Hallo friederike_l,
das Thema ist leider bekannt.
Apple beschreibt „Systemdaten“ als Sammelbegriff für Caches, Logs, temporäre Dateien, Siri-Daten, Update-Reste und Systemressourcen, die iOS selbst verwaltet. Es gibt keine offizielle Funktion, um diese Daten gezielt zu löschen.
Was man realistisch ohne komplettes Neuaufsetzen noch tun kann:
I. iOS-Update über einen Mac oder PC durchführen (wichtigster Punkt), nicht OTA (Over-the-Air) auf dem iPhone, sondern per Kabel:
• iPhone an Mac (Finder) oder Windows-PC (Apple Devices / iTunes) anschließen
• Update auf iOS 26.2 dort starten
• Dabei werden große Teile des Systems neu geschrieben und alte Systemreste entfernt. Das reduziert die Systemdaten deutlich.
II. Speicherempfehlungen abarbeiten
• Einstellungen > Allgemein > iPhone-Speicher
• Alles löschen, was Apple dort konkret empfiehlt. Das triggert oft interne Bereinigungen.
III. Große Apps komplett löschen, wie bereits Tech-by-Luis empfohlen / verlinkt hat
Nicht auslagern, sondern wirklich löschen (z. B. Social-Media-Apps, Streaming-Apps), danach:
• iPhone neu starten
• Apps neu installieren
• Viele App-Caches zählen indirekt zu den Systemdaten.
IV. iPhone danach arbeiten lassen
Apple weist darauf hin, dass iOS Speicher zeitverzögert bereinigt:
• iPhone mehrere Stunden am Strom
• WLAN an
• Display aus
Was man wissen muss:
• Neustarts allein bringen meist wenig
• Safari-Cache & Co. haben nur minimalen Effekt
• Drittanbieter-Apps können Systemdaten nicht löschen
Ehrliche Einschätzung:
Wenn die Systemdaten dauerhaft bei ~60 GB bleiben und selbst ein Update über den Rechner nichts ändert, gibt es laut Apple keinen garantierten Weg außer:
Backup → iPhone löschen → Backup wiederherstellen
Das setzt die Systemdaten fast immer wieder auf einen normalen Bereich (meist 10–20 GB).
Beste Grüße & viel Erfolg 🌺