Getrenntes Backup für externe Festplatten (ergänzend zu TimeMachine)

Ich habe mit Suchen in der Community leider keine Antwort finden können, daher erstelle ich ein neues Thema.


Ich habe hier einen Mac mini, dessen normale Daten-Festplatten (interne und externe SSD) für die tägliche Arbeit ich ganz normal über die TimeMachine Sicherung stündlich auf eine externe 2,5" 5Tb Festplatten sichern lasse. Das funktioniert super und diese 2,5" Festplatte ist angenehmen leise, sodass mich dieses nicht nervt.


Nun habe ich jedoch auf weiteren externen Festplatten größere Mengen an (Archiv-)Video-Material, welches die maximalen 5Tb einer 2,5" Festplatte bei der TimeMachine Sicherung überlasten würden. Da mir jedoch größere 3,5" Festplatten für einen dauerhaften TimeMachine Betrieb zu laut wären, möchte ich im Alltag auf den Einsatz von lauten 3,5" Festplatten verzichten.


Stattdessen möchte ich zur TimeMachine-Sicherung der täglich veränderten Daten, ein zweites getrenntes Backup aufsetzen, welches dann bei Bedarf die Video-Platte und andere selten veränderte, aber große Datenmengen auf eine zweite externe 3,5" Festplatte sichert.


Hierfür suche ich jetzt eine sinnvolle Backup-Lösung. Mich würde interessieren:


  • Hat jemand von Euch ebenfalls bereits diesen Bedarf gehabt, große Datenmengen externer Festplatten außerhalb der normalen TimeMachine-Sicherung auf zusätzliche Backup-Festplatten zu sichern?


  • Welches Backup-Konzept basierend auf welcher Software könnt ihr dafür empfehlen?



P. S. Grundsätzlich finde ich das Sicherungskonzept von TimeMachine die


  • Backups inkrementell vornimmt, aber den Datenbestand bestimmter Zeitpunkt trotzdem in vollständigen Datensicherung darstellt (Time Machine nutzt hierfür Hardlinks)
  • Gelöschte Daten zwar aus der aktuellsten Sicherungszeitpunkt entfernt, aber diese in Vorgängerversionen stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich strukturiert vorhält


super und würde so etwas gerne auch für mein zweites Backup einsetzen.


Mit https://github.com/cytopia/linux-timemachine habe ich eine Skript-Lösung gefunden die so etwas abbildet, bekomme dieses jedoch auf meinem Mac nicht zum Laufen. Das Backup bricht ohne detaillierte Fehlermeldung mitten im Backup ab und ich finde leider nicht den Auslöser. Unter einem Linux-Rechner setze ich das Script jedoch bereits seit geraumer Zeit ein und es funktioniert dort prima.

Mac mini (M4, 2024)

Gepostet am 18. März 2026 15:49

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Gepostet am 20. März 2026 21:19

Ich habe eine Lösung in dem Script rsync_tmbackup.sh gefunden.


https://codeberg.org/nashorn/rsync-time-backup


Das Script funktioniert nachdem man die Option --xattrs aus dem rsync-Befehl im Script entfernt. Diese Option gibt es unter dem rsync von macOS nicht. Für den Start habe ich mir eine einfache Shell-Skript Datei auf meiner Backup-Platte Zeitmaschine angelegt:


#!/bin/bash

/Volumes/Zeitmaschine/bin/rsync_tmbackup.sh /Volumes/iMovie-Mediatheken /Volumes/Zeitmaschine/iMovie-Mediatheken/


und dieses nach der Speicherung über den Terminal Befehl chmod +x <script> ausführbar gemacht. Die Ergänzung mit dem "echo... read" dient ausschließlich


Nun muss ich nur noch meine Video-Platte einschalten, die Backup-Platte einschalten und dann das Script im Finder anklicken um das Backup zu starten.


Die Struktur die das Script im Zielverzeichnis auf der Backup-Platte anlegt sieht dann wie folgt aus:


2026-03-20-180600

2026-03-20-180920

backup.marker

latest


wobei latest ein Soft-Link auf das aktuelles Backup-Verzeichnis ist.


Die einzige Einschränkung die das Ganze noch hat ist, dass in den Pfadnamen für Quelle und Ziel keine Leerzeichen vorhanden sein dürfen. Das werde ich ggf. im Shell-Skript noch anpassen. Aber erst einmal habe ich meine Lösung für eine gesonderte, Timemaschine-artige Datensicherung Externer Festplatten gefunden.

2 Antworten
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20. März 2026 21:19 als Antwort auf Reklow

Ich habe eine Lösung in dem Script rsync_tmbackup.sh gefunden.


https://codeberg.org/nashorn/rsync-time-backup


Das Script funktioniert nachdem man die Option --xattrs aus dem rsync-Befehl im Script entfernt. Diese Option gibt es unter dem rsync von macOS nicht. Für den Start habe ich mir eine einfache Shell-Skript Datei auf meiner Backup-Platte Zeitmaschine angelegt:


#!/bin/bash

/Volumes/Zeitmaschine/bin/rsync_tmbackup.sh /Volumes/iMovie-Mediatheken /Volumes/Zeitmaschine/iMovie-Mediatheken/


und dieses nach der Speicherung über den Terminal Befehl chmod +x <script> ausführbar gemacht. Die Ergänzung mit dem "echo... read" dient ausschließlich


Nun muss ich nur noch meine Video-Platte einschalten, die Backup-Platte einschalten und dann das Script im Finder anklicken um das Backup zu starten.


Die Struktur die das Script im Zielverzeichnis auf der Backup-Platte anlegt sieht dann wie folgt aus:


2026-03-20-180600

2026-03-20-180920

backup.marker

latest


wobei latest ein Soft-Link auf das aktuelles Backup-Verzeichnis ist.


Die einzige Einschränkung die das Ganze noch hat ist, dass in den Pfadnamen für Quelle und Ziel keine Leerzeichen vorhanden sein dürfen. Das werde ich ggf. im Shell-Skript noch anpassen. Aber erst einmal habe ich meine Lösung für eine gesonderte, Timemaschine-artige Datensicherung Externer Festplatten gefunden.

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