Das Gendern auf dem Rechner

Sorry Leute, die Frage kommt immer wieder, aber warum ändert Apple das nicht. Gendern ist in DE keine Vorschrift, warum überläßt Apple es nicht dem mündigen Benutzer, ob er diesen Gender-Mist, sehen will, oder nicht. Wird mir wahrscheinlich keiner beantworten können, aber vielleicht können die Apple Supporter hier in der Community das ernst nehmen und weiterleiten. Gendern ist keine Vorschrift in DE, dann müsst ihr das auch nicht erzwingen!

Gepostet am 02. Mai 2026 08:57

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Gepostet am 02. Mai 2026 11:58

Hallo MarcAndre04,


vielen Dank für Deinen Beitrag und Deine Frage in der Apple Support Community.


Seit macOS Sonoma gibt es hierfür eine neue Möglichkeit:

Du kannst die gewünschte Anrede individuell festlegen.


Weitere Informationen findest Du in den folgenden Apple Support-Artikeln:

Anpassen der Einstellungen „Benutzer:innen & Gruppen“ auf dem Mac - Apple Support (DE)

Den Namen deines macOS-Benutzeraccounts und Benutzerordners ändern - Apple Support (DE)


Ergänzend dazu könnte auch dieser Beitrag eines Apple Community-Managers hilfreich für Dich sein:

 Gender Sprache - Apple Community 


Bitte beachte, dass die Antworten in der Apple Support Community von Nutzerinnen und Nutzern wie Dir stammen. Ziel ist es, bei technischen und anwendungsbezogenen Fragen rund um Apple-Produkte zu unterstützen. Offizielles Feedback an Apple wird hier jedoch nicht vertreten.


Wenn Dir eine bestimmte Formulierung nicht zusagt, kannst Du Apple jederzeit direkt ein Feedback geben. Auch wenn die entsprechende Seite auf Englisch ist, werden Rückmeldungen auf Deutsch ebenfalls berücksichtigt.


Beste Grüße & viel Erfolg 🌺

31 Antworten
Frage gekennzeichnet als Höchstrangige Antwort

02. Mai 2026 11:58 als Antwort auf MarcAndre04

Hallo MarcAndre04,


vielen Dank für Deinen Beitrag und Deine Frage in der Apple Support Community.


Seit macOS Sonoma gibt es hierfür eine neue Möglichkeit:

Du kannst die gewünschte Anrede individuell festlegen.


Weitere Informationen findest Du in den folgenden Apple Support-Artikeln:

Anpassen der Einstellungen „Benutzer:innen & Gruppen“ auf dem Mac - Apple Support (DE)

Den Namen deines macOS-Benutzeraccounts und Benutzerordners ändern - Apple Support (DE)


Ergänzend dazu könnte auch dieser Beitrag eines Apple Community-Managers hilfreich für Dich sein:

 Gender Sprache - Apple Community 


Bitte beachte, dass die Antworten in der Apple Support Community von Nutzerinnen und Nutzern wie Dir stammen. Ziel ist es, bei technischen und anwendungsbezogenen Fragen rund um Apple-Produkte zu unterstützen. Offizielles Feedback an Apple wird hier jedoch nicht vertreten.


Wenn Dir eine bestimmte Formulierung nicht zusagt, kannst Du Apple jederzeit direkt ein Feedback geben. Auch wenn die entsprechende Seite auf Englisch ist, werden Rückmeldungen auf Deutsch ebenfalls berücksichtigt.


Beste Grüße & viel Erfolg 🌺

02. Mai 2026 09:06 als Antwort auf MarcAndre04

Wir reden hier nicht von Gendern sondern von integrativem Sprechen und Schreiben.


Damit ist gemeint: Alle Frauen und Männer und auch Menschen, die sich anders verstehen, werden von uns und Apple angesprochen und eingeschlossen.


Wenn du das nicht willst kannst du deine Kritik gerne direkt bei Apple vorbringen:

www.apple.com/feedback


Wie du persönlich angesprochen werden willst kannst du bei der Installation deiner Geräte auswählen.

04. Mai 2026 09:14 als Antwort auf MarcAndre04

Hallo MarcAndre04,


dies ist eine Community von Mitgliedern für Mitglieder und deshalb nicht der richtige Ort, solch ein Feedback mit Apple zu teilen. Dein Feedback ist für Apple aber wichtig und deshalb würden wir dich bitten, dieses auch über die Feedback-Seite mitzuteilen:


Product Feedback - Apple


Auch wenn diese Seite auf Englisch ist, werden Feedbacks in deutscher Sprache ebenfalls berücksichtigt.


Da es zu diesem Thema schon etliche Threads gibt, haben wir uns entschlossen deinen Thread zu schliessen.


Viele Grüße

Arne

02. Mai 2026 19:10 als Antwort auf Frei_von_Blei

✅ Stimmt, als ich im vorherigen Jahr (nach gefühlt ewig langer Zeit mal wieder, wegen der "TimeMachine-Problematik", siehe hier im Forum) macOS 26.2 komplett neu installiert habe, wurde ich bereits nach der von mir gewünschten Anredeform gefragt, welche ich auch über die macOS-Systemeinstellungen (Apple-Logo -> Systemeinstellungen ... -> Allgemein -> Sprache & Region -> Anredeform: Z.B. "männlich") jederzeit ändern kann.


ℹ️ Da in den aktuell am Weitesten verbreiteten Computer-Betriebssystemen die Zeichen "*" und ":" in Dateinamen gar nicht verwendet werden dürfen, weil es sich um sogenannte "Platzhalter" und "Trennzeichen" in "Dateipfaden" handelt, nutze ich das "Gendern, durch teilweises Entgendern": Z.B. das "Wissenschaftly" = die Wissenschaftlerin bzw. der Wissenschaftler.

03. Mai 2026 23:19 als Antwort auf dietrich148

Die Systemeinstellungen sind nicht die einzige Stelle, wo in Apple Software "Geschlechtergerechte Sprache" eingesetzt wird. Wir finden diese neuen Substantive auch in anderen Apps, beispielsweise in Musik. Dort gibt es seit einiger Zeit "Komponistin:en" und "Künstlerin:en". Ich unterstütze Apples Ziel, eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden, finde aber, es sollte in einer Weise geschehen, bei der keine Kunstworte geschaffen werden müssen, sondern indem man sich die Zeit nimmt, alle Personengruppen direkt anzusprechen.


In der Musik.app auf dem iPhone sehe ich seit einiger Zeit:


Statt Komponist:in könnte man auch schreiben: "Komponiert von ..." und sich die Doppelpunkte sparen.


02. Mai 2026 13:34 als Antwort auf Netcracker

Nicht nur in Deutschland ist die bessere Sichtbarkeit von Frauen in der Sprache ein seit Jahrzehnten umstrittenes Thema. Auch im französischen Sprachraum haben die Forderungen nach einem geschlechtergerechten Sprachgebrauch seit den 1970er Jahren immer wieder heftige – und zum Teil aggressive – Diskussionen ausgelöst. Im Kern geht es darum, die Vormachtstellung des »generischen« Maskulinums abzuschaffen und eine von Kindesbeinen an erlernte Grammatikregel aus den Köpfen zu verbannen: «Le masculin l’emporte sur le féminin« (›Das Maskulinum hat stets Vorrang vor dem Femininum‹). Diese Regel besagt, dass sämtliche Pronomina und Adjektive bei Pluralformen im Maskulinum zu verwenden sind, selbst wenn man Eigenschaften einer Gruppe von 999 Frauen und einem Mann benennt: Ces 999 femmes et cet homme sont intelligents (nicht *intelligentes). 

In der öffentlichen Debatte um die so genannte »écriture inclusive« (›inklusive Schreibweise‹), vermutlich eine Lehnübertragung von engl. inclusive writing bzw. (gender-)inclusive language, lassen sich grundsätzlich zwei Schwerpunkte ausmachen, die sich keineswegs nur auf die Schrift beschränken. Der erste betrifft die Feminisierung der Berufs- und Amtsbezeichnungen. Während feminisierte Bezeichnungen wie députée und chirurgienneschon in den 1970er Jahren in Quebec, sodann in Belgien, Luxemburg und der Schweiz ohne Weiteres Eingang in die Behördensprache fanden, hielt man in Frankreich noch lange an den männlichen Formen fest. Die Académie française, die als oberste Hüterin der französischen Sprache gilt, stemmte sich vehement gegen diesen aus ihrer Sicht unzulässigen Eingriff in die Lexik und Grammatik; diese strikte Ablehnung fiel in den 1980er und 1990er Jahren, als der öffentliche Diskurs noch stärker von Spott und Chauvinismus beherrscht war, auf fruchtbaren Boden. Erst mit dem Regierungswechsel 1997 und der Forderung mehrerer Ministerinnen der sozialistischen Partei, als Frauen angeredet zu werden, wurden feminisierte Berufs- und Amtsbezeichnungen in amtliche Texte eingeführt, deren Verwendung sich dann in der Presse schnell durchsetzte. Die Académie ließ dagegen erst im Februar 2019 verlautbaren, sie sehe »prinzipiell keine Hindernisse für die Feminisierung von Berufsbezeichnungen«.[1]

Der zweite Schwerpunkt betrifft die Syntax und die Rechtschreibung. Anders als im Deutschen richten sich im Französischen attributive und prädikative Adjektive in Genus und Numerus nach dem Substantiv; ähnlich kongruieren Partizipialformen im Passé composé mit être mit dem Subjekt. Infolgedessen lässt sich in manchen Äußerungen nahezu jedes lexikalische Element gendern: Les correspondants allemands et correspondantes allemandes sont arrivés (arrivées) fatigués (fatiguées) (›Die deutschen Austauschschüler/-innen kamen müde an‹). Zur Vereinfachung wurde vorgeschlagen, die bis ins 18. Jahrhundert geltende Regel des »accord de proximité« wieder einzuführen, nach der das Genus des nächststehenden Substantivs maßgeblich ist: Les Allemands et les Allemandes sont arrivées fatiguées.

Um Doppelformen wie Allemand et Allemandezu vermeiden, werden seit über 20 Jahren verschiedene grafische Abkürzungsmittel eingesetzt: Großschreibung (AllemandE), Binde- oder Schrägstrich (Allemand-eAllemand/e), Klammern (Allemand(e)), Punkt (Allemand.e), neuerdings auch der aus dem Katalanischen übernommene »Mittelpunkt« (Allemand·e). Als derartige Abkürzungen 2017 erstmals in einem Schulbuch auftauchten, löste dies eine monatelange Welle der Empörung aus; Kritiker, allen voran die Académie, wetterten gegen den ›inklusiven Irrweg‹ (»aberration inclusive«), eine ›tödliche Gefahr‹ (»péril mortel«) für die Nationalsprache.[2] Die Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Gegnern der écriture inclusive spitzte sich derart zu, dass Premierminister Edouard Philippe im November 2017 intervenierte und die Verwendung dieser Formen in amtlichen Texten untersagte.

Wie ist nun der Einfluss solcher Vorschriften von »oben« auf die Praxis der écriture inclusive einzuschätzen? Sprachwandel ist bekanntlich eine Folge des Sprachgebrauchs, und dieser lässt sich nur bedingt vorschreiben. Laut einer 2017 durchgeführten Meinungsumfrage sind ca. drei Viertel der Franzosen und Französinnen für eine bessere Sichtbarkeit von Frauen in der Sprache.[3] Insofern ist es nicht erstaunlich, dass die écriture inclusive trotz des Verbots von Premierminister Philippe in formellen Kontexten um sich greift. Anreden wie Chers et chères collègues und ihre abgekürzten Varianten Cher.e.s, Cher-e-s, Cher/e/scher(e)s undCherEs collègues sind inzwischen an der Universität geläufig, ebenso wie Cher.e.s abonné.e.sadhérent.e.s und sympathisant.e.s in der Kommunikation von Firmen, Vereinen und Gewerkschaften. Ob ähnliche Formen sich dauerhaft auch in weniger formellen Kontexten durchsetzen, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher: Weder die Politiker noch die Académie française werden diese Entwicklung beeinflussen können

02. Mai 2026 21:53 als Antwort auf Community-Benutzer

ℹ️ Gerade habe ich testweise in macOS 26.4.1 einen zusätzlichen Benutzerin-Account angelegt und diesmal die eindeutig weibliche Anrede ausgewählt. Zwar entfällt daraufhin bei der persönlichen Anrede das integrative Schreiben, doch allgemein (z.B. "Benutzer:innen"), bleibt das integrative Schreiben erhalten.


💡 Ich habe mich gerade dazu entschlossen, mich dem integrativen Schreiben & Lesen (genau wie Apple dies in macOS 26.4.1 praktiziert) anzupassen. Damit ist dieses Thema für mich nun perfekt erledigt.

🐏🍀😜👍🍀🐑

04. Mai 2026 00:06 als Antwort auf Leonie

💡 Basisdemokratische Abstimmungen für dieses Forum implementieren, z.B. nach dem Vorbild von "LiquidFeedback": https://de.wikipedia.org/wiki/LiquidFeedback


💡 Per "Feedback-Assistent"-macOS-App oder über Apples "Feedback"-Internet-Seite Eure Verbesserungsvorschläge einreichen: SystemSSD (i.d.R. als "Macintosh HD" bezeichnet) -> System -> Library -> CoreServices -> Applications -> Feedback-Assistent.app

💡 Ich habe mir im Dock ein "Alias" angelegt.

02. Mai 2026 13:26 als Antwort auf MarcAndre04

Ich möchte hier mal eine Lanze für den TO brechen.


Gendern ist weder rechts noch konservativ, sondern schlicht und einfach eine sprachliche Unmöglichkeit. In anderen Sprachen wird derartiges ebenfalls nicht benutzt, ohne dass sich Frauen oder Männer (oder Menschen, die sich anders defininieren) benachteiligt werden oder sich so fühlen.


Apple liefert nur im deutschsprachigen Raum solche Geräte und Softwareversionen aus. Mein französischer Partner lacht sich jedesmal krumm, wenn er das liest.


Im Verwaltungsbereich und auf Ämtern ist Gendern in Deutschland übrigens weitestgehend untersagt…


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