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Frage: Wie kann ich VHS-Cassetten zur Bearbeitung in Final Cut auf den Mac importieren?

Wie kann ich VHS-Cassetten zur Bearbeitung in Final Cut auf den Mac importieren?

Da soll es verschiedene (qualitative) Möglichkeiten der Digitalisierung geben.

- Kalle Freynik

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13. Mär. 2018, 15:24 als Antwort auf KalleFreynik Als Antwort auf KalleFreynik

Zuerst muss das VHS digitalisiert werden. Da geht's in Final Cut. Und das mit Qualität wird dich überraschen. VHS hat die Qualität einer Briefmarke auf einen HD-Fernseher.


https://www.vinett-video.de/ratgeber/vhs-videos-auf-mac-digitalisieren

13. Mär. 2018, 15:24

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13. Mär. 2018, 18:51 als Antwort auf KalleFreynik Als Antwort auf KalleFreynik

Du siehst ja selber, wenn du vhs über ein Großformat TV laufen lässt, was das für eine Qualität hat. VHS war selbst bei Röhren-TVs kaum erträglich. Deshalb kam DVD. Beim digitalisieren gibts keine Verbesserung und FinalCut kann auch nicht zaubern.

13. Mär. 2018, 18:51

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18. Mär. 2018, 07:30 als Antwort auf KalleFreynik Als Antwort auf KalleFreynik

KalleFreynik schrieb:

Dann würde ich in diesen ganzen Video Grabber-Scart-S-Video-Cinch-Anschlussdschungel gar nicht erst eindringen…

… ich behaupte, der Dschungel ist 'ne einzelne Topfpflanze 😝

Digitalisieren von Analog>>Digital ist nicht so trivial; es gibt zwar hardware for 9.99, die behauptet, das zu können, aber

a) ja auch wir Mac-user brauchen (manchmal) sowas wie 'Treiber', und da sah es schon vor 10y düster aus (wie hieß noch die bunte Kiste mit firewire-Anschluss? …), und heute erst recht. Schätze, der von Dir verlinkte elgato stick ist der einzige, seriöse mit aktueller MacOS Unterstützung …

b) … und über 'universelle' usb-Treiber müssen wir uns nicht unterhalten, das sind uralte Dinger, für anno Webcams, 320pix/12fps oder ähnlich …

c) Analog … hat gern dropouts, 'Sprünge' im Timecode usw usf. Vom VHSplayer auf RöhrenTV war alles gut, aber digital? Richtig professionelle Digitizer arbeiten mit TBCs, frame stores, zipp&zapp => €€€€€ , werden aber bei manchen guten=€€€ Dienstleistern eingesetzt (vorher fragen!)

d) … 'Qualität' - ein Thema, bei dem ich normalerweise sofort raus bin 😉 (pixelpeeper sind meine natürlichen Feinde) Faktisch richtig: VHS hat nur einen winzigen Bruchteil der Auflösung moderner fullHDs (…4k? hahahaha) , die Farbauflösung - ein Witz, damalige Camcorder, DR - was ist das? usw usf.

Aber wenn nu' Kindchens erste Schritte nur auf VHS vorliegen? Die Eröffnung der Firmenzentrale in Bottrop, vom heutigen globalen Milliarden Unternehmen? Die einzige Aufnahme, die zeigt, wie Elvis in ein Ufo steigt und Richtung Hohlerde fliegt …? (ja watt weiß ich, was Ihr im Schrank habt??)


… dann ist 'Qualität' völlig wurst, content zählt.


Hab grad 20Jahre alte miniDVs 'eingelesen' (die man ja nicht digitalisieren muss) - grauenvolle Qualität, verglichen was man heute so filmt … aber mit'm bisschen deinterlacen, nachschärfen, Farbkorrekturen und denoise, Bild auch nicht Format-füllend machen = … Sohn war jedenfalls begeistert, seine ersten Schritte annoachzig als Fußballer zu sehen … Qualität? Pah!! 😉

18. Mär. 2018, 07:30

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18. Mär. 2018, 10:13 als Antwort auf Karsten Schlüter Als Antwort auf Karsten Schlüter

Danke für deine ausführliche Antwort, Karsten.

Auch wenn sie mich nicht direkt einer Lösung näher gebracht hat, ist es tröstlich zu wissen, dass da draussen ein paar graue Häupter fuseln, die noch vage Erinnerungen an die Zeit haben, als Kommunikation noch etwas war, wo man miteinander sprach.

Ich habe inzwischen mit einem Elgato Grabber eine erstaunlich unkomplizierte Verbindung zwischen VHS-Recorder & Mac herstellen können.

Die Qualität ist Vintage & als Briefmarke ok. Muss ja auch nicht. Du kannst aus Ur-Grossmutters vergilbtem Hochzeitsfoto ja auch kein animiertes GIF zaubern.

Und für Archivierungszwecke ist es allemal ausreichend. Im Gegenteil. Je milchiger die Patina desto schneller verderben sich Trump's Schnüffler die Augen, wenn sie 50 Millionen Facebookdaten ausspionieren.

18. Mär. 2018, 10:13

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18. Mär. 2018, 10:34 als Antwort auf KalleFreynik Als Antwort auf KalleFreynik

KalleFreynik schrieb:

…habe inzwischen mit einem Elgato Grabber eine erstaunlich unkomplizierte Verbindung zwischen VHS-Recorder & Mac herstellen können.

Die Qualität ist Vintage & als Briefmarke ok. …

… darauf sollte mein Elaborat eigentlich hinaus: auch ohne 'hands-on' Erfahrung macht/e der Elgato einen vielversprechenden Eindruck… Danke für die Rückmeldung, dass das Ding funktioniert.


Wunder darf man nicht erwarten; falls oben untergegangen noch mal meine Empfehlungen:

• subtil an Farben und Kontrasten drehen, die neuen Tools von Vers.10.4 können zaubern!

• vorsichtig den 'Schärfen' Filter drüber legen

• evtl. DeNoise, wer die 'Zilliarden' Euros scheut für Neat, auch mal PhotonPro eine Chance geben…


Vintage … naja, Altes darf alt aussehen, sag ich immer zu meinem Spiegelbild - wobei ich auf alten Fotos seltsamerweise immer jünger ausseh'!


(der mußte jetzt sein… scnr)


schönes WE!

18. Mär. 2018, 10:34

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18. Mär. 2018, 10:42 als Antwort auf KalleFreynik Als Antwort auf KalleFreynik

Das Interessante ist, dass die VHS-Qualität an den analogen Röhren-TVs angepasst sind. Hier sieht es oft noch akzeptabel aus. Sobald aber ein digitaler TV oder Monitor verwendet wird, schrecklich.


Natürlich kann ein Film verbessert und restauriert werden. Nix anderes passiert auch bei Fotos, die mit einen intelligenten Algorithmus hochgerechnet und zusätzlich Kratzer und Störungen weg retuschiert werden, so dass sie als Plakate gedruckt werden können.


Bei all den Dick und Dock oder Charlie Chaplin s/w-Filmen etc. wurde das ja auch durchgeführt. Vielen ist sogar noch nachträglich Farbe hinzu gefügt worden.


https://www.vinett-video.de/ratgeber/vhs-qualitaet-verbessern

18. Mär. 2018, 10:42

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20. Mär. 2018, 16:35 als Antwort auf Karsten Schlüter Als Antwort auf Karsten Schlüter

Da wär noch was, Karsten…


Meine ersten Versuche per Elgato Grabber habe ich ja geschildert.

Jetzt würde ich den VHS-Recorder auch ziemlich gern mit Final Cut verbinden, um das alte Zeug zu importieren und es schön zu bearbeiten, wie Ihr es mir hier im Forum so freundlich wie ausführlich beschrieben habt.

Leider finde ich kein Final Cut-Menü, das das laufende Bild aus dem VHS-Player erkennen will, geschweige denn, aufzeichnen.

Hab ich da was missverstanden?

20. Mär. 2018, 16:35

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20. Mär. 2018, 19:39 als Antwort auf KalleFreynik Als Antwort auf KalleFreynik

FinalCut und Dino-Technik passt nicht zusammen.


Mov ist unkomprimiert und deshalb in höherer Qualität. Nachteil, die extreme hohe Dateigröße. Mit mov den Film bearbeiten. Den fertigen Film dann immer als mp4 sichern.

20. Mär. 2018, 19:39

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21. Mär. 2018, 14:00 als Antwort auf llllppp Als Antwort auf llllppp

llllppp schrieb:

Mov ist unkomprimiert und deshalb in höherer Qualität. …

Das ist, mit Verlaub, so nicht richtig… :

mov/mp4 sind reine Container-'Formate', oder auch media-wrapper genannt - sie sagen nix über die verwendeten Codecs oder Kompression aus… ich kann - theoretisch - ein proRes4444HQ in ein mp4 stecken, oder ein 0.5mbps h.263 in ein mov…


Richtig ist die Anm., dass FCPX einen Input via usb stream nicht unterstützt: also, wie vorgeschlagen, erst 'grabben', dann in FinalCut importieren; da mov/mp4 müssen die Medien auch nicht in die Mediathek importiert werden, sondern es genügt, FC sie verwalten zu lassen (=keine Speicher Doubletten)…

21. Mär. 2018, 14:00

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