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Frage: MacBook Pro 8.1 Akku nach 403 Ladezyklen defekt

Laut Coconut Battery hat der Akku erst 403 Ladungen hinter sich - weit von den 1000 angegebenen entfernt. Wirkt sich dieses Problem auch allgemein auf die Performance des Rechners aus?

Irgendeine Aussicht darauf, dass der Akku von Apple getauscht wird?

MacBook Pro, macOS Sierra (10.12.6)

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20. Mai. 2018, 15:33 als Antwort auf Schnurretiger Als Antwort auf Schnurretiger

Ev. braucht der Akku nur eine Kalibrierung. Mach den Akku komplett leer. Warte einige Stunden, bis der Akku abgekühlt und die Elektonen sich sammeln konnten.


Dann lade ohne Unterbrechung komplett voll und lass das Ladegerät noch weitere Stunden am Gerät. Danach sollte der 0 und 100%-Zustand des Akkus wieder erkannt werden.


Diese Methode sollte gelegentlich durchgeführt werden, aber nicht ständig. Das Komplettentleeren sollte dauerhaft vermieden werden. Allerdings sollte beim Laden vor 100% nicht abgebrochen werden.

20. Mai. 2018, 15:33

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27. Mai. 2018, 20:29 als Antwort auf llllppp Als Antwort auf llllppp

So, habe die vorgeschlagene Methode jetzt einmal ausprobiert. Allerdings hat sich die Kapazität des Akkus nur geringfügig verbessert. Sie liegt immer noch unter 10 %. Vermutlich werde ich den Akku also doch tauschen müssen. Besteht hier eine Möglichkeit auf Kulanz?

27. Mai. 2018, 20:29

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27. Mai. 2018, 21:34 als Antwort auf Schnurretiger Als Antwort auf Schnurretiger

Kulanz ist bei so großen Firmen immer schwierig. Stell dir vor, alle Apple Nutzer auf der Welt können jederzeit ihren Akku austauschen 🙂. Die Lebensdauer der Akkus hängt natürlich auch immer stark von der Benutzung ab. (Tipps hierzu: Informationen zu Batterien in Mac-Notebooks - Apple Support, Batterien - Apple (DE), https://www.gravis.de/blog/lang-lebe-mein-akku/.) Das soll jetzt natürlich nicht heißen, ich würde denken du behandelst deinen Akku schlecht, aber ist halt die Antwort auf deine Frage 😉.

Wenn du noch Garantie hast und der Akku wirklich defekt ist, wird er kostenlos ausgetauscht, ansonsten musst du leider bezahlen 😟.

Die Anzahl der Ladezyklen und den Batteriezustand, den Apple dir berechnet, kannst du in den Systeminformationen unter "Stromversorgung" nachsehen.

Evtl. hilft dir auch der Apple Hardware Test weiter, um ein Hardwareproblem mit deinem Akku zu ermitteln.


Wenn du in Sachen Kulanz ganz sicher gehen möchtest, dann frag doch im nächsten Apple Store nach. (So genau kenn ich mich damit jetzt auch nicht aus 🙂.)


Einen schönen Abend noch!

Viele Grüße

27. Mai. 2018, 21:34

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27. Mai. 2018, 22:04 als Antwort auf Schnurretiger Als Antwort auf Schnurretiger

Bei 400 Ladezyklen und 10% unter Original-Kapazität ist völlig ok und sogar gut.

Hier gibt's kein Grund zu tauschen. Du wirst ev. auch feststellen, dass diese mal höher und niedriger ist, also schwankt.

27. Mai. 2018, 22:04

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28. Mai. 2018, 19:28 als Antwort auf llllppp Als Antwort auf llllppp

Hallo llllppp,

bist du dir sicher, dass bereits nach 400 Ladezyklen die Kraft der Batterie abnimmt?

Soweit ich das jetzt verstanden habe, nimmt die Kapazität erst ab, wenn sie ihre vollen 1000 Ladezyklen hat, und ist nicht bei 1000 Ladezyklen bei einer Kapazität von 0%.

Siehe: Mac-Notebooks: Anzahl der Batterieladezyklen ermitteln - Apple Support, "Informationen zu Batterieladezyklen" --> Abs. 3.

LG

28. Mai. 2018, 19:28

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11. Jun. 2018, 17:02 als Antwort auf llllppp Als Antwort auf llllppp

Mein MacBook Pro 11,5 hat auch schon 466 Zyklen und "nur noch" 82% Nutzkapazität (± 7%).

Alterung bei Akkus kann, wie bereits angesprochen, kalendarisch erfolgen oder durch die Benutzung entstehen. Dabei spielen Faktoren wie:

- Entladerate - Wie schnell man den Akku entlädt

- Temperatur beim Laden/Entladen - Idealerweise zwischen 15 und 25°C Zelltemperatur

- Entladetiefe - Nicht zu tief entladen und besonders keine hohe Entladerate bei wenig Akku (~20% und darunter)

- Ladehub - Wie viel % zwischen Laden und Entladen liegen

eine Rolle.


Wichtig: Rekalibrieren bringt nur was wenn die Akkuanzeige nicht stimmt.

Ein Akku kann nur schlecht seinen Ladezustand anhand der Zellspannung messen, weshalb er misst, wie viel Strom rein und raus fließt. Diese Messung hat einen kleinen Fehler, der mit der Zeit immer größer wird und dann wird die Akkukapazität falsch angezeigt. Rekalibriert man den Akku kann die Elektronik messen wie viel Strom in den Akku gepasst hat und gibt daraufhin auch wieder passendere Werte aus.


Wenn ein Akku verschlissen ist ist er irreparabel beschädigt und muss BEI BEDARF getauscht werden.

Zu penibel muss man da nicht sein außer man ist auf die maximale Laufzeit des Akkus angewiesen. Üblicherweise halten auch leicht verschlissene Mac-Akkus noch ~4-8 Stunden durch auch wenn sie nur noch 80% Restkapazität haben.

Ich empfehle einen Tausch nur, wenn der Akku bei der normalen Nutzung Einschränkungen zeigt (z.B. der Mac unvermittelt mit schwarzem Bildschirm abschaltet obwohl noch einige % Akku vorhanden sind oder wenn die Laufzeit nicht mehr für normale Tätigkeiten reicht).

Sonst wirken sich andere Faktoren deutlich stärker auf die Akkulaufzeit aus, z.B. Hintergrundprogramme, Videos, Werbe-Ads, ...

11. Jun. 2018, 17:02

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