iPhone 17 Pro teils unscharfe Bilder

Liebe Apple Community,


ich habe mich sehr auf mein 17 Pro gefreut und es ist auch ein geiles Handy nur die Kamera macht mich zu schaffen. Ich habe teils unscharfe Bilder. Ich weiß nicht ob der Fokus nicht richtig funktioniert oder die Software ein Defekt hat. Sehr gut sieht man es beim abfotografieren von Schrift. Da wird es schnell unscharf. Als Vergleich habe ich mal mit dem 12 Pro Bilder gemacht und da ist es gestochen scharf.


Ich war vorhin im Expert um zu testen ob das vielleicht ein Problem ist was alle Pros haben… Aber nein, das ist nur bei mir. Meine Bilder vor Ort waren auch schlechter als beim 17 und 16Pro.

Soll ich da gleich Apple kontaktieren oder erst mal das nächste Update abwarten?


Info zu den Bildern:

Die sind gecropped auf die Stelle die meist unscharf ist, war aber nicht die einzige Stelle. Das unscharfe ist das 17Pro und das scharfe das 12Pro


MfG

Chris

iPhone 17 Pro, iOS 26

Gepostet am 23. Sept. 2025 17:25

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102 Antworten

23. Sept. 2025 21:35 als Antwort auf Chriswas

Hallo zusammen,


habe tatsächlich das selbe Problem.


Nach zwei Jahren mit meinem iPhone 15 Pro habe ich vor Kurzem auf das neue iPhone 17 Pro gewechselt. Leider bin ich von der Fotoqualität sehr enttäuscht – vor allem im Vergleich zum 15 Pro.


Ich habe in den letzten Tagen mehrere Tests durchgeführt – an unterschiedlichen Orten, zu verschiedenen Tageszeiten und mit identischen Motiven. Dabei ist mir Folgendes aufgefallen:


  • Fotos wirken deutlich unschärfer und verwaschener.


  • Feine Strukturen gehen verloren. Beispiel: Bei einem Testfoto einer Trainingsbank mit Lederbezug sieht man beim 15 Pro klar die Lederstruktur, beim 17 Pro wirkt das Bild stark geglättet (Blur).


  • Farben sind blasser und nicht so intensiv wie beim 15 Pro.


  • Beim Hineinzoomen wird es noch deutlicher: Die Bilder brechen sehr schnell in Pixel auf.


  • Videos sind hingegen hervorragend, ebenso Selfies im Nachtmodus.


  • Normale Selfies mit Blitz sind allerdings ebenfalls unscharf und detailarm.


Wichtig:


  • Mein iPhone 17 Pro wurde per Datenübertragung vom 15 Pro eingerichtet, also mit denselben Einstellungen.


  • Ich habe alle Kameraeinstellungen mehrfach durchprobiert – immer dasselbe Ergebnis.


  • Apple Support hat bereits einen Hardware-Check durchgeführt – keine Fehler gefunden.


  • Laut Support gibt es bereits mehrere Meldungen zu diesem Thema und es deutet alles auf ein Softwareproblem (iOS 26) hin.


Daher möchte ich diesen Beitrag erstellen, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Ich hoffe, dass die Apple-Ingenieure dies prüfen und mit einem kommenden Software-Update nachbessern, damit die Fotoqualität des iPhone 17 Pro wieder auf dem Niveau (oder besser) des iPhone 15 Pro liegt.

21. Jan. 2026 14:15 als Antwort auf magdalena221

Ich fotografiere semi-professionell mit einer NIKON Ausrüstung seit 30 Jahren.

Die hier beschriebenen Unschärfen und Bilder vor allem die von @itsab deuten für mich eindeutig auf ein Hardware Problem hin, sprich Justierung der Linsen und des Sensorelements zu einander.

Ähnliche Probleme hatte ich teils auch mit günstigen Objektiven oder Fremdherstellern für meine Spiegelreflexkameras - die konnten manchmal durch Nachjustierung behoben werden aber nicht immer.


Kleine Bemerkung nebenbei hier zeigt sich sehr deutlich das mehr Megapixel kein besseres Bild machen, sondern das alles was vor dem Sensor sitzt die Qualität bestimmt, der Sensor macht nichts weiter als es dann zu konservieren.


Ich glaube nicht das es eine Software Lösung für die Probleme gibt lasse mich aber gerne überraschen.


Ich bin für diese Diskussion und Infos sehr dankbar denn ich bleibe bei meinem 13Pro und meinem 14er.


Beste Gruesse Bernd




22. Jan. 2026 11:51 als Antwort auf ömermn

ömermn schrieb:

Hallo zusammen,
besitze ein Iphone 17 Pro Max und habe tatsächlich das selbe Problem, weiß jedoch nicht wie ich vorgehen soll.
Gibt es was neues zu diesem Sachstand oder soll ich mich lieber an Apple wenden?

Ergänzend zu meinem letzten Post: es scheint hier tatsächlich die iOS-eigene Bildbearbeitungs-Engine ursächlich zu sein. itsab hat das zwar nicht mit letzter Gewissheit aber doch mit grosser Wahrscheinlichkeit durch seinen Test und Vergleich mit dem 13er herausgefunden.


Es besteht also eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Apple hier noch softwareseitig nachbessert.


Grösste Mängel sind mangelnder Kontrast, flache Gradation und gernerell die geringe Dynamik der Bilder. Hinzu kommen in manchen Situationen mangelnde Randschärfe und tonnenförmige Verzeichnungen.


Die mangelhafte Randschärfe und die Verzeichnung sind typisch für Objektive mit geringer Brennweite und grosser, offener Blende (die ist bei allen iPhones fix). Bei der Landschafts- und Portraitfotografie mag das weniger stören, bei Street- oder Gebäudeaufnahmen oder in geschlossenen Räumen wird man es wohl merken.


Die Kontrastarmut und fehlende Dynamik tritt vor allem bei nicht optimalen Lichtverhältnissen auf, das betrifft natürlich auch Nahaufnahmen/Objektfotografie.


Die gute Nachricht: man kann das fast alles korrigieren. 48MP-Bilder haben genügend Reserven, um den Dynamikverlust wieder auszugleichen, die meisten Bildbearbeitungsprogramme haben entsprechende Werkzeuge (Brillianz, Klarheit, Dehaze, HDR....). Gleiches gilt für Verzeichnungen, hier sind Korrekturen bei bekannter Optik oft bereits in den Programmen integriert.


Die schlechte: die Foto-Apps auf iPhone und Mac leisten das alles nur sehr unvollkommen. Es braucht dazu Instrumente wie DxO, LR, C1P usw. Und das kostet richtig Geld und ist mit einem erheblichen Nachbearbeitungsaufwand verbunden.


Aktuell kann ich dir nur raten, vor allem auf gute Ausleuchtung zu achten, punktförmige Lichtuellen und Gegenlichtsituationen zu vermeiden. In der Nachbearbeitung auf dem iPhone kommst du mit den Werkzeugen "Brillianz", "Glanzlichter & Schatten", "Kontrast" und "Lebendigkeit" zumindest ein Stück weit zu einem befriedigenden Ergebnis.


Das iat alles wenig zufriedenstellend, wenn man mehr erwartet hat - das ist mir klar.


Im schlimmsten Fall musst du - wenn die Fotografie der Hauptgrund für den Neukauf war - eventuell sogar zu einem Vorgängermodell zurück wechseln.

09. Dez. 2025 13:37 als Antwort auf bernd_ina

Hallo, ich würde mal im Apple Store wo du es gekauft hast vorbei gehen und das iPhone testen lassen- mein Neues- obwohl ein 17 air- macht phantastische Fotos. So wie der Vorgänger iPhone Pro Max. Oder besser. Halt ohne Tele- aber sonst super. Also : sollte bei Dir nicht anders sein- prüfen lassen. Falls ein Defekt, nimmt Apple es zurück. Schöne Grüße 👩

02. Feb. 2026 13:11 als Antwort auf Nordishbynature26

Nordishbynature26 schrieb:

Ich hab das iPhone 17 Pro nun fast seit November und komme vom 15 Pro Max und muss vor allem sagen, dass die Frontkamera echt schlechte Bilder macht, wirken viel verwaschener, unschärfer als zuvor.

Woran das liegen kann, wurde hier bereits erschöpfend und in geradezu epischer Breite diskutiert.

Auch die Hauptkamera macht öfters schlechte, unscharfe Bilder im Vgl. zum iPhone 15 Pro Max. Kameratechnisch auf jeden Fall gefühlt ein echtes downgrade

Das ist eben die Kernfrage. Der (sicher nicht vollumfängliche) Test von itsab hier im Thread legt nahe, dass die Objektivkorrektur bei den 17er-Modellen nicht so stark eingreift wie bei den Vorgängern (obwohl wir die gleiche Diskussion auch schon bei den 16er und 17er-Modellen hatten). Soll heissen, die Bilder werden nicht so stark nachgeschärft (weniger Mikrokontrast) und es wird keine künstliche Dynamik erzeugt.


Eventuell hilft hier wirklich nur der Umstieg auf eine andere Kamera-App oder die Nachbearbeitung an einem Mac/PC.



03. Okt. 2025 19:09 als Antwort auf Luk337

Wenn Du der Meinung bist, dass es Apple verka*kt hat, dann kannst Du dein iPhone 17 Pro innerhalb von 14 Tagen ohne jegliche Gründe zurückgeben. Ich verstehe allerdings dann nicht, warum Du dich an die Community wendest. Apple ließt hier nicht mir. Wir können Dir nicht helfen, wenn es ein Hardware - oder ein Software - Problem ist. Da muss Apple selber etwas machen.


Gebe Dein iPhone also zurück oder wende Dich direkt an Apple.

04. Okt. 2025 16:06 als Antwort auf MchL40

Vielleicht einfach mal die technischen Daten vergleichen. Ultraweitwinkel ist beim iPhone 17 und 17 Pro ein 13 mm Objektiv mit 2.2 Blende, die Hauptkamera beim 17 ein 26 mm* mit 1.6 Blende während beim 17 Pro ein 24 mm* mit 1.78er Blende verwendet wird. Zusätzlich hat das Pro noch ein 100* mm mit 2.8 Blende (* kann softwareseitig verdoppelt werden).

Also dürfte die optische Leistung im Nahbereich gleich sein, das Pro sollte sogar noch etwas besser für Aufnahmen im nahen mittleren Bereich sein. Ursache dürfte also nicht die Optik sein, sondern der (noch) nicht ausgereifte Bildbearbeitungsalgorithmus, so wie bisher jedes Jahr wurden die Bilder erst mit dem x.2/.3 Release gut.

20. Jan. 2026 21:38 als Antwort auf Chriswas

Ich habe ein ähnliches Problem mit meinem 17 Pro Max. Beim Umstieg vom 13 PM habe ich mich auf die neue Kamera sehr gefreut, aber die Ergebnisse waren etwas ernüchternd, da es den Bildern meiner Meinung nach an Detailschärfe fehlt. Sicher waren die Bilder vom alten iPhone teils etwas zu stark künstlich nachgeschärft. Trotzdem lässt mein 17 PM ein wenig Details vermissen.

Ich habe jetzt einfach mal ein einfaches Raster auf ein DIN A4 Blat gedruckt und versucht, so gut es geht, dieses plan abzufotografieren. Obwohl das Blatt gleichmäßig ausgeleuchtet war und die Objektivkorrekturen aktiviert sind zeigt die Aufnahme: tonnenförmige Verzeichnung, eine recht starke Randabdunklung und einen Schärfeverlust von der Bildmitte zur erweiterten Bildmitte bis hin zum Bildrand, wo die Schärfe dann aber (erstaunlicherweise) wieder zunimmt.


Hier eine Pro-RAW Datei:


https://workupload.com/file/d6bBgVGyM7p

21. Jan. 2026 19:01 als Antwort auf itsab

Auffällig ist der höhere Kontrast und die (scheinbar) grössere Dynamik beim 13er. Das wirkt auf den ersten Blick wie eine steilere Gradationskurve und ein höherer Mikrokontrast (=scheinbar grössere Schärfe).


Beim 17er wirken die Bilder weniger dynamisch ("flauer"), kontrastärmer - also eine flachere Gradation. Ausserdem bestätigen die HEIC- und RAW-Bilder die tonnenförmige Verzeichnung. Die fehlt beim 13er völlig


Die Schärfe ist bei beiden mMn identisch.


Auffällig ist bei beiden, dass die Bilder im ersten Moment gleich aussehen, sofort danach gerendert werden und erst danach der oben beschriebene Eindruck entsteht.


Die Videos habe ich mir gespart - das war ja nicht das Ausgangsthema.


Das scheint deinen ersten Eindruck zu bestätigen, dass eine softwareseitige Ursache vorliegt. Allerdings sind Themen wie Kontrast und Gradation Geschmackssache. Die DNG's meiner Leica ähneln in Gradation und Kontrast denen des 17er, Olympus produziert "härtere" RAW's (orf) mit mehr Mikrokontrast und steilerer Gradation. In der Nachbearbeitung haben die Leica-DNG's allerdings mehr Dynamikreserven, was den anfänglich scheinbar "besseren" Eindruck der .orf's wieder aufwiegt. Zum Vergleich: Die EM1-II produziert auf einem mft-Sensor 20MP, die Leica auf Vollformat 48-65.


Ich werde mir die Bilder - wenn ich Zeit dazu finde - mal in C1P anschauen.....


Auf jeden Fall vielen Dank für deine Mühe.


22. Jan. 2026 10:20 als Antwort auf ömermn

Ich würde das Gerät direkt in der Genius Bar des nächsten Apple Stores checken lassen.

Wenn du Glück hast kannst du einen Termin vereinbaren, zu dem auch eine Apple Foto Session stattfindet. Die Expertinnen dieser Sessions sind ausgesprochen fit, wenn es um das Thema "Fotos" geht und das neue Konzept für diese Sessions ist ausgesprochen informativ.

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