Bei jeder App mit größerem Speicherbedarf siehst Du, ob sie (mit geringerer Priorität) weiterläuft (erste Zeit nach dem Wechsel in den Hintergrund, Musik App), schlafen geschickt wird (Daten bleiben im Speicher) oder beendet (aktueller Status wird gespeichert, App beendet und bei Aufruf mit den geladenen Daten erneut gestartet). So benötigt zum Beispiel die Bücher App je nach Situation zwischen Bruchteilen von Sekunden und Minuten, um verfügbar zu sein. Falls sie automatisch beendet wurde, werden auf anderen Geräten gekaufte Bücher nicht angezeigt, lief sie weiter, werden sie sofort angezeigt, ebenso wenn sie nach dem expliziten Beenden neu gestartet wird. Der iTunes Store ist sogar noch sturer, der zeigt Downloads als aktiv / wartend an, die schon lange beendet sind, wenn die App nach dem automatischen Beenden erneut aufgerufen wird.
Und bei DB Navigator wird die Fahrkarte nicht angezeigt, sondern ein weißes Fenster, wenn man ihn mit der Anzeige der Fahrkarte in den Hintergrund geschickt hat und der automatisch beendet wurde, einfach weil die App eine Diskrepanz zwischen gespeicherten Parametern und aktueller Zeit feststellt, da ist es egal, ob man online oder offline ist. So sind meine Erfahrungen
Der Automatismus beendet die Apps, während das Karussell vortäuscht, dass die Apps noch aktiv sind. Und gerade selten genutzte App kann man beruhigt explizit beenden, da speichert iOS nicht sinnlos die Parameter, die zum Neustart nicht gebraucht werden.
Viele Nutzer entwickeln Vermeidungstrategien um die existierende Probleme herum, gerade bei Apple Nutzern ein verbreitetes Verhalten.