Abonnementmodell und Vergütung von Künstlern konträr zu tatsächlichem Hörverhalten
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Mediathek der ÖR [1] bin ich auf einen Beitrag zur Vergütungspraxis der Branche gekommen. Das dort erwähnte ist erschreckend. Stimmt es, dass Sie mein individuelles Apple-Music-Abonnement-Geld in einen großen Topf werfen und dadurch auch Musiker u.ä. finanzieren, deren Musik ich nicht höre?
In einem Beispiel der Doku hieß es, dass ein Nutzer, welcher 10 Klassikmusikstücke hört, auch nur wenige Cents an diese Klassikinterpreten zahlt und in Wirklichkeit sein Geld in sehr viel größerem Anteil an Mainstream-Künstler ausgezahlt wird.
Wenn man als iTunes-Nutzer sowieso bereits eine riesige Musikbibliothek hat, dann unterstützt man mit Apple Music u.U. tatsächlich die falschen Künstler.
Unter diesem Umständen ziehe ich konkret in Erwägung, das Apple-Music-Abonnement nicht zu verlängern.
Mit freundlichen Grüßen
[1] ZDFzoom: Kampf um Klicks - Wer kassiert beim Musik-Streaming? - Film von Viktoria Timkanicova, https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-kampf-um-klicks-100.html