Hallo JoBa,
vielen Dank für Deinen Beitrag.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, machst Du Dir Sorgen, dass Pages inzwischen nur noch im Rahmen eines Abos nutzbar ist oder dass Apple Dich indirekt in ein kostenpflichtiges Modell drängen möchte. Bitte korrigiere mich, falls ich etwas falsch verstanden habe.
Ganz wichtig zur Einordnung – und das ist der Kern der Sache: Pages selbst bleibt weiterhin kostenlos nutzbar, genauso wie Du es seit Jahren kennst. Apple formuliert das in der App-Store-Beschreibung zwar unglücklich, aber dennoch eindeutig: „Für das Erstellen, Anzeigen und Bearbeiten von Dokumenten in Pages sowie das Zusammenarbeiten mit anderen Personen in Echtzeit ist kein Abonnement erforderlich.“ Das bedeutet konkret, dass Du Pages 15 ganz normal nutzen kannst, um Dokumente zu erstellen, zu bearbeiten, zu speichern und zu teilen, ohne ein Abo abzuschließen oder dafür zu bezahlen.
Das neu eingeführte Apple Creator Studio ist ein zusätzliches, optionales Angebot. Das Abonnement schaltet ausschließlich Premiumfunktionen frei, etwa exklusive Vorlagen, zusätzliche Inhalte aus der neuen Inhaltezentrale oder KI-gestützte Funktionen wie Bildgenerierung, Stiländerungen oder Superauflösung. Diese Funktionen sind als Erweiterung gedacht und keine Voraussetzung für die Nutzung von Pages. Wenn Du darin keinen Mehrwert siehst, kannst Du sie vollständig ignorieren, ohne Nachteile für Deine bisherige Arbeitsweise zu haben.
Es ist wichtig zu wissen, dass dieses neue Modell auch der Auslöser für das Popup beim ersten Start von Pages 14.5 ist. Apple möchte Nutzer auf die aktuelle Hauptversion aufmerksam machen, weil ältere Versionen diese neuen Strukturen technisch nicht mehr vollständig abbilden. Nach der Bestätigung erscheint dieser Hinweis in der Regel nicht erneut.
Unterm Strich heißt das für Dich: Du wirst nicht zu einem Abo gezwungen, Pages 15 kostet Dich nichts, und Du kannst es weiterhin genauso nutzen wie bisher. Der empfundene Druck entsteht vor allem durch die Wortwahl und die Darstellung im App Store, nicht durch echte funktionale Einschränkungen. Dass sich das unangenehm anfühlt, gerade wenn man bewusst keine Abos möchte, ist absolut nachvollziehbar.
Wenn Du möchtest, kannst Du Apple Dein Feedback direkt über die jeweilige App senden, zum Beispiel über Pages → Feedback zu Pages. Auch deutschsprachige Rückmeldungen können problemlos über das englische Formular eingereicht werden:
👉 Feedback - Pages - Apple
👉 Feedback - Numbers - Apple
👉 Feedback - Keynote - Apple
Ich hoffe, diese Einordnung nimmt Dir etwas Unsicherheit und hilft Dir dabei, eine für Dich stimmige und ruhige Entscheidung zu treffen.
Beste Grüße und viel Erfolg 🌺