macOS 26.1: Plötzlich initiales, anstatt inkrementelles Time Machine-Backup?

⚠️Seit dem 17.11.2025, führt macOS 26.1 (auf einem MacBook Air, mit M1-Systemchip) plötzlich ein initiales Time Machine-Backup auf einer (flachen) Time Capsule (mit max. WLAN 802.11n) durch (voraussichtliche Dauer: ca. 3 Tage), anstatt wie bisher ein inkrementelles Backup. Habt Ihr dies auch beobachtet und kennt Ihr Gründe dafür?


ℹ️Seit macOS 15.7.1 ("Sequoia"), warnt die macOS-Time Machine davor, dass die "[...]nächste Hauptversion von macOS[...]keine Time Capsule-Laufwerke mehr für Time Machine-Backups[...]" unterstützt.


ℹ️Der klassischen Time Capsule (von Apple) habe ich erst kürzlich eine neue Knopfzellen-Batterie und eine fabrikneue 4TB-Festplatte spendiert.


Vielen Dank und liebe Grüße,

Daniel

MacBook Air 13″, macOS 26.1

Gepostet am 19. Nov. 2025 05:38

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Gepostet am 06. Jan. 2026 09:38

Hallo Borav

mein eigentlich recht simpler Lösungsweg war folgender:


Zunächst ~/Library/Containers vom TM-Backup komplett ausschließen. Wenn das Backup dann läuft, ist bewiesen, dass dort eine oder mehrere korrupte Dateien liegen. Danach in ~/Library/Containers die Hälfte der dort liegenden Ordner / Dateien beim Backup ausschließen. Wenn das Backup dann läuft, liegt in dieser Hälfte das Problem. Falls es nicht läuft, liegt es in der anderen Hälfte. Die betroffene fehlertragende Hälfte halbieren und ausschließen usw. Bis zum Auffinden der korrupten Datei / Ordner ging das relativ schnell. Die fehlerhafte Datei / Ordner per Finder löschen und Papierkorb leeren oder per Terminal löschen (vorher die zugehörige App schließen). Mac neustarten und testen, ob das Backup läuft.


Habe das Backup auf eine frische externe HDD (wird von TM unter Tahoe 26.2 als reines Backup-Volume APFS-konfiguriert) und auf ein NAS-Laufwerk (dort wurde eine "klassische" .sparsebundle angelegt) laufen lassen. Jeweils erfolgreich.


Aus Neugier habe ich die Backup-Datei vom NAS auf eine weitere passend formatierte ext HDD per Terminal kopiert und dann diese ext HDD an die Time-Capsule angeschlossen (meine internes TC.Laufwerk ist defekt), um zu testen, ob dann inkrementielle Backups möglich sind... Hat auch geklappt. Allerdings dort mit der ja allseits bekannten Warnung, dass TimeCapsule-Laufwerke demnächst nicht mehr für TimeMachine-Backups unterstützt werden. Hierbei ist mir jedoch nicht klar, ob damit nur interne TC-Laufwerke gemeint. Ich nehme aber stark an, dass dann gar nichts mehr mit TimeCapsule funktioniert, was vermutlich durch das von Apple mit Einführung zukünftiger OS-Versionen erzwungene APFS-Format der Backups (was die TimeCapsule nicht lesen kann) bedingt sein könnte.

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06. Jan. 2026 09:38 als Antwort auf borav

Hallo Borav

mein eigentlich recht simpler Lösungsweg war folgender:


Zunächst ~/Library/Containers vom TM-Backup komplett ausschließen. Wenn das Backup dann läuft, ist bewiesen, dass dort eine oder mehrere korrupte Dateien liegen. Danach in ~/Library/Containers die Hälfte der dort liegenden Ordner / Dateien beim Backup ausschließen. Wenn das Backup dann läuft, liegt in dieser Hälfte das Problem. Falls es nicht läuft, liegt es in der anderen Hälfte. Die betroffene fehlertragende Hälfte halbieren und ausschließen usw. Bis zum Auffinden der korrupten Datei / Ordner ging das relativ schnell. Die fehlerhafte Datei / Ordner per Finder löschen und Papierkorb leeren oder per Terminal löschen (vorher die zugehörige App schließen). Mac neustarten und testen, ob das Backup läuft.


Habe das Backup auf eine frische externe HDD (wird von TM unter Tahoe 26.2 als reines Backup-Volume APFS-konfiguriert) und auf ein NAS-Laufwerk (dort wurde eine "klassische" .sparsebundle angelegt) laufen lassen. Jeweils erfolgreich.


Aus Neugier habe ich die Backup-Datei vom NAS auf eine weitere passend formatierte ext HDD per Terminal kopiert und dann diese ext HDD an die Time-Capsule angeschlossen (meine internes TC.Laufwerk ist defekt), um zu testen, ob dann inkrementielle Backups möglich sind... Hat auch geklappt. Allerdings dort mit der ja allseits bekannten Warnung, dass TimeCapsule-Laufwerke demnächst nicht mehr für TimeMachine-Backups unterstützt werden. Hierbei ist mir jedoch nicht klar, ob damit nur interne TC-Laufwerke gemeint. Ich nehme aber stark an, dass dann gar nichts mehr mit TimeCapsule funktioniert, was vermutlich durch das von Apple mit Einführung zukünftiger OS-Versionen erzwungene APFS-Format der Backups (was die TimeCapsule nicht lesen kann) bedingt sein könnte.

08. Jan. 2026 23:53 als Antwort auf TaunusIndianer

Hallo,

ich hatte genau das gleiche Problem. Seit macOS 26 war mein TimeMachine-Backup nicht mehr zu gebrauchen und jeglicher Speicherplatz des Servers wurde aufgefressen. In einem anderen Forum habe ich dann einen User entdeckt, welcher anscheinend auf Reddit die Lösung hatte:


1) TimeMachine deaktivieren


2) TimeMachine-bezogene Attribute entfernen

sudo xattr -d com.apple.backupd.BackupMachineAddress /System/Volumes/Data

sudo xattr -d com.apple.backupd.ComputerName /System/Volumes/Data

sudo xattr -d com.apple.backupd.HostUUID /System/Volumes/Data

sudo xattr -d com.apple.backupd.ModelID /System/Volumes/Data

sudo xattr -d com.apple.timemachine.private.structure.metadata /System/Volumes/Data


3) Lokale TimeMachine-Snapshots löschen

sudo tmutil deletelocalsnapshots


4) Mac neu starten


5) TimeMachinen aktiveren und das Backup-Volume neu hinzufügen


=> Meine Backups sind nun super schnell und wieder inkrementell.

06. Jan. 2026 10:28 als Antwort auf dogma

Dogma schrieb: "[...]mein eigentlich recht simpler Lösungsweg war folgender:[...]Zunächst ~/Library/Containers vom TM-Backup komplett ausschließen. Wenn das Backup dann läuft, ist bewiesen, dass dort eine oder mehrere korrupte Dateien liegen. Danach in ~/Library/Containers die Hälfte der dort liegenden Ordner / Dateien beim Backup ausschließen. Wenn das Backup dann läuft, liegt in dieser Hälfte das Problem. Falls es nicht läuft, liegt es in der anderen Hälfte. Die betroffene fehlertragende Hälfte halbieren und ausschließen usw. Bis zum Auffinden der korrupten Datei / Ordner ging das relativ schnell. Die fehlerhafte Datei / Ordner per Finder löschen und Papierkorb leeren oder per Terminal löschen (vorher die zugehörige App schließen). Mac neustarten und testen, ob das Backup läuft.[...]"

❤️🙏😃👍🍀Wunderbar raffiniert, vielen Dank!

Dogma schrieb: "[...]Aus Neugier habe ich die Backup-Datei vom NAS auf eine weitere passend formatierte ext HDD per Terminal kopiert und dann diese ext HDD an die Time-Capsule angeschlossen (meine internes TC.Laufwerk ist defekt), um zu testen, ob dann inkrementielle Backups möglich sind... Hat auch geklappt. Allerdings dort mit der ja allseits bekannten Warnung, dass TimeCapsule-Laufwerke demnächst nicht mehr für TimeMachine-Backups unterstützt werden. Hierbei ist mir jedoch nicht klar, ob damit nur interne TC-Laufwerke gemeint. Ich nehme aber stark an, dass dann gar nichts mehr mit TimeCapsule funktioniert, was vermutlich durch das von Apple mit Einführung zukünftiger OS-Versionen erzwungene APFS-Format der Backups (was die TimeCapsule nicht lesen kann) bedingt sein könnte.

ℹ️Nach meinem derzeitigen Informationsstand, werden leider zukünftig (sehr wahrscheinlich spätestens ab macOS 27) auch extern an den TimeCapsule- und AirPortExtreme-Geräten betriebene Festplatten (oder SSDs) nicht mehr bzgl. macOS-TimeMachine-Backup-Funktionalität unterstützt. Apple begründet dies offiziell hauptsächlich mit der konsequenten Umstellung von "AFP" (Netzwerk-Kommunikationsprotokoll von Apple) auf "SMB" (Netzwerk-Kommunikationsprotokoll von Microsoft), angeblich aus Sicherheitsgründen.

ℹ️An unserem 2012'er MacMini (HomeServer), mit macOS 10.12.6 Server, wurde eine extern verbundene und mit "HFS+" (Vorgänger von "APFS", weil macOS 10.12.6 das "neue" Format noch nicht unterstützt) formatierte USB-SATA3-SSD einwandfrei als macOS26.2-TimeCapsule-Backup-Volume akzeptiert. Dazu hatte ich die "TimeMachineServer"-Funktionalität von macOS 10.12.6 Server aktiviert und die externe SSD in unserem lokalen Netzwerk via "SMB" freigegeben. Daraufhin meldete die macOS26.2-TimeMachine KEINE Warnung mehr. D.h. die "SMB"-Netzwerkfreigabe spielt offenbar die entscheidende Rolle und (zumindest bisher) NICHT "APFS".

16. Jan. 2026 07:08 als Antwort auf TaunusIndianer

Ja, das Verhalten ist bekannt: macOS kann nach Updates oder bei Problemen das vorhandene Sparsebundle nicht mehr akzeptieren und beginnt ein neues, komplettes Backup. Das ist oft kein Zufall, sondern ein Zeichen für ein beschädigtes Backup‑Image oder Netzwerkprobleme (Time Capsule über WLAN ist anfälliger bei großen Transfers). Bitte probiere kurz diese Reihenfolge:

1. Backup stoppen und Sparsebundle sichern. Kopiere das Sparsebundle zuerst auf ein anderes Laufwerk, bevor du etwas reparierst.

2. Sparsebundle prüfen/reparieren. Mount das Image am Mac und führe eine Dateisystemprüfung aus (fsck_hfs / fsck_apfs je nach Format). Beschädigte Indexe sind eine häufige Ursache.

3. Console‑Logs checken. Öffne Konsole und filtere nach backupd — dort steht oft, warum Time Machine die Kette verwirft (z. B. „corrupt index“ oder Netzwerk‑Timeout).

4. Netzwerk testen (Ethernet wenn möglich). 802.11n kann bei großen Backups abbrechen; ein Test per Kabel zeigt schnell, ob WLAN das Problem ist.

5. Testbackup lokal machen. Richte kurz ein Time‑Machine‑Backup auf einer USB‑Festplatte ein; wenn das inkrementell läuft, liegt die Schuld bei Time Capsule/Netzwerk.

6. Firmware & Platte prüfen. Schau nach Time Capsule‑Firmware‑Updates und teste die neue HDD auf Fehler.

7. Langfristig umziehen. Da Apple Time‑Capsule‑Support reduziert, plane die Migration auf ein NAS (SMBv3) oder ein direkt angeschlossenes Laufwerk.

Wichtig: Arbeite nie direkt am Original‑Sparsebundle ohne Sicherung — Reparaturversuche können Daten zerstören. Wenn das Image irreparabel ist, musst du ein neues Backup starten und alte Daten aus Archivkopien wiederherstellen

04. Jan. 2026 11:09 als Antwort auf TaunusIndianer

Moin,

initiales und inkrementelles TimeMachine-Backup meines MacBookAir/Tahoe 26.2 auf externe HDD und WD CloudHome-Laufwerk hat endlich funktioniert. Ohne Clean-Install! Diverse Lösungsansätze (Neuinstallation von Tahoe 26.2, ErsteHilfe sämtlicher relevanter Volumen, Löschen von Snapshots, Löschen des Spotlight-Index uvam) waren nicht hilfreich und haben endlos Zeit gekostet - man hat ja sonst nichts besseres zu tun.... :((.

Die Lösung des Problems, welche ich tatsächlich mithilfe der KI gefunden habe, war das korrupte(?) Sandbox-Verzeichnis der Prime Video-App in ~/Library/Containers, welche in 2023 erstellt wurde und in 2024 zuletzt geändert worden ist. TimeMachine unter Tahoe 26.1 hatte damit scheinbar kein Problem, TimeMachine unter 26.2 - was angeblich deutlich empfindlicher sein soll - hat diese Datei wohl ins straucheln gebracht. Nach Löschung kein Probleme mehr. Die TimeCapsule nutze ich jetzt für TM-Backups vom iMac / Ventura 13.7 (da läufts ja problemlos), fürs MacBook nutze ich das WD-Laufwerk.

PS: Habe mittlerweile mehrfach gelesen, dass ein Backup-Versuch unter Tahoe 26.2 bei Ausschluss von ~/Library/Containers funktioniert hat. Danach die fehlerhafte/n Datei/en rausfiltern und löschen. Das ist letzten Endes auch das, was bei mir das Backup-Problem gelöst hat.

08. Dez. 2025 03:10 als Antwort auf plattländer

plattländer schrieb:

@Christine33:
Beide Geräte haben eigene Volumes (auf demselben NAS). Wenn es nicht am MacBook liegt, habe ich noch eine Vermutung:
Offensichtlich "findet" das zweite Backup irgendwie das Vorhandensein des ersten nicht.
Mein MacBook hat auch einen seltsamen Namen ( mit Leerstellen und hinten angehängter Klammer mit einer Nummer drin ( Beispiel : "Franzens Mac Book (312)" ). Die Klammer habe ich nicht eingegeben.
Im Netz wird er gefunden mit dem Namen ohne Klammer. Auf dem Volume ist die Ordnerbezeichnung aber mit Klammer. Ich mache mal einen Versuch mit dem Gerätenamen "Franzens_Mac_Book" . Mal sehen.

❓Ab wann hat das MacBook-TimeMachine-Backup - via WLAN aufs NAS - nicht mehr funktioniert?


❓Funktioniert die MacBook-TimeMachine-Datensicherung auf dem NAS evtl. wieder einwandfrei, wenn das MacBook direkt via "LAN-Kabel" mit dem Router verbunden wird?


⚠️JA, bei Sonderzeichen (evtl. auch Leerzeichen?) in der "Gerätebezeichnung", kann es zu scheinbar unerklärlichen TimeMachine-Backup-Problemen kommen. Doch wenn die MacBook-Datensicherungen in der gleichen Konfiguration zuvor einwandfrei funktioniert haben, ist es unwahrscheinlich, dass es tatsächlich an der Gerätebezeichnung liegt.

💡Falls doch, die MacBook-Gerätebezeichnung vereinfachen, d.h. das MacBook via Systemeinstellungen z.B. in "MacBookAirM1" umbenennen und danach das MacBook-TimeMachine-Volume (".sparsebundle") auf dem NAS per Finder manuell öffnen. Dann die MacBook-Gerätebezeichnung im TimeMachine-Volume manuell anpassen.

20. Nov. 2025 04:04 als Antwort auf TaunusIndianer

💡Bei nächster zeitlicher Gelegenheit, will ich eine 2TB-SATA3-SSD (welche ich für den Einbau in unseren 2012'er "MacMiniServer" angeschafft habe) per USB-Adapter direkt mit dem MacBook Air verbinden, um zu testen, ob auf diese direkte Art ein inkrementelles Time Machine-Backup mit macOS 26.1 möglich ist.

⚠️NEIN, auch auf der direkt am USB-Port des MacBook Air angeschlossenen SSD, wird nach dem initialen Time Machine-Backup, leider KEIN inkrementelles Backup durchgeführt, sondern eine erneut initiale Time Machine-Datensicherung. D.h. dieses macOS 26.1-Problem, hängt NICHT mit der klassischen Time Capsule (ebenfalls von Apple) zusammen!

ℹ️Zwischen den Time Machine-Backup-Versuchen, hatte ich das MacBook Air auch mal wieder neu gestartet und die externe USB-SSD ausgeworfen sowie erneut von macOS 26.1 "mounten" lassen.

❓Tritt das oben ausführlich erläuterte macOS 26.1-Problem bei Euch auch auf?

Falls JA, meldet es BITTE zeitnah über Apples "Feedback-Internetseite" oder über die "Feedback-Assistent"-App, damit dieser schwerwiegende macOS-Fehler möglichst bald behoben wird!

29. Dez. 2025 15:22 als Antwort auf TaunusIndianer

TaunusIndianer schrieb:
❤️Stimmt, das Design der iMac-Modelle von 2009-2020 (im Aluminiumgehäuse & insbesondere der iMacPro, im Titan-Design), hat mir auch besser gefallen. Auch deshalb hatte ich Ihnen ja vorgeschlagen, mal auszuprobieren, ob Sie Ihren 2009'er iMac evtl. weiterhin u.a. als "AirPlayDisplay" und "virtuelle Time Capsule" nutzen können.

Dafür vielen Dank, der iMac muss "wahrscheinlich", vom Platz her, einem anderen Monitor weichen. Aber wie würde man dies anstellen? Den iMac werde ich behalten, um eventuell noch CDs lesen und brennen zu können, da ich einen alten SL mit CD-Wechsler habe 😎


ℹ️Der AppleTV4K lässt sich auch per Ethernetkabel verbinden und an einem Thunderbolt-Port Ihres MacBookProM4pro, können Sie bestimmt einen USB-C->Gigabit-Ethernet-Adapter anschließen. Über diese Gigabit-LAN-Verbindung, können Sie dann u.a. auch die vollautomatischen TimeMachine-Datensicherungen durchführen lassen.

Ethernet an beiden Geräten habe ich schon. Wie stellst du dir vor, eine Datensicherung per Ethernet zu verbinden?


❤️Oha, das tut mir leid. Hoffentlich ist nichts schlimmes an Ihrem wunderbaren MacBookProM4pro defekt.
❓Können wir Ihnen evtl. in diesem Forum bei der Problemlösung helfen?

Zum Glück nicht all zu gravierend... am oberen Bildschirmrand sieht man helle Linien, anfangs sporadisch, doch aktuell permanent.

Jetzt geht eine "ausführlichere" Story los:...

MacBook habe ich NEU bei einem Refurbished Händler gekauft (dort gibt es auch neue "gebrauchte" Geräte, die mancher Kunde NEU-"gebraucht" verkauft!) -> der Apple Store Mitarbeiter konnte mir sagen, dass der ursprüngliche Käufer bei 1&1 gekauft hat. Werde mich mit denen in Verbindung setzen, wer weis, vielleicht bekomme ich das Geld zurück -> warum?...

...Ich habe gemerkt das 512GB doch knapp sind...

Apple tauscht natürlich den Bildschirm für 0€, da ich ja die 1 Jahres Gewährleistung habe, zur Not habe ich noch Apple Care+ abgeschlossen. Jedoch gibt es einen Nachteil, da nicht bei Apple direkt gekauft: Sie können das MacBook nicht einfach gegen ein neues tauschen! Hätte ich bei Apple gekauft, hätten sie mir einfach ein neues gegeben UND ich hätte für 250€ auf 1TB upgraden können

Für Apple Care+ hat es keine Nachteile, nein ich konnte sogar nach Ablauf der 60 Tage Apple Care+ abschließen, worüber ich jetzt froh bin!



Zurück zum Thema!:

An der Genius Bar war ein erfahrener Kollege, der länger dabei ist, seit Tahoe sind offiziell keine TimeMachine Backups auf Time Capsule mehr vorgesehen und unterstützt! Er meinte selber, dass er und seine Kollegen die Einstellung der Geräte auch nicht nachvollziehen können und die Geräte vermissen!

10. Dez. 2025 13:09 als Antwort auf TaunusIndianer

So, ich bin jetzt durch und das Problem tritt nicht mehr auf.

Mein Verfahren ( ACHTUNG, da ist ein Haken dabei !):

  1. Löschen der Festplatte
  2. Neuinstallation MacOS (interessanterweise bietet Apple für das MacBook Pro bei mir als neuestes System Sequoia an). Also habe ich Sequoia installiert.
  3. Upgrade auf Tahoe 26.1 über Softwareupdate.

Danach hat bei mir das MacBook wieder inkrementelle Backups gemacht.


Jetzt kommt der Haken: Die zuvor eventuell erstellten Time Machine - Backups sind dann (zumindest in meinem Fall) NICHT MEHR LESBAR !! Das heisst, man hat kein Backup mehr, von dem aus man (mit dem Migrationsassistent) die Userdaten zurückholen kann. Die Ausschrift nach Anwahl des betreffenden Backups lautet:

"Kein Volume vorhanden"

Obwohl es sich um ein angeblich ordentlich beendetes Initialbackup handelte.

Das könnte auch eine Ursache für die immer wieder ausgeführten InitialBackups sein. Der Mac kann das erste Backup einfach nicht lesen.

Ich hatte Glück und habe noch einen iMAC im Haus mit dem gleichen Userprofil drauf. So konnte ich von dort mit Hilfe des Migrationassistenten das Userprofil übernehmen.

04. Jan. 2026 14:07 als Antwort auf dogma

Herzlichen Dank, Dogma, für die Aufklärung des extrem schwierig zu lösenden macOS26-TimeMachine-Backup-Problems und ein frohes, schönes, möglichst entspanntes sowie vor allem gesundes neues Jahr!

🍾❤️🙏😃👍🍀🥂


ℹ️Ich hatte allerdings noch nie die "Prime-Video-App" (von Amazon?) installiert und das macOS26-TimeMachine-Backup-Problem begann bei mir spätestens mit dem Update auf macOS26.1. Nach der völlig konsequent vollständigen Neuinstallation (inkl. komplettes Löschen der System-"SSD") von macOS 15.7.2 und dem Upgrade auf macOS 26.2, installierte ich auch alle meine aktuell relevanten macOS-Apps neu, was bisher perfekt funktioniert (toi, toi, toi).

💡Möglicherweise war bei mir ja uralter "digitaler Restmüll" (evtl. von früheren 32Bit-macOS-Apps?) im "~/Library/Containers"-Verzeichnis die Problemursache?

23. Nov. 2025 05:16 als Antwort auf TaunusIndianer

TaunusIndianer schrieb:

❓Wurde dieses macOS-Problem evtl. bereits in einer Beta-Version (ich bin zertifizierter App-Entwickler) behoben, so dass ich damit weiterarbeiten kann, ohne lange auf ein offizielles macOS-Update warten zu müssen?

ℹ️Weil das Xcode 26.1.1-Update am 16.11.2025 installiert wurde, vermute ich einen Zusammenhang damit und habe daher macOS 26.2 beta 3 sowie Xcode 26.2 beta 2 installiert, um eine Neuinstallation von macOS 26.1 zu vermeiden. Denn als ich das MacBook Air (mit M1-Systemchip) über Nacht via Time Machine und einer Time Capsule auf den Stand vom 11.11.2025 zurücksetzen wollte, wurde ich darauf hingewiesen, dass ich macOS 26.2 manuell neu installieren und danach den Migrationsassistent verwenden müsse, um meine Daten wieder zurückzuholen.

❓Doch muss ich dann denn nicht all die vielen macOS-App-Konfigurationen wieder einzeln manuell neu einstellen?

❓Früher war die macOS-Systemwiederherstellung per Time Machine und Time Capsule so wunderbar max. automatisiert und anwendungsfreundlich, warum heute denn NICHT mehr?!


⚠️Spätestens ab macOS 26.2 beta 3, kann man auf einer Time Capsule gar KEIN initiales Time Machine-Backup mehr erstellen, sondern offiziell nur noch auf der Time Capsule vorhandene Time Machine-Datensicherungen erweitern, aktualisieren. Doch auch dies ist mir über die letzte Nacht hinweg schon nicht mehr gelungen. Die automatische Time Machine-Backup-Funktion führt immer und immer wieder ein initiales Backup durch, anstatt eine inkrementelle Datensicherung und schließt selbst die initialen Backups nie erfolgreich ab!

⚠️Deshalb teste ich gerade die macOS 26.2 beta 3-Datensicherung, auf einer 2TB-SSD, direkt am USB-Port des MacBook Air (mit M1-Systemchip). Das erste („initiale“) Backup wurde offenbar erfolgreich abgeschlossen (toi, toi, toi), doch die gerade folgende Datensicherung soll schon wieder noch min. 4 Stunden lang dauern, obwohl bereits über 40 GB auf der SSD (am USB-Port) gesichert wurden. D.h. offenbar, dass auch das zweite Backup wieder eine initiale Datensicherung ist, anstatt ein inkrementelles Time Machine-Backup. Deshalb muss ich leider schon jetzt davon ausgehen, dass alle folgenden Time Machine-Datensicherungen ebenfalls initiale-Backups sein werden!

ℹ️Diesmal (beim Backup auf SSD, direkt am USB-Port) habe ich ein verschlüsseltes Time Machine-Backup ausgewählt, um zu testen, ob das Problem lediglich bei unverschlüsselten Time Machine-Backups auftritt.

10. Dez. 2025 13:56 als Antwort auf plattländer

❓Könnte das Problem evtl. mit der zwischendurch (im Eifer des Gefechts) geänderten "Gerätebezeichnung" zusammenhängen?


❓Haben Sie den Zugriff auf Ihr offenbar defektes TimeMachine-Backup, nach einem Neustart des MacBooks nochmals versucht?


❓Können Sie mit dem Finder Ihr offenbar defektes TimeMachine-Backup "manuell" öffnen und auf diesem Wege die benötigten Dateien zurückholen?


💡Hilft evtl. das automatisierte "Reparieren" des offenbar defekten TimeMachine-Backups, per "Festplatten-Dienstprogramm"?


❤️Ich hatte das Problem aber auch und dadurch ein langjähriges Backup-Volume verloren. Bitte entschuldigen Sie, dass ich vergessen hatte, auch dieses Problem hier ausführlich zu dokumentieren. Glücklicherweise konnte ich noch auf eine zwar nicht mehr ganz so alte aber doch noch ausreichend umfangreiche TimeMachine-Datensicherung zurückgreifen, welche ich ursprünglich lediglich testweise anlegte. Zudem kopierte ich - VOR der "System-SSD"-Formatierung - vorsichtshalber alle Dokumente, Fotos, Musiktitel, Videos, Downloads und App-Konfigurationsdateien, vom MacBookAirM1 auf unseren gemeinsam genutzten 2012'er MacMiniServer, über welchen auch unsere Kontakte, Termine, Erinnerungen und Notizen permanent vollautomatisch lokal synchronisiert werden. Doch die zahlreichen lokal gespeicherten Notizen, musste ich via TimeMachine-Backup-Volume wiederherstellen.


💡Damit zukünftig KEIN TimeMachine-Backup-Volume mehr verloren geht, die macOS-TimeMachine-Funktion nutzen, welche stündlich abwechselnd auf einer und einer weiteren TimeCapsule (oder NAS anderer Herstellys) vollautomatisch inkrementelle Datensicherungen durchführt?

11. Dez. 2025 10:01 als Antwort auf plattländer

plattländer schrieb:
3. Dann habe ich die Migration von einem bestehenden MAC gewählt (Sonderfall bei mir, weil ich einen hatte). Die nicht zu öffnende Datensicherung habe ich im Zuge meiner Frustration gelöscht.

❤️Okay, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Mich hatte dieses macOS26.1-TimeMachine-Backup-Problem auch extrem genervt. Vor allem wegen meines anfänglichen Verdachts, dass das Problem mit dem Supportende für die TimeCapsule-Geräte (klassische NAS-Maschinen, PrintServer & WLAN-Router, von Apple, besonders energieeffizient, zuverlässig, leise, kompakt, genau zu den Maßen der 2010-2023'er MacMinis passend, optisch außergewöhnlich attraktiv & mittlerweile sehr preiswert) zusammenhängen könnte. Doch mittlerweile bin ich (bisher, toi, toi, toi) sehr froh, dass ich das MacBookAirM1 (Produktivmaschine) komplett neu eingerichtet habe. Denn nun flutscht das MacBookAirM1 sogar noch grandioser als schon zuvor, scheint mir bisher rundum perfekt zu funktionieren und ich habe mich durch die Neukonfiguration von ein paar "Altlasten" befreit, wodurch ich die neuen Tahoe-Möglichkeiten nutze, welche diesen ultramobilen Apple-Rechner noch effizienter bedienbar machen.

Ich habe bestimmt eine Woche an dem Problem gearbeitet und konnte es letztlich nicht lösen.
Offensichtlich ist schon das erste Backup nicht so, wie es sein sollte und deshalb macht Time Machine dann folgerichtig immer wieder Initialbackups. Der Fehler muss schon im Erzeugen des ersten Backups liegen. Das andere sind Folgefehler.

✅Ja, dies nehme ich mittlerweile auch so an. Denn bei mir lief das zweite TimeMachine-Backup, welches inkrementell durchgeführt werden sollte, niemals bis zum korrekten Abschluss durch. Weder auf der direkt am USB-C-Port des MacBookAirM1 angeschlossenen SSD, noch am USB3-Port unseres gemeinsam genutzten 2012'er MacMini (2,6 GHz quadCore i7, Intel HD4000, 16 GB RAM & 1,2 TB FusionDrive, mit macOS10.12.6Server, SMB-Netzwerkfreigaben & TimeMachineServer-Dienst) und auch nicht auf der klassischen, flachen, selbst "getunten" TimeCapsule (max. WLAN802.11n, 4 TB).

⚠️Spätestens ab macOS26.2beta3, ist das Erstellen des ersten, initialen TimeMachine-Backups auf einer TimeCapsule, von Apple ganz bewußt "gesperrt" !

🐏🙄👎🐑

05. Jan. 2026 09:41 als Antwort auf TaunusIndianer

ℹ️Ich hatte allerdings noch nie die "Prime-Video-App" (von Amazon?) installiert und das macOS26-TimeMachine-Backup-Problem begann bei mir spätestens mit dem Update auf macOS26.1. Nach der völlig konsequent vollständigen Neuinstallation (inkl. komplettes Löschen der System-"SSD") von macOS 15.7.2 und dem Upgrade auf macOS 26.2, installierte ich auch alle meine aktuell relevanten macOS-Apps neu, was bisher perfekt funktioniert (toi, toi, toi).

Ich nehme stark an, dass das Sandbox-Verzeichnis der "Prime-App" lediglich in meinem Fall die Ursache des TimeMachine-BackUp-Problems war.


💡Möglicherweise war bei mir ja uralter "digitaler Restmüll" (evtl. von früheren 32Bit-macOS-Apps?) im "~/Library/Containers"-Verzeichnis die Problemursache?

...und vermute, dass bei anderen Usern mit vergleichbarem Backup-Problem unter Tahoe 26.x die Ursache tatsächlich - wie du bereits vermutest - bei irgendeiner Datei im ~/Library/Containers -Verzeichnis zu finden ist. Daher würde die Identifizierung und anschließende Löschung einer solchen Datei in diesem Verzeichnis vor weiteren umfangreichen Maßnahmen bewahren, insbesondere einem nicht wirklich wünschenswerten "Clean-Install" mit notwendiger Neukonfigurierung (wenn man denn kein funktionierendes altes Backup mehr besitzt....).

macOS 26.1: Plötzlich initiales, anstatt inkrementelles Time Machine-Backup?

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