klingt nach erheblichem Aufwand, für den ich vermutlich zu faul wäre.

Jetphoto kann die GPS Tracks lesen.

Wenn ich den ganzen Tag Fotos aufgenommen habe, lade ich am Abend den Track vom Garmin in Jetphoto, lade all neuen Fotos von der Kamerakarte, und sage noch, welche Zeitzone in der Kamera eingestellt war. Dann schaut Jetphoto im Track für jedes Foto sekundengenau nach, wo ich war, als ich das Foto aufgenommen habe und setzt die richtigen GPS Koordinaten in den EXIF tags. das dauert nur ein paar Minuten für hunderte von Fotos. Wenn ich eine Internet Verbindung habe, kann Jetphoto auch gleich noch die genaue Adresse heraussuchen und in das Beschreibungsfeld des Fotos schreiben.

Ich muss eventuell nur die Koordinaten von Hand hinzufügen, wenn mein Garmin keine Satelliten empfangen konnte, Beispielsweise in einem Museum oder einer Kirche. aber dann kann ich alle Fotos aus dem Museum zusammen auswählen und summarisch den Koordinaten des Museums zuweisen.

sowie die in Fotos automatisch generierten Momente und Sammlungen mit Ortsbezeichnungen bringen mich immer mehr dazu, dass beim nächsten Kamerakauf GPS ein "must have" ist, z.B. Pentax K1 oder XP.

ja, das klingt gut. Meine Lumix FZ300 kann theoretisch auch gleich in der Kamera geocodierten, indem sie eine Netwerzverbindung zu meinem iPhone aufmacht und sich die GPS Koordinaten vom iPhone holt. Aber das klappt nicht wirklich, jedenfalls nicht, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist. Das verbraucht einfach zu viel Strom. Nach zwei Stunden ist sowohl der Akku in der Kamera leer als auch im iPhone. Der Akku in meinem Garmin GPS Tracker hält zwei Tage durch.

09. Nov. 2017 03:42 als Antwort auf Leonie

Hallo Leonie,



Leonie schrieb:

Wenn Fotos eine neue Fotomediathek aus einer Aperture Mediathek erzeugt, braucht es nicht viel extra Speicher, da die Originale über hard links geteilt werden. Das klappt, solange die Mediatheken auf derselben Festplatte sind.


Nur leider ist Aperture auf einem anderen Rechner (einem alten iMac), also kommen diese Fotos noch physisch dazu. Es ist somit absehbar, dass meine Macbook-SSD mit allen Fotos im Original bald nicht mehr reichen wird.


Leonie schrieb:

Ich habe mir eine kleine 3TB WD Platte gekauft, auf der meine Hauptmediathek ist. Diese kleine Platte stört nicht sehr im Rucksack mit dem Rechner und dem Netzteil. Die Festplatte für die hauptmediathek ist nicht mit iCloud synchronisiert. Auf den internen Festplatten meiner Macs habe ich eine Fotos Mediathek, die mit allen Macs synchronisiert, aber dort habe ich mir die Fotos, die ich gerade bearbeite und die Favoriten. Das sind ca, 50000 Fotos und Videos.

Das klingt interessant, habe ich aber noch nicht ganz verstanden:

Also auf der internen Platte hast Du die Standardmediathek (und nur die kann ja synchronisieren) mit einer Auswahl (Favoriten usw.), und auf der externen (Haupt-)mediathek Deinen gesamten Fotobestand? Und beim Starten von Fotos wählt Du dann aus welche Du öffnest?


Nur wie synchronisierst Du dann beide Mediatheken, sodass z.B. die Favoriten zur Standardmediathek kommen bzw. die bearbeiteten Fotos zurück auf die Hauptmediathek? Mit der Standardmediathek werden ja auch die Bilder z.B. des iPhones synchronisiert, die ja langfristig wohl weniger zu den Favoriten gehören, also dann irgendwie in die Hauptmediathek auf die externe Platte kommen müssen?


Vom Prinzip her könnte das auch für mich eine gute Sache sein, aber der Vorteil von Fotos ist ja gerade, dass alle Bilder zentral verwaltet werden, und ich durch Alben, Gesichter, Favoriten usw. priorisieren und umgekehrt machen kann.

09. Nov. 2017 03:41 als Antwort auf tbannert

Hallo Thomas,

danke, auch ein kreativer Ansatz, zu dem ich aber auch noch Fragen habe:

Wenn ich es richtig verstehe, dann hast Du aber auch nur dann Zugriff auf Fotos bei angeschlossenem NAS, oder?

Und wenn die Fotos in externen Strukturen liegen, muss man höllisch aufpassen, dass sich die nicht ändern, damit Fotos damit klarkommt, oder? Ich müsste ja solche Strukturen erst noch anlegen, was vermutlich auch nicht zu unterschätzen ist.

Und auf dem iphone sihst Du dann nur die mit dem iphone aufgenommenen Bilder?

Das datensicherungs-Problem scheint gelöst zu sein, insbesondere wenn Du Dein NAS noch irgendwo in der Cloud sicherst, und das Platzproblem auf lokalen Platten auch, aber ich schätze den Vorteil von Fotos über x Devices hinweg (ich habe auch noch ein iPad) meine Fotos sehen zu können, ohne mich um die Synchronisierung kümmern zu müssen.

09. Nov. 2017 05:03 als Antwort auf bodoh

Hallo bodoh,


Du hast vollkommen Recht. Am Pfad der Dateien darf ich natürlich nichts ändern, sonst werden sie nicht mehr von Fotos-App gefunden. Auf die Bilder kann ich nur zugreifen, wenn die NAS auch angeschlossen ist.


Das Anlegen der Ablage ist recht einfach: Du legst die Dateien in den Ordner an dan Platz, den du dafür vorgesehen hast und benennst ihn entsrechend, idealerweise natürlich so wie in Fotos, z.B. "Sommerurlaub 2016". Dann legst du in Fotos das Album oder den Ordner "Sommerurlaub 2016" an und ziehst alle Dateien aus dem Ordner "Sommerurlaub 2016" in das gleichnamige Pendant in Fotos. Erledigt.


Meine Bilder befinden sich in voller Größe alle auch auf einem alten iPad aus der ersten Generation, was als Bildbetrachter noch gut verwendet werden kann. Die Synchronisation erfolgt über iTunes, so dass diese Bilder auf dem iPad auch noch gesichert sind.


Auf dem iPhone sehe ich nur die Bilder, die ich damit aufgenommen habe. Es besteht keine Verbindung zwischen meiner iCloud und Fotos auf dem MacBook.


Schon mit iPhoto war das Anlegen der eigenen Mediathek etwas mühselig. Ordner-/Albumweise mussten die Bilder aus der Mediathek exportiert werden. Danach wurde die Mediathek gelöscht und neu angelegt mit den beschriebenen Einschränkungen. Seit dem funktioniert das aber zufriedenstellend. Da die Bilderordner aber die Bilder verschiedener Kameras beinhalten, müsste eine manuelle Zusammenführung in Fotos ohnehin erfolgen, so dass mein Vorgehen keinen großen Mehraufwand bedeutet.


Meine nur 128 GB große SSD verhindert leider die Ablage der Bilder auf der internen Platte, so dass für mich eine geräteübergreifende Lösung über die iCloud nicht in Frage kommt, so lange die Bildspeicherung nicht auf der NAS möglich ist.


Gruß Thomas

11. Nov. 2017 00:45 als Antwort auf Leonie

Hallo Leonie,

das klingt sehr interessant, sodass ich gleich noch konkretere Nachfragen zu Deinem Workflow habe:


Leonie schrieb:

Was ich mache ist, dass ich zunächst alle neuen Fotos in die iCloud Mediathek importiere, nachdem ich sie in Jetphoto Studio geocodiert habe.

Ist es daher richtig, dass auch zunächst alle iphone Fotos in der iCloud Mediathek sind?


Kann Fotos nicht auch komfortabel den Ort zuweisen (die ersten Buchstaben eines Ortes reichen doch, und Fotos ergänzt den Ort). Was kann Jetphoto mehr?


Leonie schrieb:

Dann lösche ich im ersten Durchgang alle Fotos, die absolut unbrauchbar sind. Den restlichen Fotos weise ich Titel und Schlagwörter zu. Danach exportiere ich sie auf meine externe Festplatte (Mit Ablage > Exportieren > Unbearbeitete Originale exportieren" und IPTC als XMP) und importiere sie in die Hauptmediathek. Damit sind alle halbwegs brauchbaren Originale gesichert und in einer Mediathek mit Titeln, Orten und Schlagwörtern versehen.

D.h. erst einmal werden nach dem Import auch alle neuen Fotos in der icloud synchronisiert (weil alle importiert werden und alle aus iphone eh synchronisiert werden) und danach erst die unbrauchbaren gelöscht?


Und werden dann auch alle iphone-Fotos in die Hauptmediathek transferiert? (die ja vorher nicht den Umweg über Jetphotos genommen haben). Und wie behältst Du die Übersicht welche davon noch zu tranferieren sind, denn die trudeln ja unangekündigt über die icloud ein?


Was bewirkt "IPTC als XMP"?


Wenn sich in der Hauptmediathek auf der externen Festplatte alle halbwegs brauchbaren Fotos befinden und in der ichloud Mediathek die top Fotos, gibt es dann auch ab und an den Weg zurück in die icloud, wenn sich irgendwann herausstellt, dass in der Hauptmediathek doch interessante Fotos stecken, die bearbeitet und verteilt werden sollen? Passiert das dann noch wirklich, wenn Du eh schon 50.000 in der icloud hast?


Fotografierst Du in RAW und sind damit in der icloud-Fotomediathek und der Hauptmediathek jeweils auch alle RAWs?


Leonie schrieb:

Nun beginne ich mit den verbleibenden Foto auf meinem MacBook Pro und iMac zu arbeiten und mache nur Anpassungen für Fotos, die ich wirklich behalten will. Mittelmässige oder langweilige Fotos lösche ich rigoros, so dass die Mediathek auf der internen Platte klein bleibt. Bisher konnte ich die interne Mediathek, die ich wirklich verwende, und die auf meinem iPhone und allen Macs erscheint, klein genug halten, dass sie auf die interne Platte passt und viele Jahrzehnte von Fotos umfasst, beginnend mit uralten Schwarz-Weiss Familienfotos.

OK, verstehe, und Du kannst natürlich entspannter löschen, weil Du weißt, dass alles noch einmal in der Hauptmediathek vorhanden ist.


Leonie schrieb:

Alle paar Monate exportiere ich die zuletzt bearbeiteten Fotos, die ich als fertig betrachte, in die Hauptmediathek.

Wie bhältst Du den Überblick darüber, was dann noch transferiert werden muss? Sind dann die bearbeiteten Fotos in der Hauptmediathek doppelt zusammen mit den unbearbeiteten Fotos vorhanden, oder erkennt Fotos das irgendwie?


Warum ist es überhaupt nötig die bearbeiteten Fotos noch einmal in die Hauptmediathek zu transferieren, wenn das doch Dein Lager ist aus zusätzlichen Fotos, die Du vielleicht noch einmal gebrauchen könntest? Oder hat die Hauptmediathek noch eine wichtigere Rolle?


Machst Du auch ein Backup der Hauptmediathek? (was ja zumindest mit Time Machine von externen Festplatten nicht geht, oder?)



Danke für alles.

Bodo

11. Nov. 2017 01:11 als Antwort auf bodoh

Kann Fotos nicht auch komfortabel den Ort zuweisen (die ersten Buchstaben eines Ortes reichen doch, und Fotos ergänzt den Ort). Was kann Jetphoto mehr?

Das klappt nur für Fotos, die an Orten aufgenommen wurden, die in Apples Datenbank eingetragen wurden und die einen Namen haben. Ich fotografiere meistens Landschaften und Naturaufnahmen, nicht in Städten. Ich lasse meisten eine GPS logger mitlaufen, um genaue Positionen für Naturaufnahmen zu bekommen. Für die meisten meiner Fotos ist nur die nächste grössere Stadt in Apples Datenbank, meistens 50 km oder mehr entfernt.

Im letzten Urlaub habe ich Fotos in Madagaskar aufgenommen, und für die meisten Fotos sehe ich als Ort nur den Namen der Provinz:

Vom Benutzer hochgeladene Datei

Die Karten haben fast kein Detail, nur die Nationalstrassen sind verzeichnet, aber die meisten Pisten fehlen. Es ist daher unmöglich, die Markierungen von hand genau zu positionieren. Die Karten in Fotos sind im Wesentlichen Strassenkarten mit den Sehenswürdigkeiten und Restaurants und Läden entlang der Strassen. Das Ist prima, wenn man sich zum Fotografieren nie weit vom Auto entfernt. Aber abseits der Hauptmasse ist nur Wüste zu sehen.

Ein anderer Grund dafür, dass ich die GPS Koordinaten vor dem Import zuweise, ist, dass ich sie gerne in den EXIF tags der Originale eingebetet haben möchte.

11. Nov. 2017 01:29 als Antwort auf bodoh

Hallo Bodo,

Ist es daher richtig, dass auch zunächst alle iphone Fotos in der iCloud Mediathek sind?

Ja, aber ich benutze das iPhone nicht so oft zum Fotografieren. Die iPhone Fotos gehen direkt in die iCloud Mediathek. ich exportiere sie zusammen mit den anderen Fotos in die Archivmediathek.

D.h. erst einmal werden nach dem Import auch alle neuen Fotos in der icloud synchronisiert (weil alle importiert werden und alle aus iphone eh synchronisiert werden) und danach erst die unbrauchbaren gelöscht?


Und werden dann auch alle iphone-Fotos in die Hauptmediathek transferiert? (die ja vorher nicht den Umweg über Jetphotos genommen haben). Und wie behältst Du die Übersicht welche davon noch zu tranferieren sind, denn die trudeln ja unangekündigt über die icloud ein?

Ich habe ein intelligentes Album mit der Regel "Date added is after ...". Da kann ich immer sehen, welche Fotos ich neu importiert habe, nachdem ich zum letzten Mal Fotos in die Archivmediathek geschrieben habe. Das Sichern mache ich nur alle paar Monate. Dann ändere ich das Datum für "Date added is after ..." in dem Intelligenten Albumauf das letzte Sicherungsdatum.

Was bewirkt "IPTC als XMP"?

Wenn ich Originale exportiere, kommen die Metadaten nicht mit, die in Fotos zugewiesen wurden. Die IPTC als XMP Option ist genial. Sie schreibt eine zusätzliche Datei (einen sidecar file), in der die IPTC Metadaten stehen. Wenn Fotos ein Bild importiert und diese XMP Datei ist im selben Ordner, werden alle Metadaten beim Import restauriert. Das klappt auch für Videos.

11. Nov. 2017 01:48 als Antwort auf bodoh

Wie bhältst Du den Überblick darüber, was dann noch transferiert werden muss? Sind dann die bearbeiteten Fotos in der Hauptmediathek doppelt zusammen mit den unbearbeiteten Fotos vorhanden, oder erkennt Fotos das irgendwie?

Ja, in der Archivmediathek habe ich dann die bearbeitete Version und das unbearbeitete Original. Die unbearbeiteten Originale sind mir wichtiger, aber ich finde es praktisch, auch die letzte bearbeitete Version dort zu haben. Da kann ich dann wirklich alle Fotos an einem Ort sehen. Fotos erkennt das Original und die bearbeitete version nicht als Duplikat, da die Dateien nicht identisch sind. Aber es sind ja auch verschiedene Versionen desselben Bildes.


Machst Du auch ein Backup der Hauptmediathek? (was ja zumindest mit Time Machine von externen Festplatten nicht geht, oder?)

ja, seit High sierra geht das nicht mehr. Ich kopiere regelmässig meine externe Festplatte mit den Videos und der Archive Fotomediathek mit Carbon Copy Cloner auf eine andere Festplatte.

11. Nov. 2017 02:13 als Antwort auf Leonie

ok, danke. theoretisch könnte man ja für das Backup auch wieder die Apple Cloud verwenden, oder? Ich bin gerade so über die 200 MB drüber, also eh bei 2 TB für 10 €/Monat, da könnte ich den Platz für Backup (der externen Platte und der time nutzen, muss nicht noch eine externe Platte kaufen und hab ein echtes Desaster-Recovery. (vielleicht doch etwas übertrieben...)

Verkraftet die externe Platte gleichzeitig die Hauptmediathek (Dein Fotos Archiv) und time machine backups von 2 Rechern (iMac und macbook pro), vorausgesetzt die Platte ist groß genug für alles?



Jetzt fehlen nur noch Antworten darauf

"Wenn sich in der Hauptmediathek auf der externen Festplatte alle halbwegs brauchbaren Fotos befinden und in der ichloud Mediathek die top Fotos, gibt es dann auch ab und an den Weg zurück in die icloud, wenn sich irgendwann herausstellt, dass in der Hauptmediathek doch interessante Fotos stecken, die bearbeitet und verteilt werden sollen? Passiert das dann noch wirklich, wenn Du eh schon 50.000 in der icloud hast?"


und darauf

"Fotografierst Du in RAW und sind damit in der icloud-Fotomediathek und der Hauptmediathek jeweils auch alle RAWs?"


und darauf

"Warum ist es überhaupt nötig die bearbeiteten Fotos noch einmal in die Hauptmediathek zu transferieren, wenn das doch Dein Lager ist aus zusätzlichen Fotos, die Du vielleicht noch einmal gebrauchen könntest? Oder hat die Hauptmediathek noch eine wichtigere Rolle?"

11. Nov. 2017 02:44 als Antwort auf bodoh

Wenn sich in der Hauptmediathek auf der externen Festplatte alle halbwegs brauchbaren Fotos befinden und in der ichloud Mediathek die top Fotos, gibt es dann auch ab und an den Weg zurück in die icloud, wenn sich irgendwann herausstellt, dass in der Hauptmediathek doch interessante Fotos stecken, die bearbeitet und verteilt werden sollen? Passiert das dann noch wirklich, wenn Du eh schon 50.000 in der icloud hast?

Gelegentlich komme ich Jahre später auf die alten Fotos zurück, wenn ich Fotos von Freunden suche, die mit auf der Reise waren oder wenn ich nachschauen möchte, wie sich eine Gegend verändert hat.

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