Abo bei Numbers, Pages und Keynote auf iMac

Hi,

ich habe da mal eine Frage:

Warum muss man für ein Update auf die neueste Version von Numbers, Pages, und Keynote auf dem iMac ein Abonnement abschließen??


Ich wäre schon bereit, gegen eine Einmalzahlung auf die neueste Version Upzugraden! Aber eine Abonnement ist frech. Und vor allem ist der Abonnement Preis viel zu hoch. Zumal man nicht erfährt, was alles für den Preis im Paket enthalten ist.

Für Privatleute nicht nachvollziehbar.


Bitte ändert das wieder!!!


Gibt es eine adäquate Alternative zu diesen Programmen für den Fall, dass die "alte" Version irgendwann abgeschaltet wird?

Und was ist, wenn man sich einen neuen iMac kauft? Muss man dann das Abo zwangsweise nehmen?

Gepostet am 31. Jan. 2026 01:14

Antworten
Frage gekennzeichnet als Höchstrangige Antwort

Gepostet am 31. Jan. 2026 06:33

Die letzten Versionen Keynote 14.5, Numbers 14.6, Pages 14.5 unterscheiden sich von den neuen Versionen im Apple Creator Studio. Sie werden nicht mehr aktualisiert, wie die App selbst anzeigen. Der Umstieg auf die 15er Versionen ist keine Aktualisierung mehr, sondern der Umstieg auf neue Programme, die neu gekauft werden müssen. Wenn wir Pages 15, Numbers 15 Keynote 15 aus dem AppStore herunterladen, bleiben die bisherigen 14er Versionenals als alternative Programme installiert. das ist sehr sehr ähnlich zur Umstellung von iPhoto auf Photos oder von GarageBand '11 auf GarageBand 10. Ich hatte jahrelang parallel zu garageBand 10 auch das ältere GarageBand '11 installiert, weil beide Versionen so unterschiedlich waren für unterschiedliche Zwecke geeignet waren. GarageBand 10 war anfangs sogar kostenpflichtig.

Die neuen iWork Apps sind im Moment aber noch kostenlos zu installieren - wir können kostenlos weiterhin ein Upgrade die neuen 15 Versionen aus dem App Store durchführen, sehen aber dann im AppStore, dass wir In-App Käufe machen müssen, um die neuen intelligenten Themen und andere Apple Intelligence Leistungen nutzen zu können. Du kannst also zwischen drei Varianten wählen:

  • Verwende weiterhin die Versionen, die du schon hast
  • oder aktualisiere auf die 15-Versionen, indem du sie kostenlos als neue Programme herunterlädts und entscheide von Fall zu Fall, ob du In-App Käufe machst.
  • oder abonniere probeweise Apple Creator Studio - das könnte sich lohnen, wenn du auch die ansonsten teuren Pro Programme Logic Pro, Final Cut Pro usw. nutzen möchtest.


Ich habe Apple Creator Studio jetzt installiert, weil ich neugierig bin und weil ich sehen möchte, ob die neuen Versionen der PRO apps für mich nützlicher sein werden als die vorherigen Versionen. Habe aber alle bisherigen Versionen installiert gelassen, um sie weiterhin nutzen zu können, falls die Creator Studio Versionen für meine Anforderungen weniger gut geeignet sein sollten.



45 Antworten

31. Jan. 2026 14:44 als Antwort auf MK82

Ich werde mich an die Verbraucherzentrale wenden.


Ihre Beschwerde über Unternehmen, Produkte oder Anbieter


https://www.verbraucherzentrale.de/beschwerde


Zu verlieren hat man nichts und die paar Minuten für eine Email nehme ich mir.


Bei Meta wird demnächst ähnliches passieren. Die ersten Nutzer haben bereits bei WhatsApp Werbung.

Bei Instagram sind Premium - Funktionen geplant.

Die blauen Haken und Werbefrei-Abos gingen damals weg, wie warme Brötchen.

Auch die neuen Abos werden wieder gekauft, um sich von anderen abzusetzen.


Ob man bei Apple jetzt auch versucht, da mitzumachen bleibt abzuwarten.





01. Feb. 2026 01:36 als Antwort auf Netcracker

Guten Morgen Netcracker,

Kostenlos war iWorks übrigens nicht immer - Mitte der 2000er musste es auf CD gekauft werden. Und auch danach hast du es mit dem Kauf eines Mac mitbezahlt.

daran kann ich mich noch gut erinnern. Ich bin iWorks damals ausgewichen und zunächst bei MS-Office geblieben. Nach meinem kompletten Wechsel zu Apple habe ich auch zu iWorks gewechselt.

Auch macOS/OSX musste früher bezahlt werden.

Auch daran erinnere ich mich noch gut. Mein ersten MacBook Air hatte seinerzeit noch "Snow Leopard". Auf "Lion" konnte ich damals kostenlos updaten, weil mein MacBook noch keine drei Monate alt war.

01. Feb. 2026 02:13 als Antwort auf karoline129

Schöne Ergänzungen, Karo. Was jetzt etwas nervt, ist, dass ich jedesmal, wenn ich die alte Version 14.5 von Pages etc. aufrufe, ich erst die Meldung wegblicken muss, ob ich nicht lieber doch die neue Version nehmen möchte oder erst später.


Die alten Dokumente möchte ich mit den 14.5 Versionen weiterarbeiten und nur neue Dokumente mit der neuen Version erstellen. Sonst könnte ich diese Dokumente eventuell nicht mehr auf den alten Macs mit älteren Systemversionen weiterarbeiten. Und die alten Vorlagen verhalten sich in der neuen Pages Version anders als bisher gewohnt. Ich erstelle viele meiner Bücher im Seitenlayout, damit die Fotos auf der Seite bleiben, wo ich sie eingefügt habe. Das Arbeiten im Seitenlayout erscheint mir jetzt schwieriger als bisher.


Bei den neuen Premium Inhalten habe ich leider bisher nichts gefunden, was sich für Fotobücher im Seitenlayout im Hochformat eignet.


01. Feb. 2026 06:47 als Antwort auf Dutchman

Dutchman schrieb:


Thomson schrieb:

Ich werde mich an die Verbraucherzentrale wenden.
Mit welchem Ziel?

Es geht hier nicht um ein konkretes Ziel, sondern nur um eine leere Drohkulisse. Man ärgert sich darüber, dass man künftig für etwas bezahlen soll, was es bislang (vermeintlich) umsonst gab.


Dabei wird vergessen, dass es per se nicht illegal ist, Geld zu verdienen und damit erbrachte Entwicklungsarbeit zu amortisieren. Es ist nicht einmal unmoralisch. Das nennt sich freier Markt…


Ob es funktioniert, wird sich zeigen.


Die Leute, die sich hierüber aufregen, sind genau die gleichen, die bei Reglementierungen der EU sofort laut aufschreien.



01. Feb. 2026 08:46 als Antwort auf Netcracker

Netcracker schrieb:


Dutchman schrieb:


Thomson schrieb:

Ich werde mich an die Verbraucherzentrale wenden.
Mit welchem Ziel?
Es geht hier nicht um ein konkretes Ziel, sondern nur um eine leere Drohkulisse. Man ärgert sich darüber, dass man künftig für etwas bezahlen soll, was es bislang (vermeintlich) umsonst gab.

Dabei wird vergessen, dass es per se nicht illegal ist, Geld zu verdienen und damit erbrachte Entwicklungsarbeit zu amortisieren. Es ist nicht einmal unmoralisch. Das nennt sich freier Markt…

Ob es funktioniert, wird sich zeigen.

Die Leute, die sich hierüber aufregen, sind genau die gleichen, die bei Reglementierungen der EU sofort laut aufschreien.

Danke für deine Einschätzung, Netcracker. Ich sehe durchaus, worauf du hinauswillst und in vielen Fällen magst du damit auch richtig liegen. Allerdings war meine Frage eigentlich ganz konkret @Thomson gerichtet. Mich würde einfach interessieren, was genau er der Verbraucherzentrale denn mitteilen möchte bzw. wogegen er sich konkret beschweren will? Denn für mich ist nicht so recht ersichtlich, wo hier ein verbraucherschutzrechtliches Problem liegen könnte. Apple bietet mit dem Creator Studio ein neues Abo-Modell an, in dem auch Pages, Numbers und Keynote mit Premiumfunktionen enthalten sind. Gleichzeitig bleiben diese Apps außerhalb des Abos weiterhin kostenlos nutzbar, nur eben ohne die neuen Premium-Features. Das ist eigentlich ein klassisches Freemium-Modell. Ich möchte @Thomson da auch gar nicht vorschnell in irgendeine Schublade stecken. Vielleicht sieht er ja einen Aspekt, den ich übersehe. Deshalb würde mich seine konkrete Argumentation wirklich interessieren, bevor ich mir ein abschließendes Urteil bilde.


LG, Dutchman

02. Feb. 2026 07:54 als Antwort auf Netcracker

Zum Beispiel, wie es juristisch aussieht, bisher war iWorks an ein Gerät lizenzrechtlich gebunden, nun wird es an den Account gebunden. So gibt es eine Limitierung der Anzahl von Geräten für die Nutzung von (gekauften) Apps.

Gleichzeitig wäre es interessant, ob das Update auf 15.x ohne qualifizierte Nutzerinformation stattfindet, dann wäre das sogar abmahnfähig und wahrscheinlich sogar nicht bindenden. Wie sieht es mit Kinderaccounts aus, bei denen der Download von Apps mit In-App Käufen unterbunden wird? Ich denke nicht nur in Deutschland machen sich die Juristen Gedanken, ob das so eine gute Idee war.

Wobei bei Kinderaccounts könnte die Werbung zumindest in den USA als Schaden angesehen werden. Persönlich habe ich das ungute Gefühl, da hat jemand relativ unüberlegt gehandelt und nicht alle Folgen bedacht

04. Feb. 2026 08:44 als Antwort auf MK82

Ein Frage, die wahrscheinlich erst in der näheren oder ferneren Zukunft beantwortet werden kann, ist für mich, ob die jetzigen 14er Versionen noch Updates erfahren werden, und ob sie von den nächsten Hardwaregenerationen noch unterstützt werden.

Spätestens dann, müsste das Abo erworben werden, wenn man damit weiterarbeiten möchte. Genauso würde das einen ziemlich großen Einschnitt bedeuten.

04. Feb. 2026 09:50 als Antwort auf mague

Hallo mague


Bitte habe Verständnis dafür, dass wir hier im Forum – mit Ausnahme der Apple-Moderatoren – normale Nutzer:innen sind, genau wie du.


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