Unerklärlicher Verbrauch des mobilen Datenvolumens seit Update auf iOS 26.4
Hallo community,
zwar habe ich zwischenzeitlich recherchiert, dass ähnlich gelagerte Probleme schon für einige User zuvor aufgetreten sind, dennoch habe ich mich entschlossen, einen neuen thread zu eröffnen, da ich die Ursache auf das jüngst durchgeführte Update auf iOS 26.4 zurückführe.
Das Update habe ich, wie immer, per Kabelverbindung über den Finder meines Macs auf das iPhone (16e) überspielt.
Dadurch dürfte eigentlich kein mobiles Datenvolumen verbraucht werden.
Ich nutze seit einiger Zeit einen prepaid-Tarif von congstar (Telekom) mit einem für mich mehr wie ausreichendem mobilen Datenvolumen von 5 GB für 4 Wochen.
Bislang gab es hier keinerlei Probleme.
In den Abrechnungszeiträumen verbrauche ich üblicherweise ca. 2,5 GB.
Vor der Aktualisierung wurde mir über die congstar Info-Website datapass.de ein Restdatenvolumen von gut 2 GB angezeigt, das für den verbleibenden 1 Tag bis zum „Volumenreset” am 25.03. mehr wie ausreichend gewesen wäre.
Doch bei Beendigung des iOS-Updates erhielt ich die Meldung, das Datenvolumen sei vollständig verbraucht.
(Was zunächst mal wirkt, als sei während des Update-Prozesses doch mobiles Datenvolumen verwendet worden).
Die Datenstatistik des iPhone zeigte einen Verbrauch von 4,09 GB (was unerwartet hoch war, jedoch nicht das Gesamtvolumen überstieg).
Nach Aus- und Anschalten des iPhone als ersten Lösungsversuch, alles wieder zu resetten, war keine Änderung eingetreten.
Demnach versetzte ich das iPhone in den Flugmodus und erwartete das Volumenreset von congstar in der Nacht auf das neue Volumen von 5 GB.
Am folgenden Morgen des 25.03. zeigte mir datapass.de jedoch nur 4,74 GB verfügbares Datenvolumen.
Daraufhin setzte ich die Datenstatistik des iPhone zurück, rief einmal kurz die website der tagesschau auf (ohne weitere Nutzung) und ging auf datapass zurück.
Nun war das Volumen auf 4,24 GB gesunken.
Die iPhone Statistik zeigte einen Verbauch von 3,64 MB!
In der Folge habe ich das iPhone kaum für mobile Daten verwendet, jedoch fiel das verfügbare Datenvolumen schrittweise auf aktuell 4,14 GB, während die iPhone Statistik einen wachsenden Verbrauch von nun mittlerweile 96,7 MB aufweist, der sich zum grössten Teil (82 MB) auf die Systemdienste (v. a. „Allgemein” mit 66,8 MB) verteilt.
Dazu noch folgende Informationen:
- Hintergrundaktualisierung ist bei mir immer schon generell abgeschaltet
- mobile Daten sind nur für einige wenige apps, die ich verwende, überhaupt aktiviert
- iCloud verwende ich lediglich für iMessage und Kalender, ansonsten sind alle iCloud Dienste ausgeschaltet
Was mich dabei zusätzlich irritiert, ist die starke Differenz des vom Provider ausgewiesenen Datenverbrauchs im Gegensatz zur iPhone-Statistik.
So wurden laut Statistik aktuell knapp 100 MB verbraucht, der Provider weist jedoch einen Datenverbrauch von 860 MB aus!
Soweit ich bislang sehen konnte, scheinen vergleichbare Probleme bereits bekannt, wobei die Ursache bzw. die ggf. unterschiedlichen Ursachen noch nicht identifiziert werden konnten.
Auch eine funktionierende Lösung scheint aktuell nicht bekannt, oder täusche ich mich?
Gibt es aktuell „Leidensgenossen”, die ein derartiges Verhalten seit dem iOS 26.4 Update beobachtet haben? Konnte einer dieser vielleicht eine funktionierende Lösung finden?
Danke im Voraus!
iPhone 16e