Manche Apps haben Probleme mit dem Layout der Informationen in den Fenstern, wenn man generell die Schriftgröße verändert. Daher ist es sicherer, die die Schriftgröße über die Bildschirmauflösung zu vergrößern, wie PreCognition vorgeschlagen hat oder, wo immer es möglich ist, die Schriften in den Fenstern bei Bedarf mit der Tastenkombination ⌘+ für jedes Fenster individuell zu vergrößern.
Warum das Vergrößern zu Layout Problemen führen kann, sieht man gut in Safari, weil manche Webseiten nur für Luchsaugen entworfen sind. Ich habe dort standardmäßig eine große Schrift eingestellt, unter "Safari > Einstellungen > Erweitert: Keine Schriftgröße verwenden, die kleiner als1 8pt ist".

Damit kann ich zwar alle Texte in Safari lesen, aber sie werden oft überlappend dargestellt oder erscheinen in Tabellen an der falschen Stelle.
Für den Finder sind die Einstellungen für die Schriftgröße bei den Darstellungsoptionen der Fenster versteckt:
- Wenn ein Finder-Fenster geöffnet ist, gebe ⌘J ein, um die Darstellungsoptionen zu öffnen. Dann kannst du die Textgröße für Finder Fenster bis auf 16pt erhöhen, aber nicht größer.

Es lohnt sich schon, wenn man für jede App einzeln die Darstellung anpasst, weil es dann zum Layout der Informationen in formatierten Fenstern passt. Die globale Größenanpassung ist nur für umformatierte Texte sinnvoll. Apps von Drittanbietern sind oft so entworfen, dass die Fenster nur Textfelder mit einer bestimmten Schriftgröße unterstützen und unbrauchbar werden, wenn man über das System die Schriftgrößen verstellt. Dann hilft nur die Anpassung der Bildschirmauflösung, wenn die App selbst keine anderen Schriftgrößen unterstützt oder die Lupe.