Hallo wolfsmac,
ja, auch das geht grundsätzlich, aber ich würde dabei nicht das von macOS mitgelieferte rsync ersetzen.
Sicherer ist es, eine aktuelle Version zusätzlich zu installieren, zum Beispiel unter /usr/local/bin/rsync, und im Script dann genau diesen Pfad verwenden.
Das macOS-eigene /usr/bin/rsync würde ich unangetastet lassen. Apple schützt Systembereiche über die System Integrity Protection, und genau in diese Richtung sollte man nicht eingreifen. Die offizielle rsync-Seite nennt aktuell rsync 3.4.2; wenn Du Homebrew vermeiden möchtest, wäre der direkte Bezug aus der offiziellen Quelle bzw. der Bau aus dem offiziellen Quellcode der sauberere Weg.
→ Informationen zum Systemintegritätsschutz auf dem Mac - Apple Support (DE)
Vor dem produktiven Lauf würde ich unbedingt mit einer Kopie der Vereinsdaten testen, idealerweise erst mit einem Probelauf. Gerade bei rsync können Optionen zum Löschen, Überschreiben oder Ausschließen schnell größere Folgen haben.
Praktisch wäre dann:
/usr/bin/rsync --version
und nach der zusätzlichen Installation:
/usr/local/bin/rsync --version
Im Script sollte anschließend nicht nur rsync, sondern der vollständige Pfad zur gewünschten Version stehen. So weißt Du sicher, welche Version wirklich läuft.
Kurz gesagt: Eine aktuelle rsync-Version parallel zu installieren ist der saubere Weg. Das macOS-rsync würde ich nicht ersetzen. Wenn es anschließend um konkrete rsync-Optionen oder Script-Fehler geht, bist Du ergänzend in einem Unix-/Linux- oder Shell-Forum wahrscheinlich besser aufgehoben, weil es dann weniger um Apple selbst und mehr um rsync/Scripting geht.