Unterstützung für Intel-basierte Apps endet

wie hier zu lesen: Intel-basierte Apps auf einem Mac mit Apple-Chip verwenden - Apple Support (CH)


wird ab macOS 28 die Rosetta-Funktionalität eingestellt.


Zumal ich nun ständig solche Hinweise bekomme:



Was heisst dies konkret? Muss ich meinen vor 3 Jahren gekauften iMac M1 2021 und das dazu gekaufte MS Office und andere Anwendungen schon wieder verschrotten?

Gepostet am 21. Apr. 2026 22:49

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Frage gekennzeichnet als Höchstrangige Antwort

Gepostet am 22. Apr. 2026 18:57

Loxiran schrieb:

Wie ich gerade lese wird macOS 27 nur noch auf Macs mit Apple-Silicon-Chip laufen (also M1, M2, M3 usw.).

Da ich einen Apple M1 Chip habe sollte also bei mir noch laufen?

Das ja, aber ohne Rosetta, und sie Intel apps müssen ersetzt werden.

Du brauchst nicht gleich auf macOS 27 aktualisieren, wenn es erscheint, solange, wie Apple für macOS 26 noch Sicherheitsupdates herausbringt.

Du hast also Zeit, dir zu überlegen, wie du deine Intel apps ersetzen willst.


ich habe inzwischen komplett auf das Office Paket verzichtet. Die alten Office Dokumente lassen sich gut in Apples iWork Apps öffnen. Für mich wird Der Neukauf von Filemaker am teuersten werden. Denke auch daran, deine Gerätetreiber für die Peripherie, wie Scanner und Drucker und eventuelle Audio Interfaces zu überprüfen. Bei einem so einschneidenden Systemupgrade kann es auch nötig werden, neue Peripheriegeräte zu kaufen, wenn die Hersteller die Treiber nicht aktualisieren.


Du kannst auf dem Mac direkt nachsehen, welche Programme noch Intel Programme sind.

  • Klicke auf das -Menü in der oberen linke ecke des Bildschirms, dann auf "Über diesen Mac".
  • Im Panel, das sich öffnet, klicke unten auf "Systembericht".
  • jetzt öffnet sich das Fenster "Systeminformation": In der Seitenleiste gehe ganz nach unten auf "Software" und öffne dort "Programme". Jetzt wirst du eine Liste aller installierten Programme sehen, und dort in der Spalte "Art" sehen können, welche Programme noch Intel Programme sind und welche schon für die neue Systemversion geeignet sein werden.

Z.B.:


Ich war zunächst überrascht, wieviele 32-Bit Apps noch gefunden habe, bis ich bemerkt hatte, dass mir unter "Programme" wirklich jedes Programm angezeigt wird, auch die, die gar nicht auf diesem Mac unter "Programme" installiert sind, sondern noch in irgendwelchen Backup Verzeichnissen auf iCloud Drive herumliegen und zu alten Macs mit macOS 10.14 Mojave gehören.


57 Antworten

23. Apr. 2026 13:38 als Antwort auf Loxiran

Also die 2021er Version.


Die wird nach den Informationen, die ich gefunden habe von ARM-Modellen nativ unterstützt, benötigt also nicht Rosetta 2. Das ist bei mir auf einem MacBook Pro M1 Max (2021) ebenso.


Allerdings wird Microsoft die Unterstützung mit einer der nächsten macOS-Versionen beenden. Das müsste mit macOS 27 der Fall sein. Das hat aber nichts mit Apple Silicon zu tun, sondern ist die übliche Microsoft Update-Politik.


Wenn du jetzt noch Toner hast, reicht der ja noch für ne Weile, warum also neuen kaufen ?


Mir hat sich übrigens Anfang des Jahres ein 2000€ teurer Ricoh-Bürodrucker ins Nirvana verabschiedet und ich hatte noch ein Original-Tonerpack, das ca. 300€ netto kostet. In Kleinanzeigen konnte ich das noch an den Mann bringen. Für den Brother habe ich auch noch Tinte für 120€ im Haus. Ist halt so...


Jetzt warte doch um Himmels Willen einfach mal ab. Toner kriegst du immer irgendwo her.


Um was für einen Drucker geht es denn ?

23. Apr. 2026 14:47 als Antwort auf Loxiran

Loxiran schrieb:

[...]
Spannend auch ob dann mein Buchscanner noch laufen wird?

Scanner bekommst du mit Vuescan fast immer wieder zum Laufen. Kein billiger Weg, aber wenn es ein sehr spezielles Gerät ist, kann sich das lohnen. Ich selbst nutze Vuescan für einen sehr alten aber guten Negativscanner seit mehr als 10 Jahren (ich habe damals noch eine lebenslange Lizenz bekommen).

22. Apr. 2026 13:40 als Antwort auf Loxiran

Loxiran schrieb:

Netcracker, ja davon gehe ich aus, dass der Mac länger nutzbar ist. Leider hat der Händler wo ich den Mac gekauft habe allerlei "Märchen" erzählt, der wollte vermutlich, dass ich einen neuen kaufe.

Das ist sein Geschäft. Lass' dich nicht verunsichern....


Ich nutze Intel-Macs seit deren Einführung und alle sehr lange (davor seit ca. 1985 noch "klassische" Macs). Zur Zeit ist ein Air aus 2015 der älteste, mit dem ich aber auch noch alles mache. Die Zertifikate sind in Ordnung und Banking/Depots sind mit 2FA gesichert.

27. Apr. 2026 05:58 als Antwort auf Loxiran

Der Brother-Drucker wird nicht mehr laufen, da er nicht mehr mit nativen ARM-Treibern versorgt wird. Das hatte ich dir schon vor einigen Tagen geschrieben.


Wenn eine App nicht ohne Rosetta geöffnet werden kann, dann ist das so. Entweder liefert der Entwickler nach - oder eben nicht.


Warum machst du dich so verrückt und wartest du nicht einfach ab, ob das passiert ? Ändern kannst du es eh nicht.


Und an deiner Ausgangsfrage ändert sich auch nichts. Dein Mac gehört noch lange nicht zum „alten Eisen“. Dein Problem ist veraltete Software, die nicht aktualisiert wird bzw. für die du nach nativen ARM-Versionen suchen musst. Dazu hast du noch gut zwei Jahre Zeit…


20. Mai 2026 10:22 als Antwort auf clemens217

Clemens,

für mich löse ich dieses Dilemma dadurch, dass ich meine alten Macs behalte, wenn ich einen neuen kaufe und sie nicht gleich zum Recycling gebe. Das gibt mehr mehr Zeit, auf einem neuen Mac akzeptable Alternativen für Software zu finden, die nicht mehr aktualisiert werden kann. Und riesige Datenmengen in die Nachfolger Apps auf dem neuen Mac zu übertragen, ohne dabei wichtige Daten zu verlieren. Gelegentlich ist es allerdings ein Abschied für immer, wenn kein Nachfolger auf den Markt kommt, der mir gefällt.


Leonie



20. Mai 2026 12:53 als Antwort auf Netcracker

Netcracker schrieb:
Apple sollte seine Prioritäten etwas überdenken.
Dann verstehst du den Begriff „Marktwirtschaft“ nicht. Apple stellt die Plattform zur Verfügung. Entwickler die Softwareprodukte. Apple hat gegenwärtig ca. 9-10% Anteile am weltweiten PC-Markt. Im B2B-Bereich sind Windows-Produkte führend und dort spielt die Musik.
P.S.: Apple-Nutzer seit 1986.


Da hast du einen sehr wichtigen Punkt angesprochen, Netcracker. Apple überläßt immer mehr die Software-Entwicklung anderen Unternehmen und zieht sich aus der Softwareentwicklung zurück. Und dort, wo Apple selbst noch Software entwickelt, ändert sie sich schneller, als man die eigenen Verfahrensabläufe anpassen kann. Meine ersten Macs hatte ich vor allem wegen der auszeichneten Software gekauft, die nur auf Macs lief. Dafür habe ich gerne die etwas teuere Hardware in Kauf genommen. Ich fand es sehr vorteilhaft, dass Hardware und Software aus einer Hand kamen und die Software immer rechtzeitig für neue Systemversionen aktualisiert wurde.

Das ist inzwischen anders. Jetzt habe ich auch Software von Drittanbietern auf meinen Macs und Stress bei jedem System Upgrade, da Apple eine ganze Reihe wichtige Apps vom Markt genommen hat, die für mich sehr wichtig waren, und in einigen Fällen sind die aktuellen Versionen der Apps nicht als Ersatz für die ursprünglichen Versionen geeignet.

Softwareprodukte, die Apple eingestellt hat (vermutlich aus wirtschaftlichen Gründen), und was ich dann sehr viel Mehrarbeit hatte, waren beispielsweise:

  • Quartzcomposer (die meisen Videos in meinen Vorlesungsmaterialien waren mit Quartz Composer erstellt), und wir hatten es als Basis für die Schulpraktika genommen, weil die stromorientierte Grafikprogrammierung so einfach und intuitiv ist
  • Die Unterstützung für Java in Xcode - ich hatte die Vorlesung und Praktika für die Grafikprogrammierung darauf aufgebaut
  • iWeb wurde ebenfalls ersatzlos eingestellt, gerade als wir den Webauftritt für unsere Forschungsgruppe darauf aufgebaut hatten.
  • Aperture und iPhoto sind verschwunden, die Druckdienste für Fotobücher und Kalender usw. sind eingestellt worden.


Für die Apps, die überlebt haben, hat sich die Zielgruppe geändert. Das gute alte iPhoto war ein mächtiges Werkzeug, mit dem sich gut ein sehr großer Katalog von Fotos verwalten ließ, mit ausgefeilten Werkzeugen zur Stapelbearbeitung der Metadaten. Das war selbst für anspruchsvolle Amateure verlockend. Der Nachfolger "Fotos" richtet sich eher an Personen, diemit dem Handy eine Flut von Schnappschüssen aufnehmen und keine Zeit und Lust haben, diese selbst zu katalogisieren und vor allem daran interessiert sind , die Bilder mit anderen in sozialen Netzen zu teilen.

Kurz und gut, nach einem System Upgrade müssen wir darauf vorbereitet sein, dass nicht nur Apps und Gerätetreiber wegfallen können, weil sie nicht aktualisiert werden, sondern auch damit, dass die verbleibenden Apps sich so ändern, dass sie für unsere Zwecke nicht mehr passen.

Und das ist unabhängig davon, ob es um Apps von Apple geht, die mit dem System kommen, oder um Apps von Drittanbietern. Das ist keine Kritik an Apple, nur die Konsequenzen von der Anpassung der Produkte an Angebot und Nachfrage.

Bevor wir ein System auf eine größere, neue Version müssen wir für uns auch Kosten und Nutzen abwägen. Nicht jeder System Upgrade ist harmlos.

20. Mai 2026 13:06 als Antwort auf Leonie

Nicht umsonst gibt es den Spruch „never change a running system“. Damit bin ich über Jahrzehnte gut gefahren.


Aktuell vermeide ich auf meinen Produktiv-Macs das Upgrade auf Tahoe, weil dann u.a. C1P 22 nicht mehr unterstützt wird und ich ca. 400€ für eine neue Lizenz investieren oder auf ein Abomodell umsteigen müsste. Nur auf dem Neo halte ich macOS aktuell.


Microsoft ist indes gerade dabei, die Tür zu schliessen - ab Juli 2026 soll MSO nur noch auf Macs mit mind. Monterey laufen. Schon jetzt werden immer nur die drei letzten macOS-Versionen unterstützt. Abomodelle sind allenthalben im Kommen.


23. Apr. 2026 14:53 als Antwort auf Netcracker

Netcracker schrieb:


Loxiran schrieb:

[...]
Spannend auch ob dann mein Buchscanner noch laufen wird?
Scanner bekommst du mit Vuescan fast immer wieder zum Laufen. Kein billiger Weg, aber wenn es ein sehr spezielles Gerät ist, kann sich das lohnen. Ich selbst nutze Vuescan für einen sehr alten aber guten Negativscanner seit mehr als 10 Jahren (ich habe damals noch eine lebenslange Lizenz bekommen).

Danke für den Hinweis. Ich werde sehen, ob der Scanner dann noch läuft. Werde ansonsten dann alles nur noch mit dem iPad scannen.

Unterstützung für Intel-basierte Apps endet

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