Virenscanner für Apple Mac erforderlich?

Ich habe seit einigen Jahren den Kaspersky Virenscanner installiert und eigentlich nie Probleme gehabt.

Aber seit einem halben Jahr gibt es die größten Probleme, wenn Apple ein Update (10/2019 + 03/2020) durchführt: Kaspersky stürzt ab und kann/konnte nur unter größten Anstrengungen wieder zum laufen gebracht werden.

Es kommt sofort der Hinweis, dass diese Software mit zukünftigen Versionen von MacOS nicht kompatibel sein wird und beim nächsten Update wird das gleiche wieder passieren.

Kaspersky teilt mit, dass Apple nicht zulässt, daß Apps von Dritten Herstellern auf Ihr Betriebssystem installiert werden.


Gibt es hierzu irgendwelche Alternativen? Ist ein Virenscanner grundsätzlich bei Apple erforderlich (Firewall ist eingeschaltet)?


Mac mini, macOS 10.15

Gepostet am 29. Juni 2020 06:24

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Gepostet am 29. Juni 2020 14:25

Vorausgesetzt, Du hast die aktuellste Version von Kaspersky installiert und die Meldung kommt wie beschrieben, würde ich bei Bedarf die Schutzsoftware wechseln. Die Aussage von Kaspersky ist nicht richtig, auch tiefgreifende Software wie Virenscanner von Drittherstellern können unter aktuellem macOS installiert werden. Apple hat zwar die Anforderungen an systemnahe Software mit jedem großen Systemupdate verschärft, es gibt aber Hersteller, die das Apple-konform hinbekommen.

Ich möchte hier keine Werbung für andere Produkte machen, versichere Dich einfach vor einem Kauf über die Kompatibilität zu Catalina und wie die Software allg. bewertet wird.

Die hier auch gemachte Aussage, die internen Schutzmechanismen von macOS würden ausreichen und wenn doch was schief geht sitzt der "Fehler" vor dem Rechner, kann ich teilweise bestätigen. Es gibt jedoch gute Gründe, ein Schutzpaket installiert zu haben, welches vor eigenen Unvorsichtigkeiten warnt, als auch um Schadsoftware, die nur unter Windows lauffähig ist, zu erkennen und deren Weitergabe zu verhindern.

Im Businessbereich ist das teilweise obligatorisch, auch auf dem Mac.


Zudem finde ich auf mindestens 50% unserer Kundenrecher Adware wie Genieo, MacKeeper und ähnliche. Es gibt auch einen üblen Keylogger für macOS, der von einer israelischen Firma offiziell vertrieben wird, mit das Schlimmste, was man sich auf dem eigen Rechner "holen" kann.


Fazit:

Was Apple als Schutz anbietet ist in vielen Fällen nicht ausreichend.

Es gibt als gut getestete Schutzsoftware, auch für das aktuellste macOS.


Noch ein Tipp:

Es gibt viel Onlinevergleichstests von "Virenschutzsoftware" für Mac, die nichts wert sind, da es sich um gefakte Tests mit Affiliate-Links handelt. So was gibt es leider heutzutage für nahezu alle Produkte.

Glaube auch nicht jedem Influencer, das sind meist nur moderne Verkäufer.

Suche nach einem Test von einer renommierten Website, die selbst ausführlich getestet hat.

Und, Schutzsoftware, die Ihren Namen verdient, ist niemals kostenlos.

17 Antworten
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29. Juni 2020 14:25 als Antwort auf franz24

Vorausgesetzt, Du hast die aktuellste Version von Kaspersky installiert und die Meldung kommt wie beschrieben, würde ich bei Bedarf die Schutzsoftware wechseln. Die Aussage von Kaspersky ist nicht richtig, auch tiefgreifende Software wie Virenscanner von Drittherstellern können unter aktuellem macOS installiert werden. Apple hat zwar die Anforderungen an systemnahe Software mit jedem großen Systemupdate verschärft, es gibt aber Hersteller, die das Apple-konform hinbekommen.

Ich möchte hier keine Werbung für andere Produkte machen, versichere Dich einfach vor einem Kauf über die Kompatibilität zu Catalina und wie die Software allg. bewertet wird.

Die hier auch gemachte Aussage, die internen Schutzmechanismen von macOS würden ausreichen und wenn doch was schief geht sitzt der "Fehler" vor dem Rechner, kann ich teilweise bestätigen. Es gibt jedoch gute Gründe, ein Schutzpaket installiert zu haben, welches vor eigenen Unvorsichtigkeiten warnt, als auch um Schadsoftware, die nur unter Windows lauffähig ist, zu erkennen und deren Weitergabe zu verhindern.

Im Businessbereich ist das teilweise obligatorisch, auch auf dem Mac.


Zudem finde ich auf mindestens 50% unserer Kundenrecher Adware wie Genieo, MacKeeper und ähnliche. Es gibt auch einen üblen Keylogger für macOS, der von einer israelischen Firma offiziell vertrieben wird, mit das Schlimmste, was man sich auf dem eigen Rechner "holen" kann.


Fazit:

Was Apple als Schutz anbietet ist in vielen Fällen nicht ausreichend.

Es gibt als gut getestete Schutzsoftware, auch für das aktuellste macOS.


Noch ein Tipp:

Es gibt viel Onlinevergleichstests von "Virenschutzsoftware" für Mac, die nichts wert sind, da es sich um gefakte Tests mit Affiliate-Links handelt. So was gibt es leider heutzutage für nahezu alle Produkte.

Glaube auch nicht jedem Influencer, das sind meist nur moderne Verkäufer.

Suche nach einem Test von einer renommierten Website, die selbst ausführlich getestet hat.

Und, Schutzsoftware, die Ihren Namen verdient, ist niemals kostenlos.

30. Juni 2020 07:33 als Antwort auf nykel

Sorry, aber was du hier erzählst, ist Unsinn. Die in macOS integrierten Schutzfunktionen sind völlig ausreichend, zumal es für macOS fast keine wirkliche Schadsoftware (Viren, Trojaner und Co.) gibt. Das, was auf dem Mac Probleme bereiten kann sind irgendwelche Extensions in Safari, die als Hijacker Internetverbindungen umleiten. Davor schützt aber kein Virenscanner dieser Welt.....


Jedes Virenschutzprogramm benötigt um auf dem Mac zu funktionieren Admin- oder sogar Root-Rechte und kann in deinem Betriebssystem buchstäblich anstellen, was es will. Die wenigsten dieser Programme haben eine nachweisbare Funktion, ausser dass sie selbst zur Problemquelle werden und natürlich ihrem Entwickler Geld in die Taschen spülen. Ganz fiese Modelle wie z.B. Bitdefender richten sogar Konten für den Fernzugriff auf deinem Mac ein - fragt sich nur, wofür. Nebenbei jubeln einem einige noch Aboprogramme u.ä. unter.


Ich empfehle in solchen Fällen immer, mal einen Blick auf diesen Beitrag im US-Forum zu werfen: https://discussions.apple.com/docs/DOC-8841 und sich nebenbei vor Augen zuhalten, dass der schlimmste Virus immer vor der Tastatur sitzt.


29. Juni 2020 06:34 als Antwort auf franz24

Du hast alles was du brauchst auf deinem Mac (Systemeinstellungen- Sicherheit), wenn du dann noch alle Sicherheitsupdates zeitnah installiert hast, bist du so sicher, wie man nur sein kann. Menschliches Versagen natürlich ausgeschlossen. (Damit ist die Kompetenz des Menschen vor dem Rechner gemeint).

Fremdprogramme gefährden diese Sicherheit nur und Kaspersky verdient nichts!

22. Juni 2021 12:37 als Antwort auf christine33

Hallo Christine,

einen Virenscanner (INTEGO-Echtzeitscanner speziell für den Mac entwickelt) habe ich auch auf meinem MacOS und diesbezüglich noch nichts nachteiligiges feststellen können.

Im Vergleich zu Windows ist der Mac natürlich bei weitem nicht so stark mit Schadsoftware betroffen. Aber es gibt sie auch und sogar den berüchtigten "Keylogger" einer ausländischen Firma ........

Schon aus diesem Grund denke ich mir: "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!"

LG


30. Juni 2020 08:01 als Antwort auf nykel

In der Tat ist es so, daß Apple einiges unternimmt, um Schadsoftware vorzubeugen (versteckte Blacklists, System Integrity Protection, System in eigenem Container etc.), mit Big Sur wird das noch einen Schritt besser, aber Apple stellt im Gegensatz zu Windows 10 keinen dedizierten Schadsoftwarescanner zur Verfügung.

Zudem stopft Apple nachweislich bekannte Sicherheitslücken oft monatelang nicht, erst wenn ein Aufschrei durch die Presse geht und am Image gekratzt wird, passiert was.

Alles, was durch den eingebauten Schutz schlüpft, bleibt unentdeckt, meist bis die Auswirkungen ein vernünftiges Arbeiten verunmöglichen. So was haben wir fast täglich.

Gute Schadschutzsoftware ist in vielen Fällen unerlässlich, Vorschrift bei bestimmten Business-IT-Versicherungen.

Das es, wie überall, viel Müllsoftware gibt, ist nichts Neues, deswegen sollte man sich ja bei den richtigen Stellen informieren und nicht kaufen, was gerade beworben wird.

30. Juni 2020 08:20 als Antwort auf Netcracker

Unsinn ist, wenn man wenig Ahnung hat, aber vermeintliche Wahrheiten verbreitet.

Abgesehen von meiner täglichen Erfahrung, andere sehen das genau so.


https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Statistik-Deutlich-mehr-Malware-fuer-den-Mac-4408038.html


Tut Apple etwas gegen Phishing, Adware, Keylogger ... da kommt gar nichts, keine Passwortabfrage, keine Warnmeldung.

Und an Netcracker, es ist nicht schön, daß Du meinen Text zensierst, denn das ändert nichts am Wahrheitsgehalt.

Kein Ahnung, warum Du diese Art von Zensur ausübst.

30. Juni 2020 09:02 als Antwort auf nykel

Jetzt mal gemach...


Was soll ich denn zensiert haben ?

Du hast deine Meinung und ich meine.

Das ist in unserem Land so üblich, nicht verboten und hat nichts mit Zensur zu tun.


Für den „Unsinn“ entschuldige ich mich, das war im Überschwang...


Ergänzend: es gibt - egal welche Suchmaschine man wie oft bemüht - im Web keinen Hinweis auf irgendwelche Mac- oder Unix-Viren. Dagegen hat sich ein befreundeter Unternehmer (100 Mann-Laden) jetzt schon zum dritten Mal seinen 100%ig sicheren Server mit einem Verschlüsselungstrojaner lahmgelegt. Sowas könnte man auf macOS vermutlich auch installieren, aber nur mit Admin-Rechten und dann hilft auch kein noch so guter Virenscanner...

30. Juni 2020 08:01 als Antwort auf franz24

Ich habe das Thema bei x Trainings im Apple Store ausführlich behandeln können (ich glaube ich habe an die 5 Trainer - auch in meinem joint-Venture - genervt): die Antworten gingen von braucht es nicht bis bloß nicht: richten mehr Schaden an als dass sie helfen. Ich arbeite seit zehn Jahren mit apple Geräten - nie ein Problem. Natürlich werden Virenscanner beworben - für Windows habe ich auch einen installiert - aber wenn man die Tests liest heißt es am Ende: für apple braucht es so etwas nicht.

Viele Grüsse

30. Juni 2020 08:02 als Antwort auf Netcracker

Hallo, dem stimme ich voll zu. am dem mac sind meist die Virenscanner das Problem - Aussage auch eines Technikers im Apple Store. Und oft sitzt das Problem vor der Tastatur. Was da manch eine/r so anklickt an links oder auf fake-mails seine Daten freiwillig eingibt... Manchmal staune ich wirklich.

22. Juni 2021 21:19 als Antwort auf Jogy342

Hallo,


das wird immer behauptet, dass irgendein Programm (auch mac Keeper, clean my mac oder sonst welches Zeug - wahrscheinlich machen die das wirklich was die androhen.... clean my mac)speziell für den mac entwickelt wurde - sonst lässt sich das ja nicht verkaufen. Werbung ist alles.... Schokolade macht nicht dick... klar bei einem Stückchen am Tag sicher.


Ich habe die Sache Schutzsoftware so x-mal bei Trainings - auch bei meinen Business-Trainings (die gab es bis vor 2 Jahren noch) angesprochen. Aussage: Jegliche AV-Software führt zu einer Verschlimm-Besserung eines guten Systems. Und z.B. Big sur lässt sich nicht einmal laden, wenn ich eine AV-Software laufen habe.

Bei Windows sehe ich es noch etwas anders. Da habe ich selbst ein Schutzprogramm laufen.

Natürlich sollte jede/r Nutzer*in vorsichtig sein und schauen was er/sie anklickt und wie er / sie mit den Daten umgeht. Da hilft aber dann auch keine AV-Software mehr, wenn jemand freiwillig auf links geht und wie "gewünscht" alles eingibt.

Das ist schon sehr oft Thema hier gewesen.

Noch immer entscheidet der Mensch vor dem Gerät und manchmal halt auch schlecht.


Viele Grüsse Gerhard

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