Hallo,
83 GB „Systemdaten“ sind bei einem MacBook Air mit 256 GB schon recht viel. Allerdings steckt dahinter nicht nur macOS selbst. Apple fasst dort unter anderem Caches, Protokolldateien, temporäre Dateien, virtuelle Speicherdateien und App-Support-Daten zusammen. Die Größe kann deshalb schwanken.
Ich würde zunächst nichts manuell aus System- oder Library-Ordnern löschen.
Als Erstes:
→ Systemeinstellungen → Allgemein → Speicher
Dort einmal die anderen Kategorien durchsehen und prüfen, ob sich beispielsweise bei „Dokumente“, „Programme“ oder anderen Bereichen große Dateien finden lassen. Die Zuordnung zu „Systemdaten“ ist nicht immer sofort eindeutig und kann sich nach einer Weile auch noch verändern.
Falls du Time Machine verwendest, können außerdem lokale Schnappschüsse auf der internen SSD liegen. Diese werden von macOS automatisch verwaltet und normalerweise wieder freigegeben, sobald Speicher benötigt wird. Deshalb würde ich solche Schnappschüsse nicht auf Verdacht über Terminalbefehle löschen.
Ein einfacher erster Test wäre außerdem, den Mac einmal neu zu starten und anschließend etwas abzuwarten, bevor du die Speicheranzeige erneut prüfst. Temporäre Dateien und die Berechnung der Kategorien können sich dabei verändern.
Wenn die „Systemdaten“ danach weiterhin wachsen, wäre interessant:
- Wie viel freier Speicherplatz ist aktuell noch vorhanden?
- Verwendest du Time Machine?
- Gibt es auf dem Mac beispielsweise Entwicklungssoftware, virtuelle Maschinen oder Programme, die sehr große Cache- bzw. Arbeitsdateien erzeugen?
Damit lässt sich wesentlich gezielter herausfinden, wo die 83 GB tatsächlich herkommen.
Zum Nachlesen: Apple Support, Mac-Benutzerhandbuch „Anpassen der Systemeinstellung ‚Speicher‘ auf dem Mac“ sowie Apple Support „Speicherplatz auf dem Mac freigeben“.