garmin basecamp auf MacBook Air

Ich verwende seit vielen Jahren garmin basecamp für mein Navi, für Verkleinern von gpx-Datein, für Zusammenführen mehrerer gpx-Datein uvm.


Nun erhalte ich seit einiger Zeit die Meldung, dass intel-basierte Apps in der nächsten iOS-Version nicht mehr geöffnet werden und ich sie auf eine Apple-basierte APP aktualisieren muss. Die APP stammt vom APP-Store. Aber ein Update ist nicht verfügbar.


Wie kann ich einen Umstieg durchführen? Oder wie kann ich vorgehen? Rosetta wird wohl auch nicht mehr unterstützt, soweit ich hier gelesen habe.


Gaby

MacBook Air 13″, macOS 26.5

Gepostet am 09. Juli 2026 10:07

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20 Antworten

09. Juli 2026 16:10 als Antwort auf christine33

Es geht hier nicht um eine Navigationsapp, sondern um ein Dienstprogramm von Garmin zur Geräteverwaltung und Bearbeitung von Navigations- und Streckendaten.


Garmin war schon immer berüchtigt für eine extrem schlechte Softwareimplementierung, schleppende Entwicklung und praktisch nicht existenten Support. Kaum einer in der (halb-) professionellen Radsportszene benutzt deshalb noch Garmin-Geräte.


AppleSilicon-Macs gibt es jetzt seit Ende 2020, das letzte Update von Basecamp war vor fünf Jahren (!) für BigSur. Seitdem nichts mehr. Im Appstore hat die App eine Bewertung von 1,7/5.


Das spricht für sich.

09. Juli 2026 15:48 als Antwort auf gabriele279

Da muss Garmin tätig werden und eine nativ auf Apple Silicon lauffähige Version entwickeln. So wie ich Garmin kenne, wird das aber sehr lange dauern und in Softwareschrott enden.


Garmin hat mit weitem Abstand die grottigste Software aller Hersteller von Navigationsgeräten, Rad- und Wandercomputern etc. Einschlägige Radforen o.ä. sind voll davon.

09. Juli 2026 16:00 als Antwort auf gabriele279

Ich würde an deiner Stelle auf die KartenApp von Apple umsteigen. Diese ist für alle Apple Geräte optimiert und in alle Geräte integriert.


Inzwischen ist diese App wirklich richtig gut geworden und eine gute Alternative zu Garmin, Google oder anderen Apps.


Sie wird parallel zu den regulären Updates immer wieder aktualisiert und das natürlich kostenlos.


Einen Test ist sie allemal wert.



09. Juli 2026 18:00 als Antwort auf Netcracker

Mir ist schon klar, dass es nicht um eine Navigationsapp geht, sondern um ein Dienstprogramm. Zum Erstellen von Routen und Strecken verwende ich garmin connect. Das ist gratis und funktioniert sehr gut. Ich hab seit vielen Jahren ein Garmin Navi. Mein aktuelles ist 4 Jahre alt. Ich will es nicht missen bzw. auf ein anderes umsteigen. Ich bin damit sehr zufrieden.


Mir geht es um die Erfassung der Tracks nach einer Tour. Das heißt, Verkleinern der gpx-Datei, Zusammenführen mehrerer gpx-Dateien, Hochladen in google mymaps. Und da hat mir basecamp immer gute Dienste geleistet. Die Bewertung im APP Store hab ich gesehen. Ja, die ist schlecht.


Ich bin inzwischen auch schon auf der Suche nach einer Alternative.

09. Juli 2026 18:34 als Antwort auf christine33

Wieso nicht? Weil ich die Karten-APP nicht auf meinem Navi installieren kann. Auf meinem Navi hab ich OSM und die vorinstallierte Karte von garmin, die ja auch auf OSM basiert ergänzt um Geocode für die Adresssuche. Die ist um einiges genauer als googlemaps und auch genauer als die Apple-APP, da jeder Feldweg und fast jeder Hauseingang sichtbar ist. Abgesehen davon kann ich mit der Karten-APP meine Fahrten nicht speichern.


Aber wie gesagt, die Apple-Karten-APP kann nicht auf dem Navi installiert werden, daher ist sie für mich keine Option.


Wie navigierst du, wenn du mit dem Rad unterwegs bist? Mit deinem Handy? Dann bräuchte ich eine Schutzabdeckung fürs Handy wegen Regen, Schnee, Staub, Sturz etc. und eine Powerbank. Wenn das Handy navigieren soll, ist es rasch leer.

09. Juli 2026 18:42 als Antwort auf christine33

Noch einmal zur Erklärung, was ich mit den Tracks, die ich nach jeder Fahrt speichere, mache:


Meine letzte längere Tour hat mich von Wien nach Cadiz in Spanien geführt. Knapp 3900 km. Ich hab die gesamte Tour bestehend aus 43 Etappen in eine einzige Darstellung gepackt. 43 Tracks hab ich einzeln verkleinert, je 3 bis 5 Tracks hab ich zusammengeführt. Und die zusammengeführten Tracks hab ich auf google my maps hochgeladen:


https://www.google.com/maps/d/edit?mid=14_dPcChPc_NKamKdCwZc4BPm1NAjCG-_&usp=sharing


Wie willst du mit Apple Maps 43 Tracks bearbeiten, um sie auf google my maps zu integrieren?

09. Juli 2026 18:48 als Antwort auf gabriele279

gabriele279 schrieb:
Mir ist schon klar, dass es nicht um eine Navigationsapp geht, sondern um ein Dienstprogramm.

Ich habe nicht dir geantwortet, sondern auf einen Post von Christine.

Die Bewertung im APP Store hab ich gesehen. Ja, die ist schlecht.

Ich habe Basecamp schon vor längerer Zeit aussortiert. Das Programm ist eine Katastrophe und die Bewertung gerechtfertigt. Wenn Garmin etwas an Apple-Kunden läge, vernachlässigt man eine solche App nicht fünf Jahre lang. Die Geräte sind schliesslich nicht günstig.

Ich bin inzwischen auch schon auf der Suche nach einer Alternative.

Das ist ein guter Plan.


Deine Argumente gegen ein iPhone und Apple Maps zur Navigation auf dem Rad teile ich vollumfänglich. Das ist vollkommen untauglich. Deine Strategie zur Erstellung deiner Routen ist ausserdem ziemlich clever.

10. Juli 2026 05:41 als Antwort auf gabriele279

Verstehe, Chapeau: 3900 km sind sportlich!


zu deiner ersten Frage:


  1. das iPhone nutze ich um bei längeren Touren die Tour zu Hause vorzubereiten
  2. unterwegs nutze ich die Watch (ohne Cellular), das iPhone ist im Rucksack
  3. mit Google Maps arbeite ich nicht
  4. Reisen dokumentiere ich im Reiseführer der KartenApp
  5. bzw. Sie werden dort automatisch dokumentiert.
  6. von Strecken mache ich bei Bedarf einen Screenshot
  7. Das Schöne ist, dass ich im Apple Kosmos alle Teile in einem System habe
  8. ich kann in der App JournalTexte schreiben, Fotos hinzufügen usw.


Alles aus einer Hand sozusagen und auf allen Geräten,

wenn ich wollte, dann könnte ich das auch ausdrucken.


Teste das doch gelegentlich mal für eine kürzere Tour vielleicht?!


Und: unterwegs die Watch als Navi zu nutzen finde ich wirklich sehr komfortabel!



10. Juli 2026 09:16 als Antwort auf christine33

  1. IPhone ist eine Möglichkeit, aber am Mac tu ich mir leichter, um Touren vorzubereiten. Ich bin Apple-User, daher ist bei mir ohnehin alles synchron über die iCloud.
  2. Watch zum Navigieren? Ich hab auch die Watch. Aber ich brauch etwas, was ich beim Fahren im Blick hab. Da geht eine Uhr nicht. Ich hab ja auch die Garmin-Uhr. Mit der hab ich testweise schon navigiert. Sie enthält Kartenmaterial, hat GPS und die Fahrt wird hochgeladen genau wie von meinem Navi. Aber ich will nicht während der Fahrt immer wieder aufs Handgelenk schauen statt auf ein Gerät am Lenker.
  3. OK :-)
  4. Das Dokumentieren mach ich ohnehin gesondert.
  5. Kann ich aber mal ausprobieren.
  6. Ein Screenshot von einer Etappe über 100 oder 150 km oder im Einzelfall auch 200 km (fahr ich aber eher selten) zeigt keine Details mehr, wenn man hineinzoomt, und kann nicht in die Gesamttour integriert werden, sodass ich den gesamten Verlauf der Tour aufrufen kann. Wenn du den Link gesehen hast, solche Gesamtverläufe hab ich auch bei kürzeren Touren (bsp. bei meiner letzten Tour über nur 666 km in der Schweiz). Das geht mit Screenshot nicht.
  7. Mag sein. Mein Speichermedium ist auch Apple (iCloud).
  8. Texte schreib ich auch auf meinen längeren Reisen - Ich schreibe Blog, den andere mitverfolgen können.


Danke für deine Rückmeldung.


LG Gaby

10. Juli 2026 09:49 als Antwort auf gabriele279

Garminnnutze ich nicht.


Und die Watch gibt am Habgelank vor Abzweigungen ein haptisches Signal.


Ich wusste nicht, dass du auch einen Mac hast. Dort nutze ich die KartenApp auch (sehr komfortabel) zur planung von Touren.

Über die iCloud wird die Strecke dann auf alkennGeräten synchronisiert, eben auch auf der Watch.


Zum Einlesen empfehle ich auf dem Mac das

Handbuch der Kartenapp. Dieses findest du unter der Hilfe, im Menü ganz rechts.


Ich will dich nicht überreden, vielleicht einfach mal anregen, über Alternativen nachzudenken, vielleicht auch zu testen.




10. Juli 2026 09:57 als Antwort auf christine33

Christine, Apple Maps sind sicher ein ziemlich mächtiges Navigationsinstrument, aber zum Navigieren auf dem Fahrrad, evtl. mit Offroadstrecken völlig ungeeignet.


Und am Tourenrad, auf dem Rennrad oder MTB willst du nicht auf‘s Handgelenk schauen. Die Lenkbewegung folgt oft unbewusst dem Blick, damit ist das Sturzrisiko stark erhöht. Nebenbei willst du sicher auch nicht mit einem 1500€-iPhone am Lenker eine Bauchlandung machen. Ein Garmin, Hammerhead o.ä. hält das aus, das iPhone nicht. Ausserdem tun die Vibrationen dem Gerät nicht gut.


Keiner in unserer Rennradszene hier in Baden-Württemberg oder Louisiana (dort arbeitet mein Sohn als RR-Coach an der Tulane University) nutzt ein iPhone zum Navigieren. Meist sind es Garmin oder Hammerhead-Geräte. Routenplanung machen viele mit Komoot.

garmin basecamp auf MacBook Air

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