Hallo Arenzo,
hier würde ich nicht bei Apple Pay selbst suchen, warum? Apple Pay ist in dem Fall nur der Zahlungsweg; die Rückerstattung läuft normalerweise über den Händler, dessen Zahlungsdienstleister und den Karten-/Kontenherausgeber.
Wenn das ursprüngliche Girokonto bzw. die zugehörige Karte nicht mehr existiert, sollte die Bank trotzdem nachvollziehen können, ob eine Rückerstattung auf die frühere Kartenzahlung eingegangen, abgewiesen oder intern weitergeleitet wurde.
Ich würde so vorgehen:
Beim Händler schriftlich den Nachweis zur Rückerstattung anfordern: Wichtig ist nicht nur „wurde überwiesen“, sondern möglichst die Transaktionsdaten der Rückerstattung.
Mit diesen Daten zur früheren Bank gehen: Die Bank sollte gezielt nach einer Rückerstattung zu dieser ursprünglichen Kartentransaktion suchen können. Gerade wenn das Konto geschlossen wurde, kann es sein, dass eine Gutschrift nicht normal sichtbar im Onlinebanking auftaucht.
Falls die Bank nichts findet, den Händler um Nachverfolgung bitten: Dann sollte der Händler die Rückzahlung über seinen Zahlungsdienstleister prüfen lassen. Der Händler ist hier der richtige Ansprechpartner, weil er hat ja die Rückerstattung ausgelöst.
In der Wallet selbst kann man höchstens noch die frühere Zahlung bzw. die letzten vier Ziffern der Apple-Pay-Kartennummer nachvollziehen, falls die Karte oder Transaktion dort noch angezeigt wird. Das ersetzt aber keine Nachforschung über Händler und Bank.
Apple selbst beschreibt bei Rückgaben mit Apple Pay auch, dass Händler unter Umständen die letzten vier Ziffern der Apple-Pay-Kartennummer benötigen.
Quelle: Apple Support, Artikel „Rückerstattung für Einkäufe erhalten, die mit Kredit- oder Debitkarten über Apple Pay getätigt wurden“.
Viele Grüße 🌺