Kein Internet über McAfee VPN mehr nach Update auf iPadOS/IOS 26.6.2

Guten Tag,


ich habe ein Problem mit McAfee Security auf meinem iPad.


Seit dem Update auf iPadOS 26.6.2 funktioniert der Internetzugang nicht mehr, sobald McAfee VPN aktiviert ist.


Meine Konfiguration:



  • iPadOS: 26.6.2


  • McAfee Security: Version 10.8.1.77


  • VPN-Status: „Verbunden“


  • VPN-Typ: McAfee Security


  • Server: Multiple Endpoints


  • Serveradresse: 127.0.0.1


  • VPN-Adresse: 10.0.5.144

Das Problem lässt sich eindeutig reproduzieren:



  • Ohne McAfee VPN funktioniert der Internetzugang sofort.


  • Mit aktiviertem McAfee VPN ist kein Internetzugriff möglich.


  • Auch die direkte IP-Adresse https://1.1.1.1 ist nicht erreichbar, daher handelt es sich offenbar nicht nur um ein DNS-Problem.


  • Das Problem tritt sowohl über WLAN als auch über Mobilfunk auf.


  • Verschiedene VPN-Standorte wurden getestet – ohne Erfolg.

Folgende Maßnahmen habe ich bereits durchgeführt:



  • McAfee VPN aus- und wieder eingeschaltet


  • iPad neu gestartet


  • McAfee VPN-Profil gelöscht und neu erstellen lassen


  • McAfee Security vollständig deinstalliert und neu installiert


  • Flugmodus ein- und ausgeschaltet


  • verschiedene VPN-Standorte getestet

Alle diese Maßnahmen haben das Problem nicht behoben.


Können Sie bitte prüfen, ob ein bekanntes Kompatibilitätsproblem zwischen iPadOS 26.6.2 und McAfee Security 10.8.1.77 besteht und ob es hierfür bereits einen Workaround oder eine korrigierte Version gibt?


Falls Sie Diagnose- oder Analyseprotokolle benötigen, teile ich diese gerne mit.


Vielen Dank.

Gepostet am 11. Sept. 2026 19:28

Antworten
11 Antworten

11. Sept. 2026 22:07 als Antwort auf MadMario

Hallo MadMario,


deine Tests grenzen das schon ziemlich gut ein.


Wenn die Verbindung ohne McAfee VPN sowohl über WLAN als auch Mobilfunk funktioniert und mit aktiviertem VPN selbst eine direkte IP-Adresse nicht mehr erreichbar ist, spricht das tatsächlich eher für ein Problem im VPN-Datenpfad von McAfee als für ein reines DNS-Problem.


Ein allgemein bekanntes VPN-Problem von iPadOS 26.6.2 ist derzeit nicht dokumentiert. Apple nennt für dieses Update eine andere Korrektur im Zusammenhang mit Softwareupdates über Mobilfunk.


Auch eine neuere McAfee-Version scheint aktuell nicht verfügbar zu sein: Im App Store ist 10.8.1.77 vom 31. August 2026 weiterhin die aktuelle Version. Einen öffentlich dokumentierten McAfee-Fix speziell für iPadOS 26.6.2 konnte ich ebenfalls nicht finden.


Da du VPN-Profil, App-Neuinstallation, verschiedene Netze und VPN-Standorte bereits geprüft hast, würde ich an dieser Stelle nicht noch mit Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen oder ähnlichen Eingriffen weitermachen.


Eine letzte risikoarme Prüfung wäre unter Einstellungen > Allgemein > VPN & Geräteverwaltung zu schauen, ob neben McAfee noch ein weiteres VPN, ein DNS-Profil oder ein Netzwerk-/Inhaltsfilter eingerichtet ist. Falls nicht, würde ich das Problem mit genau deinen Angaben und den angebotenen Diagnoseprotokollen direkt an McAfee weitergeben. Die Kombination aus iPadOS 26.6.2 und McAfee Security 10.8.1.77 lässt sich dort wesentlich gezielter untersuchen.


Bis zur Klärung würde ich McAfee VPN deaktiviert lassen, wenn damit ansonsten überhaupt kein Internetzugriff möglich ist.


Zum Nachlesen: Apple Support, Artikel „Bei Problemen mit der Netzwerkverbindung überprüfen, ob VPN- oder andere Sicherheitssoftware von Drittanbietern vorhanden ist“, Artikelnummer 102281.


Beste Grüße & viel Erfolg 🌺

11. Sept. 2026 21:51 als Antwort auf MadMario

Warum nutzt du so etwas ? Einen Sicherheitsgewinn gibt es nicht. Ganz im Gegenteil: dein kompletter Traffic - einschl. Passwörter, Onlinebanking u.ä. - wird über Server geroutet, die weiss Gott wer betreibt. Dazu gehört schon sehr viel Vertrauen (oder Blauäugigkeit?).


Dass dein Internetzugang ohne diesen Mist funktioniert, sagt doch alles. Runter damit - dann hast du Ruhe.

11. Sept. 2026 22:45 als Antwort auf christine33

Richtig. Derartige VPN-Dienste versprechen einen Sicherheitsgewinn, bei dem ich mich immer noch frage, worin er eigentlich besteht. Klar, man kann damit Geoblocking umgehen, aber dafür gebe ich meinen kompletten Traffic preis.


Im Gegenzug handelt man sich allfällige Probleme ein - u.a. missglückte Updates, Probleme beim Mailempfang oder wie hier einen komplett lahmgelegten Internetzugang.


Der Nutzen dieser Dienste ist einfach zu bewerten: es gibt ihn nicht. Ausser für den Entwickler. Der verdient sicher damit.

12. Sept. 2026 08:31 als Antwort auf Netcracker

Ja genau so, allerdings sind die Informationen hierzu wirklich gut dokumentiert:


Bei Problemen mit der Netzwerkverbindung überprüfen, ob VPN- oder andere Sicherheitssoftware von Drittanbietern vorhanden ist


Wir haben ja neulich a.a.O. diskutiert (vgl. Beitrag von Leonie in der Lounge), was diese Software kann und was auch nicht, wo sie hilfreich sein kann und auch: was die "Kosten" dafür sind,

nämlich alle möglichen Einschränkungen auf den Geräten.


Deshalb verweist Apple nicht nur im o.g. Link auf diese Probleme sondern auch in sehr vielen anderen SupportTexten.


Kurz gefasst: wenn irgend etwas nicht funktioniert wie geplant, deinstalliere in einem ersten Schritt diese vermeintlichen Antivirenprogramme, Cleanerprograme und eben auch VPN u.a.m.





12. Sept. 2026 09:03 als Antwort auf christine33

VPN mag Sinn machen, wenn ich im Ausland bin und das Geoblocking umgehen möchte, um z.B. deutsche Streaming-Dienste zu nutzen. Das bekomme ich aber auch mit einer VPN-Verbindung zu meinem Router zuhause hin. Ohne fremde Dienste, fragwürdiges Routing und vor allem völlig kostenlos.


Im Inland ist es völlig sinnbefreit und reine Abzocke. Das gilt umso mehr, wenn ich es hinter einem Router im heimischen WLAN betreibe. Dort kann es sogar dazu führen, dass versucht wird, lokale IP‘s über externe Server zu routen, was natürlich schiefläuft, aber den Zugang zum Internet verhindert.


Das Argument, dass es in fremden, offenen Netzwerken schützen würde, zieht auch nur bedingt. Zum Einen lässt man in offenen Netzwerken grundsätzlich die Finger von sicherheitsrelevanten Aktionen. Zum Anderen gibt man stattdessen seinen kompletten Traffic einschl. Zugangsdaten, Passwörter etc. in die Hände des VPN-Betreibers. Dazu gehört schon sehr viel Vertrauen.


Am Ende bleibt ein fragwürdiges Sicherheitsversprechen, jede Menge Probleme und zum Fenster hinausgeworfenes Geld. Den Betreiber des VPN-Dienstes freut‘s.


Noch eine kleine Anmerkung zum Eingangspost: Das iPad hat die IP 127.0.0.1, das ist der sogenannte localhost, also das Gerät selbst. Im Grunde bedeutet das, dass das iPad eine Netzwerkverbindung mit sich selbst herstellt und keine externe Netzwerkverbindung besitzt.

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