Safari und andere Browser lassen sich nicht mehr öffnen

Hi, ich habe einen iMac (Retina 5K, 27“, ultimo 2014) mit macOS Big Sur Version 11.7.10. Seit einiger Zeit lassen sich keine Websites mehr mit dem Safari öffnen. Er öffnet sich, schließt dann aber sofort mit dem Hinweis „Safari kann die Seite nicht öffnen, da die Adresse ungültig ist.“ Wenn ich den Hinweis wegklicke, kann ich eine neue Seite auswählen, aber direkt danach (er lädt die Seite auch nicht) schließt der Mac das Fenster und es kommt ein Fehlerbericht „Safari wurde beim Verwenden des Plug-ins Safari unerwartet beendet.“


Ich hatte mir dann den Firefox runtergeladen und es funktionierte eine Zeit lang, dass ich alles über ihn geöffnet habe, aber seit drei Tagen will ich ihn öffnen, aber er lässt sich nicht mehr öffnen. Geht also auch nicht mehr.


Ich habe schon alle gängigen Methoden wie Cache leeren, Verlauf löschen, Erweiterungen prüfen (habe nie eine Erweiterung für Safari installiert) versucht, aber bin jetzt mit meinem Latein am Ende.


Weiß jemand, was ich noch tun kann (außer Neuinstallation des Betriebssystems - möchte ich gerne vermeiden)? Irgendeinen Tipp, was ich noch versuchen kann?


Ich bin keine Expertin und kenne mich nicht so super mit allem hier aus, aber er hat mir jetzt 10 1/2 Jahre treue Dienste geleistet und ich würde ihn gerne noch behalten.


Vielen Dank und viele Grüße

Caro

Gepostet am 27. Jan. 2026 08:01

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Gepostet am 01. Feb. 2026 19:29

Hallo carolin143,


dein iMac (Retina 5K, 27“, Late 2014, macOS Big Sur 11.7.10) zeigt mehrere Anzeichen dafür, dass die Abstürze von Safari, Firefox, Creative Cloud und anderen Apps nicht zufällig, sondern systembedingt sind. Das liegt an einer Kombination aus älterer Hardware, Fusion-Drive-Struktur, knappem RAM und vielen inkompatiblen LaunchAgents/Daemonen.


Die Kernel-Panics ([HFS node]: element modified after free) deuten auf Beschädigungen im APFS-Fusion-Drive hin, die App-Abstürze (Safari, Firefox, Creative Cloud, Avira) oft auslösen. Viele Drittanbieter-Erweiterungen und LaunchAgents – z. B. von Avira VPN, Canon-Treibern, Tunnelblick oder Adobe – laufen teilweise nicht korrekt und belasten das System zusätzlich.


Was du sicher und schrittweise tun kannst:


I. Datensicherung zuerst:

  • Time Machine Backups erstellen.
  • Lokale Snapshots prüfen (tmutil listlocalsnapshots /) und ggf. alte Snapshots löschen.


II. Problematische Software identifizieren und bereinigen:


III. Festplatte prüfen und reparieren:


IV. Systemstart minimieren:

  • Unter „Systemeinstellungen → Benutzer & Gruppen → Anmeldeobjekte“ nur essentielle Programme laden.


V. Optional: macOS-Neuinstallation über Recovery:

  • Ohne Datenverlust installiert das System die Systemdateien neu und kann Kernel-Panics und App-Abstürze deutlich reduzieren.


VI. RAM-Erweiterung prüfen:

  • Mit 8 GB RAM ist macOS Big Sur in Verbindung mit Creative Cloud und Firefox stark ausgelastet. Ein Upgrade auf 16 GB erhöht Stabilität und Performance deutlich.


Mein Fazit für Dich:

Die Probleme sind eine Folge der Kombination aus älterer Hardware, Fusion-Drive-Struktur, knappen RAM und inkompatiblen Systemerweiterungen. Eine schrittweise Bereinigung der LaunchAgents, Repair des APFS-Volumes, reduzierte Anmeldeobjekte und ggf. eine Neuinstallation von macOS beheben die meisten Abstürze ohne Datenverlust.


Beste Grüße & viel Erfolg! 🌺

76 Antworten

08. Feb. 2026 09:17 als Antwort auf carolin143

Du kannst alle alten Geräte zum Trade-in geben. Sie werden bei Apple ordnungsgemäß zerlegt und die Rohstoffe dem Kreislauf der Materialien hinzugefügt, d.h. seltene Erden u.v.a. wirst du in einem der neueren Geräte wieder finden.

In der Apple Support App (kostenlos im AppStore) findest du jede Menge refurbished Geräte, z. B. mehrere MBA, die für deine Bedarfe völlig ausreichen.

08. Feb. 2026 10:23 als Antwort auf carolin143

Hallo carolin143,


das ist ein nachvollziehbarer Gedanke.


Du gehst die Entscheidung sehr überlegt an, gerade was Update-Zeiträume und Nachhaltigkeit betrifft – das ist bei einem Mac wirklich sinnvoll. Bei wiederaufbereiteten Geräten lohnt es sich, gezielt nach neueren Modelljahren zu schauen, weil du damit meist deutlich länger Sicherheits- und Systemupdates bekommst und so mehr Planungssicherheit hast.


Ich habe mich selbst (2025) für ein aktuelles Vormodell entschieden und beim MacBook Pro 16 Zoll mit Apple-Silicon-Max-Chip rund 700 € gegenüber dem Neupreis gespart. Im Alltag konnte ich dabei keinerlei praktischen Unterschied zu einem Neugerät feststellen.


Es ist gut, dass du dir Zeit nimmst und verschiedene Optionen vergleichst. Mit etwas Geduld findet sich oft ein Refurbished-Gerät, das preislich attraktiv ist und dir gleichzeitig noch viele Jahre Nutzung ermöglicht.


PS. Vielleicht kann dir auch einer der technisch versierten Studenten helfen, dein Altgerät noch einmal aufzusetzen – besonders, wenn du in der Nähe einer Universität oder Hochschule wohnst. Dort finden sich erfahrungsgemäß oft engagierte Helfer, die sich mit solchen Themen gut auskennen.


Liebe Grüße 🌺

08. Feb. 2026 14:02 als Antwort auf carolin143

Nach euren Antworten habe ich mich dazu entschieden, dem Ganzen noch eine Chance zu geben und habe einen Boot-Stick mit Big Sur erstanden. Die 10€ sind es mir wert. Sobald er da ist, melde ich mich wieder. Vielleicht bekommen wir ihn doch wieder hin. Sollte die Neuinstallation funktionieren, würde ich in jedem Fall den RAM auf 16 GB erweitern. Ginge da auch mehr bzw. wäre das sinnvoll?


Vielen Dank nochmal allen ♥️

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