ömermn schrieb:
Hallo zusammen,
besitze ein Iphone 17 Pro Max und habe tatsächlich das selbe Problem, weiß jedoch nicht wie ich vorgehen soll.
Gibt es was neues zu diesem Sachstand oder soll ich mich lieber an Apple wenden?
Ergänzend zu meinem letzten Post: es scheint hier tatsächlich die iOS-eigene Bildbearbeitungs-Engine ursächlich zu sein. itsab hat das zwar nicht mit letzter Gewissheit aber doch mit grosser Wahrscheinlichkeit durch seinen Test und Vergleich mit dem 13er herausgefunden.
Es besteht also eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Apple hier noch softwareseitig nachbessert.
Grösste Mängel sind mangelnder Kontrast, flache Gradation und gernerell die geringe Dynamik der Bilder. Hinzu kommen in manchen Situationen mangelnde Randschärfe und tonnenförmige Verzeichnungen.
Die mangelhafte Randschärfe und die Verzeichnung sind typisch für Objektive mit geringer Brennweite und grosser, offener Blende (die ist bei allen iPhones fix). Bei der Landschafts- und Portraitfotografie mag das weniger stören, bei Street- oder Gebäudeaufnahmen oder in geschlossenen Räumen wird man es wohl merken.
Die Kontrastarmut und fehlende Dynamik tritt vor allem bei nicht optimalen Lichtverhältnissen auf, das betrifft natürlich auch Nahaufnahmen/Objektfotografie.
Die gute Nachricht: man kann das fast alles korrigieren. 48MP-Bilder haben genügend Reserven, um den Dynamikverlust wieder auszugleichen, die meisten Bildbearbeitungsprogramme haben entsprechende Werkzeuge (Brillianz, Klarheit, Dehaze, HDR....). Gleiches gilt für Verzeichnungen, hier sind Korrekturen bei bekannter Optik oft bereits in den Programmen integriert.
Die schlechte: die Foto-Apps auf iPhone und Mac leisten das alles nur sehr unvollkommen. Es braucht dazu Instrumente wie DxO, LR, C1P usw. Und das kostet richtig Geld und ist mit einem erheblichen Nachbearbeitungsaufwand verbunden.
Aktuell kann ich dir nur raten, vor allem auf gute Ausleuchtung zu achten, punktförmige Lichtuellen und Gegenlichtsituationen zu vermeiden. In der Nachbearbeitung auf dem iPhone kommst du mit den Werkzeugen "Brillianz", "Glanzlichter & Schatten", "Kontrast" und "Lebendigkeit" zumindest ein Stück weit zu einem befriedigenden Ergebnis.
Das iat alles wenig zufriedenstellend, wenn man mehr erwartet hat - das ist mir klar.
Im schlimmsten Fall musst du - wenn die Fotografie der Hauptgrund für den Neukauf war - eventuell sogar zu einem Vorgängermodell zurück wechseln.