"wieso beendest Du macOS? Das Apple OS / Linux ist für einen Dauerbetrieb 24/7 ausgerichtet, benötigt nur bei einem Update / Upgrade einen Neustart, wobei der Energiebedarf in Ruhe minimalistisch ist."
Ein guter Punkt, PreCognition. Das Ausschalten ist nicht immer sinnvoll, schon weil ja nachts die meisten Hintergrundaktionen zum Aufräumen ablaufen. Wenn ich meinen Mac nachts runterfahre, kommen die Heinzelmännchen (daily, monthly yearly) nicht planmäßig zum Zuge, die die Caches leeren oder Logfiles rotieren sollen usw. und müssen nach dem Neustart außerplanmäßig laufen und ich verliere die Übersicht, was schon alles aufgeräumt worden ist.
Als ich noch einen PC mit Linux hatte, habe ich mich immer über eine "uptime" von mehr als einem Jahr gefreut.
Aber gelegentlich schalte ich doch meine Macs aus. Der iMac im Büro an der Uni wird über nacht heruntergefahren, wenn ich weiß, dass Fremde sich im Büro aufhalten werden, die womöglich Möbel verrücken und versehentlich Kabel aus den Steckdosen ziehen - Fensterputzer, Handwerker, Reinigungsteams. Oder wenn ich mehrere Tage nicht in meinem Büro sein werde - bei Gewitter und Sturm habe ich die Computer gerne ausgeschaltet.
Meine tragbaren Macs werden immer ausgeschaltet, wenn ich sie transportiere.
Ich habe aber noch eine Nachfrage. Du erwähnst Linux als System des Macs. Ich war bisher der Meinung, dass das BSD Unix für MacOS X und danach zwar dem Linux sehr ähnlich ist und ein zertifiziertes Unix ist, aber Darwin heißt.
ich liebe Unix, und bin erst voll vom PC auf den Mac umgestiegen, als MacOS endlich ein Terminal hatte und und im Hintergrund ein vollwertiges Unix verfügbar war.