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Frage: Excel App als 64 bit Version.

Kann ich auch zukünftig meine alten 32 bit Dateien lesen bzw. importieren?

Mac mini, macOS Sierra (10.12.5)

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Die von älteren Versionen erstellten Dateien haben die Dateiendung .xls (Excel Spreadsheet), . xla (Excel Add-ins), .xlt (Excel-Vorlagen) und sind grundsätzlich unabhängig der MS Office Version (32 / 64 Bit) lesbar.

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05. Mai. 2018, 14:20 als Antwort auf AloesMac Als Antwort auf AloesMac

Man hatte vor einiger Zeit den Wertebereich den ein PC verarbeiten kann vergrößert. Die Ur-PCs liefen auf 16-Bit, dann kam recht schnell die Erweiterung auf 32-bit und dann dauerte es sehr lange bis mit Win95 das erste Betriebssystem kam, das auch 32-bit nutzte. Das war dann sehr lange Zeit der Standard.

Als man "kürzlich" auf 64-bit erhöhte, hat sich der Wertebereich wieder stark erweitert.

8-bit (80er Jahre Heimcomputer) = 256 verschiedene Werte möglich

16-bit (Ur-PC) = 65535 Werte

32-Bit = 4,7 Milliarden Werte

64-bit = 4,7 Milliarden Werte zum Quadrat

Da viele Programmteile die man heute noch nutzt in 32-bit geschrieben sind und man die ja nicht alle umschreiben kann, wurde die Möglichkeit geschaffen, diese alten programme nach wie vor im 32-bit Modus laufen zu lassen.

Der Unterschied ist, dass wenn sehr hohe Zahlen oder hochgenaue Dezimalbrüche gebraucht werden, muß ein Rechner mit niedriger Bitzahl mehrere Variablen in vielen Verarbeitungsschritten verwenden. Je mehr bits der Rechner auf ein mal verarbeiten kann, desto weniger Aufwand muss er treiben um genaue Dezimalbrüche oder sehr hohe Zahlen berechnen zu können. Das spart dann viel Rechenzeit und macht den Programmablauf dadurch viel schneller.

Allerdings verbraucht der Einsatz von 64-bit Variablen doppelt so viel Speicher wie der Einsatz von 32-bit Variablen. Text wird mit 8 oder 16 bits dargestellt. Hier erzeugt das laufen lassen unter 32-bit oder gar 64-bit eine Verschwendung an Speicher. Auch Videos sind meistens in 16-bit, höchstens 24-bit codiert.

Lässt man also ein Programm in 64-bit statt 32-bit laufen, wird es auf keinen Fall langsammer ablaufen, im Gegenteil, es wird je nachdem was das Programm macht deutlich schneller. Dafür verbraucht es dann viel mehr Arbeitsspeicher. Aber Arbeitsspeicher ist heutzutage so billig, dass die Verschwendung kein Problem darstellt. 4GB RAM sind heutzutage mehr als genug. Fast alle Anwendungen die so viel RAM brauchen das es eng wird laufen sowiso nur auf 64-bit.


Es ist nicht entscheidend ob 32 oder 64 bit, die Dateiendung ist wichtig. Und daran ändert sich ja nichts.

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05. Mai. 2018, 14:20 als Antwort auf AloesMac Als Antwort auf AloesMac

Man hatte vor einiger Zeit den Wertebereich den ein PC verarbeiten kann vergrößert. Die Ur-PCs liefen auf 16-Bit, dann kam recht schnell die Erweiterung auf 32-bit und dann dauerte es sehr lange bis mit Win95 das erste Betriebssystem kam, das auch 32-bit nutzte. Das war dann sehr lange Zeit der Standard.

Als man "kürzlich" auf 64-bit erhöhte, hat sich der Wertebereich wieder stark erweitert.

8-bit (80er Jahre Heimcomputer) = 256 verschiedene Werte möglich

16-bit (Ur-PC) = 65535 Werte

32-Bit = 4,7 Milliarden Werte

64-bit = 4,7 Milliarden Werte zum Quadrat

Da viele Programmteile die man heute noch nutzt in 32-bit geschrieben sind und man die ja nicht alle umschreiben kann, wurde die Möglichkeit geschaffen, diese alten programme nach wie vor im 32-bit Modus laufen zu lassen.

Der Unterschied ist, dass wenn sehr hohe Zahlen oder hochgenaue Dezimalbrüche gebraucht werden, muß ein Rechner mit niedriger Bitzahl mehrere Variablen in vielen Verarbeitungsschritten verwenden. Je mehr bits der Rechner auf ein mal verarbeiten kann, desto weniger Aufwand muss er treiben um genaue Dezimalbrüche oder sehr hohe Zahlen berechnen zu können. Das spart dann viel Rechenzeit und macht den Programmablauf dadurch viel schneller.

Allerdings verbraucht der Einsatz von 64-bit Variablen doppelt so viel Speicher wie der Einsatz von 32-bit Variablen. Text wird mit 8 oder 16 bits dargestellt. Hier erzeugt das laufen lassen unter 32-bit oder gar 64-bit eine Verschwendung an Speicher. Auch Videos sind meistens in 16-bit, höchstens 24-bit codiert.

Lässt man also ein Programm in 64-bit statt 32-bit laufen, wird es auf keinen Fall langsammer ablaufen, im Gegenteil, es wird je nachdem was das Programm macht deutlich schneller. Dafür verbraucht es dann viel mehr Arbeitsspeicher. Aber Arbeitsspeicher ist heutzutage so billig, dass die Verschwendung kein Problem darstellt. 4GB RAM sind heutzutage mehr als genug. Fast alle Anwendungen die so viel RAM brauchen das es eng wird laufen sowiso nur auf 64-bit.


Es ist nicht entscheidend ob 32 oder 64 bit, die Dateiendung ist wichtig. Und daran ändert sich ja nichts.

05. Mai. 2018, 14:20

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05. Mai. 2018, 14:08 als Antwort auf AloesMac Als Antwort auf AloesMac

Aktuell laufen noch 32bit Apps. Mach einfach kein macOS-Update, was sprich gegen ein älteres System, einen Zwang gibt es sowieso nicht. Ansonsten gibt es ja genug Alternativen wie OpenOffice, Neooffice etc. die gratis. Selbst Numbers von Apple ist gratis.

05. Mai. 2018, 14:08

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05. Mai. 2018, 14:28 als Antwort auf llllppp Als Antwort auf llllppp

Ich benutze schon seit einiger Zeit Open Office. Das Problem: Datumsangaben werden automatisch um 4 Jahre verändert. Dashat mir schon einige Kopfschmerzen bereitet. Wassonst noch nicht kompatibel ist, wissich nicht. Manchmal bekomme ich auch Warnmeldungen. Andererseits lässt sich ein csv Datei die in Excell bearbeitet wurde und dann in R importiert wurde gut öffnen, die gleiche Datei direkt nach R importiert funktionirt nicht, bzw nur nach vorheriger aufwändiger Bearbeitung und Löschung von bestimmten Sonderzeichen wie z.B. backslash. Das erklärt vielleicht ein wenig meine Sorge

05. Mai. 2018, 14:28

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05. Mai. 2018, 21:26 als Antwort auf AloesMac Als Antwort auf AloesMac

Die von älteren Versionen erstellten Dateien haben die Dateiendung .xls (Excel Spreadsheet), . xla (Excel Add-ins), .xlt (Excel-Vorlagen) und sind grundsätzlich unabhängig der MS Office Version (32 / 64 Bit) lesbar.

05. Mai. 2018, 21:26

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