Hallo,
es freut mich, dir bei deinem Anliegen weiterhelfen zu können. Zunächst einmal: macOS legt automatisch temporäre Daten und Snapshots an, um das System effizienter zu machen. Dabei wird Speicherplatz bei Bedarf freigegeben. Trotzdem ist es wichtig, dein System regelmäßig zu pflegen und sich mit macOS besser vertraut zu machen. Apple bietet hierzu kostenlose Sessions in den Apple Stores an, die dir die Funktionsweise und viele nützliche Tipps näherbringen können – eine großartige Möglichkeit, dein Wissen zu erweitern.
Besonders wichtig ist, regelmäßig Time Machine-Backups auf eine externe Festplatte durchzuführen. Andernfalls können die täglichen Snapshots, die macOS automatisch erstellt, die interne Platte mit der Zeit zuschreiben. Durch ein externes Backup kannst du Speicherplatz auf der internen SSD freihalten und vermeidest Probleme durch mangelnden freien Speicher.
Wenn du über den Kauf eines neuen MacBooks nachdenkst, solltest du vor allem den Speicherplatz und den Arbeitsspeicher gut abwägen:
Mit 512 GB machst du grundsätzlich nichts falsch, aber der Speicher ist begrenzt und kann später nicht erweitert werden. Daher würde ich heutzutage mindestens 1 TB empfehlen, insbesondere da der Bedarf an Speicherplatz in der Regel steigt. Für Nutzer mit geringeren Speicheranforderungen können 512 GB dennoch ausreichend sein, aber weniger als das würde ich nicht empfehlen.
16 GB sind das Mindestmaß für ein zukunftssicheres MacBook. Wenn es das Budget erlaubt, würde ich jedoch auf 32 GB aufrüsten. Zukünftige Software, insbesondere Entwicklungen wie Apple Intelligence, wird voraussichtlich höhere Anforderungen an den Arbeitsspeicher stellen. Da der RAM bei aktuellen MacBooks nicht erweiterbar ist, lohnt es sich hier, von Anfang an zu investieren.
Ich hoffe, diese Tipps helfen dir bei der Nutzung deines aktuellen Systems sowie bei der Planung eines möglichen Neukaufs weiter.
LG, Dutchman