Problem im Browser (Chrome, Safari, Firefox)

Hallo,

ich habe seit März 2024 meinen allerersten Apple, den Mac mini 2023 (M2, 256GB SSD, 8GB RAM).

mittlerweile habe ich folgendes Problem: Sobald auf einer Website ein Link ist, müsste der Cursor zu einer Hand werden, das tut er nur ganz kurz. Die Links lassen sich zwar anklicken, nur der Cursor wird nicht zum Hand Symbol. Dieses Problem habe ich mit allen o.g Browsern.

Ich habe auch alle Updates von Mac OS eingespielt, läuft eigentlich wunderbar. Anfangs war Mac OS Ventura drauf, mittlerweile habe ich Mac OS Sonoma 14.5. (Ich habe mir auch eine externe SSD für Backups zugelegt, habe diese mit APFS formatiert. Ich mache jede Woche ein Backup mit Time Machine)

Ich hoffe, dass mit hier jemand helfen kann.


Vielen Dank


Thomi549


Mac mini

Gepostet am 07. Juli 2024 06:45

Antworten
Frage gekennzeichnet als Höchstrangige Antwort

Gepostet am 08. Juli 2024 22:39

Der Effekt tritt auf, wenn die Seiten nicht vollständig geladen werden. Ursache könnten Speicherprobleme sein, 8GB RAM sind schon extrem wenig.


Was passiert, nachdem du F5 (refresh) gedrückt hast ?


Bitte lade dir ausserdem Etrecheck herunter, führe einen Scan durch und poste den Report.

20 Antworten

07. Juli 2024 12:58 als Antwort auf Thomi549

Abgesehen davon, daß eine Seite da auch eingreifen und eine andere Cursor-Darstellung vorgeben kann: diesbezügliche Hover-Effekte habe ich eigentlich noch nie (also „fast seit Erfindung des Internet“) zuverlässig funktionierend gesehen.

Und seit  auf „Desktop-HTML“ umgestellt hat, klappt das auch in der Mac-Variante von iOS nicht mehr richtig. Schon(!) im Finder läßt sich über dieses visuelle Feedback eher selten sagen, wann der Mauscursor z. B. an einer geeigneten Position fürs Verändern der Fensterausmaße steht.

08. Juli 2024 13:28 als Antwort auf Thomi549

Für mich ist die Frage, ob nur das Zeigersymbol nicht wechselt, der Link aber geklickt werden kann. Oder ob das Zeigersymbol nicht wechselt, weil der Link nicht erkannt wird, und auch nicht geklickt werden kann ?!


Anmerkung am Rand: Apple tut sehr viel, um deine Privatsphäre zu schützen. Sei dir darüber im Klaren, dass Google Chrome mit allen möglichen Tricks spickt, um trotzdem deine gesamten Internetaktivitäten zu tracken, und mit deinem Profil bei Google zu verknüpfen. Mit diesem Wissen verdienen sie ihr Geld.


Unter Datenschutzaspekten nutze ich Safari, und Firefox als Zweitbrowser. Chrome habe ich nicht installiert. Ich sehe auch keinen Grund, permanent zwischen Browsern zu springen. Apple verkauft deine Daten und Privatsphäre nie an Dritte.

08. Juli 2024 14:01 als Antwort auf DesApfelsKern

Und all diese netten Dienste, die da im Angebot sind und nahezu flächendeckend genutzt werden, tun so etwas nicht? Denn nur dann wären andere Browser „vor denen sicher“. „Browser Fingerprinting“ ist jedenfalls eine alte, in Internetzeit gerechnet, sehr alte Sache. Und wie viel da Apple mit den dazu erwähnten Maßnahmen abschneiden kann? Ich würde sagen: Promille-Bereich.


╘════════════════════════════════════════════════════════════════════╕

 FYI: vgl. https://www.heise.de/news/Web-Browser-Fingerprinting-Erkennbar-auch-ohne-Cookie-3597078.html

08. Juli 2024 14:33 als Antwort auf Zedmaraces

Das ist alles Spekulation.


Wenn du wissen willst, wie gut du getrackt werden kannst, dann schau mal hier nach:


https://coveryourtracks.eff.org/


Größter Verräter sind übrigens die installierten Fonts. Schon aus den Systemfonts kann der Tracker ablesen, dass du einen Mac verwendest (= zahlungskräftige Zielgruppe, Apple-Zubehör, komplementäre Produkte etc.).


Google Fonts erzeugen dann einen nahezu einmaligen Abdruck. Wenn du eine Webseite aufrufst, die G-Fonts einsetzt, werden sie mit denen verglichen, die schon installiert sind. Fehlende werden kostenlos (wie nett & menschenfreundlich, möchte man denken) nachinstalliert.


Nachdem jeder Webdesigner bei jedem Projekt wieder andere Fonts verwendet (sind ja umsonst ...), entsteht daraus und deinem Surfverhalten (!) ein sehr individuelles Muster bereits installierter G-Fonts.


Es lohnt sich, da mal vertieft einzusteigen.


Ist jetzt allerdings gnadenlos OT, ich hoffe, wir haben den Thread nicht zu weit aufgebohrt.

08. Juli 2024 14:45 als Antwort auf Thomi549

Brave ist etwas besser. Er beruht zwar auf Chromium, also der OpenSource-Version von Chrome. Aber die Entwickler bemühen sich, dem Browser das nach-Hause-Telefonieren abzugewöhnen.


Warum aber unbedingt einen anderen Browser benutzen, als den, um den Apple sich selbst kümmert ?


Man muss wissen, dass es heute nur noch 3 sogenannte Browser-Engines gibt: WebKit von Apple, die von Mozilla/Firefox und eben Chrome/Chromium. Sogar Microsoft hat das Handtuch geworfen, und nutzt als Unterbau für Edge Chromium.


Aus meiner Sicht ist das ein Desaster: Die gleiche Firma, die finanziell voll von der Internetsuche abhängig ist, darf mit dem Browser alle Mechanismen diktieren, mit der man Werbung zielgenau auf den Anwender zuschneiden kann. Nur das macht am Ende Google-Werbung wertvoll für die Werbekunden, und Google die Taschen voll.


Ob das jemals zerschlagen wird, weiß ich nicht, Aber ich muss dieses Spiel nicht mitmachen !

08. Juli 2024 15:19 als Antwort auf DesApfelsKern

Ich schreibe jetzt ausdrücklich nicht über die da (mittels Link) erwähnten. Denn ich kenn’ die ja nicht. Aber eine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen: als damals™ die Geschichte mit dem Browser-Fingerprinting ruchbar wurde, gab es bald auch „hilfreiche Webseiten“. Eine von denen hat mir bei da durchgeführten Experimenten meinerseits attestiert, daß ich um so schwieriger zu erkennen wäre, je seltsamer sich mein Browser bei denen gemeldet hat. Wenn der sich also nicht als … was war das damals doch gleich? … „Firefox x.y“ sondern als “Mr. Mxyzptlk“ gemeldet hat, war ich angeblich quasi unsichtbar …

08. Juli 2024 19:02 als Antwort auf DesApfelsKern

„Man muss wissen, dass es heute nur noch 3 sogenannte Browser-Engines gibt“ … die alle ihre Macken haben. Interessanterweise (manchmal) sogar in der gleichen Ecke (das selbe CSS), aber nicht mit gleichen Auswirkungen.

Bei Safari klemmt es z. B. seit ein paar Versionen mit counter bzw. counters. Und aus einem <li>, das via CSS ein ::after angehängt bekam, macht er auch mal (im Inspector) ein li: :after (nicht: li::after!), das so „natürlich“ als angeblich fehlerhaft ignoriert wird. Firefox dagegen zeigt, na, sagen wir mal, manchmal „interessante“ Ansichten rund um „Grid & Co“. Wobei da dann aber die Beschreibungen (W3) nicht unbedingt besser sind als jene Stelle, die allen Browsern eine unscharfe und bunte Darstellung vorschreibt …


Ach ja, ich war gerade doch mal neugierig und habe nachgesehen. Also gib’s jetzt doch Studios mit einer x86-CPU drin? Und: wenn es nach denen geht, steht Safari aktuell doppelt so gut da als Firefox.

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