macos 27 fehler - timemachine backup auf nas hängt

Nachdem ja die TimeCapsule abgekündigt ist, bin ich der Empfehlung von Apple gefolgt und habe mir für das TM-Backup über smb ein QNAP-NAS zugelegt und das für TimeMachine konfiguriert. Ich habe ein eigenes Volume hierfür angelegt mit einem dedizierten User und alle weiteren Vorgaben exakt eingetragen. Das NAS ist über LAN-Kabel angeschlossen, das zu sichernde MacBook Pro wahlweise über Kabel oder über WLAN mit ca. 1,4 GB Übertragungsrate. Beides funktioniert nicht...

Das Backup startet ganz normal,die ersten Daten "fliegen" geradezu auf das NAS, Restlaufzeit wird mit ca. 10-15 Minuten angegeben. Aber dann bei ca. 49%, und ca. 4GB klettert die Restlaufzeit auf mehrere Stunden. Auch über Nacht weiter laufen lassen, bringt keinen Erfolg. Das gleiche Verhaltenhatte auch schon unter 26-Tahoe und ich hatte mir von diesem Major Update auf 27-GoldenGate eine Besserung erhofft.

Ein Test-Backup auf eine externe USB-Festplatte war als initiales Backup ohne Fehler in knapp 2 Stunden erledigt.

Ich habe schon alles mögliche probiert, große Dateien und Ordner auszuschließen, usw. - nichts hilft... was kann ich noch tun?

MacBook Pro 16″, macOS 27.0

Gepostet am 22. Sept. 2026 16:32

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Gepostet am 24. Sept. 2026 20:26

Hallo EffJottemm,


der erfolgreiche Test mit der externen USB-Festplatte grenzt das schon ziemlich gut ein. Time Machine selbst und die zu sichernden Daten scheinen grundsätzlich zu funktionieren; ich würde deshalb zunächst beim SMB-/QNAP-Ziel weitersuchen.


QNAP dokumentiert für Time Machine seit macOS 26 ein Problem mit Sonderzeichen bzw. Nicht-ASCII-Zeichen. Ich würde deshalb als Erstes Folgendes prüfen:


Systemeinstellungen > Allgemein > Info > Name


Der Mac-Name sollte testweise nur aus einfachen Buchstaben und Zahlen bestehen, zum Beispiel MacBookPro. Auch der Name der Time-Machine-Freigabe auf dem QNAP sollte möglichst schlicht sein, etwa TimeMachine, also ohne Umlaute, ß oder andere Sonderzeichen.


Zusätzlich würde ich auf dem QNAP noch einmal kontrollieren:


• SMB 3 ist aktiviert.

• Der freigegebene Ordner ist ausdrücklich als Time-Machine-Backupordner eingerichtet.

• Der verwendete Benutzer besitzt Lese- und Schreibrechte.

• Eine Benutzer-, Freigabe- oder Time-Machine-Quota liegt deutlich über der tatsächlich zu sichernden Datenmenge.


Gerade den letzten Punkt würde ich wegen der von dir genannten ungefähr 4 GB noch einmal prüfen. QNAP weist darauf hin, dass ein Time-Machine-Backup scheitert, sobald das dafür eingerichtete Kontingent erreicht wird.


Falls die Namen bereits unauffällig sind, würde ich nicht gleich das vorhandene Backup löschen. Sicherer wäre zum Eingrenzen eine neue zusätzliche Testfreigabe auf dem NAS mit einem einfachen Namen und einem separaten Benutzer anzulegen und diese einmal als neues Time-Machine-Ziel auszuwählen. Bleibt das Backup dort ebenfalls ungefähr an derselben Stelle stehen, spricht das deutlich stärker für ein Problem zwischen macOS und der QNAP-SMB-Implementierung.


Dass LAN und WLAN praktisch dasselbe Verhalten zeigen, würde für mich ebenfalls gegen die reine Übertragungsgeschwindigkeit als Ursache sprechen.


Wichtig für macOS 27: Apple unterstützt Time Machine auf NAS-Systemen weiterhin über SMB. AFP wird unter macOS 27 dagegen nicht mehr unterstützt. Deine Entscheidung für SMB ist also grundsätzlich der richtige Weg.


Zum Nachlesen:

Apple Support: „Backup-Volumes für die Verwendung mit Time Machine“, Artikelnummer 102423.

QNAP Support: „Why can’t I use Time Machine to back up to my QNAP NAS after updating to macOS 26 (Tahoe)?“

QNAP Support: „So sichern Sie Ihren Mac mit Time Machine auf einem QNAP NAS“.


Falls du noch schreibst, welches QNAP-Modell sowie welche QTS-/QuTS-Version du verwendest und wie Mac, Freigabe und Time-Machine-Benutzer genau benannt sind, lässt sich der nächste Schritt noch etwas genauer eingrenzen.


Beste Grüße & viel Erfolg 🌺

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24. Sept. 2026 20:26 als Antwort auf EffJottemm

Hallo EffJottemm,


der erfolgreiche Test mit der externen USB-Festplatte grenzt das schon ziemlich gut ein. Time Machine selbst und die zu sichernden Daten scheinen grundsätzlich zu funktionieren; ich würde deshalb zunächst beim SMB-/QNAP-Ziel weitersuchen.


QNAP dokumentiert für Time Machine seit macOS 26 ein Problem mit Sonderzeichen bzw. Nicht-ASCII-Zeichen. Ich würde deshalb als Erstes Folgendes prüfen:


Systemeinstellungen > Allgemein > Info > Name


Der Mac-Name sollte testweise nur aus einfachen Buchstaben und Zahlen bestehen, zum Beispiel MacBookPro. Auch der Name der Time-Machine-Freigabe auf dem QNAP sollte möglichst schlicht sein, etwa TimeMachine, also ohne Umlaute, ß oder andere Sonderzeichen.


Zusätzlich würde ich auf dem QNAP noch einmal kontrollieren:


• SMB 3 ist aktiviert.

• Der freigegebene Ordner ist ausdrücklich als Time-Machine-Backupordner eingerichtet.

• Der verwendete Benutzer besitzt Lese- und Schreibrechte.

• Eine Benutzer-, Freigabe- oder Time-Machine-Quota liegt deutlich über der tatsächlich zu sichernden Datenmenge.


Gerade den letzten Punkt würde ich wegen der von dir genannten ungefähr 4 GB noch einmal prüfen. QNAP weist darauf hin, dass ein Time-Machine-Backup scheitert, sobald das dafür eingerichtete Kontingent erreicht wird.


Falls die Namen bereits unauffällig sind, würde ich nicht gleich das vorhandene Backup löschen. Sicherer wäre zum Eingrenzen eine neue zusätzliche Testfreigabe auf dem NAS mit einem einfachen Namen und einem separaten Benutzer anzulegen und diese einmal als neues Time-Machine-Ziel auszuwählen. Bleibt das Backup dort ebenfalls ungefähr an derselben Stelle stehen, spricht das deutlich stärker für ein Problem zwischen macOS und der QNAP-SMB-Implementierung.


Dass LAN und WLAN praktisch dasselbe Verhalten zeigen, würde für mich ebenfalls gegen die reine Übertragungsgeschwindigkeit als Ursache sprechen.


Wichtig für macOS 27: Apple unterstützt Time Machine auf NAS-Systemen weiterhin über SMB. AFP wird unter macOS 27 dagegen nicht mehr unterstützt. Deine Entscheidung für SMB ist also grundsätzlich der richtige Weg.


Zum Nachlesen:

Apple Support: „Backup-Volumes für die Verwendung mit Time Machine“, Artikelnummer 102423.

QNAP Support: „Why can’t I use Time Machine to back up to my QNAP NAS after updating to macOS 26 (Tahoe)?“

QNAP Support: „So sichern Sie Ihren Mac mit Time Machine auf einem QNAP NAS“.


Falls du noch schreibst, welches QNAP-Modell sowie welche QTS-/QuTS-Version du verwendest und wie Mac, Freigabe und Time-Machine-Benutzer genau benannt sind, lässt sich der nächste Schritt noch etwas genauer eingrenzen.


Beste Grüße & viel Erfolg 🌺

25. Sept. 2026 14:22 als Antwort auf EffJottemm

Hallo EffJottemm,


die neue Information mit den über 12 Stunden für das Backup auf die externe USB-Platte ändert für mich die Lage inzwischen deutlich.


Da sich das Verhalten offenbar sowohl am QNAP als auch an der lokalen USB-Platte sehr ähnlich zeigt – zunächst schnell, ab ungefähr 60 % dann extrem langsam –, würde ich die Ursache inzwischen nicht mehr primär beim NAS bzw. bei SMB suchen.


Du hattest geschrieben, dass EtreCheck einige „Altlasten“ gefunden hat, aber nichts, was für dich unmittelbar mit Time Machine zu tun hat. Ich denke, es wäre jetzt trotzdem hilfreich, wenn du den kompletten EtreCheck-Report hier als zusätzlichen Text einstellen könntest.


Interessant wären insbesondere Einträge zu Security-/Antivirus-Software, System Extensions, Launch Agents/Daemons, Hintergrunddiensten sowie eventuell vorhandenen VPN-, Sync-, Backup- oder „Cleaner“-Programmen. Solche Komponenten müssen im Report nicht ausdrücklich als Fehler markiert sein, können aber trotzdem in Datei- und Volume-Zugriffe eingreifen.


→ Bei Problemen mit der Netzwerkverbindung überprüfen, ob VPN- oder andere Sicherheitssoftware von Drittanbietern vorhanden ist - Apple Support (DE)


Das ist auch nicht nur eine theoretische Möglichkeit: Apple weist in seinen aktuellen Hinweisen zu langsamen Time-Machine-Backups ausdrücklich darauf hin, dass insbesondere Antivirus-Programme ein Backup stark verlangsamen können, wenn sie das Backup-Volume fortlaufend untersuchen.


Einen weiteren Test würde ich noch machen: Die Seagate hängt bei dir momentan über einen USB-Hub. Wenn es die Anschlüsse bzw. ein passendes Kabel erlauben, die Platte einmal direkt am MacBook Pro anschließen und ein Backup ohne Hub versuchen. Apple empfiehlt bei der Fehlersuche ebenfalls ausdrücklich die direkte Verbindung.


Dass die lokalen Backups bei dir nicht als „sparsebundle“ erscheinen, würde mich übrigens zunächst nicht beunruhigen. Ein sparsebundle ist typisch für Time-Machine-Backups auf Netzwerkzielen; bei einem direkt angeschlossenen APFS-Time-Machine-Volume sieht die Struktur anders aus und basiert auf APFS-Snapshots.


Ich würde daher im Moment noch nicht zu tief in Richtung eines generellen „Snapshot-Fehlers“ von macOS 27 gehen. Erst würde ich anhand des EtreCheck-Reports prüfen, was auf dem Mac zusätzlich in Datei- und Volume-Zugriffe eingreift.


Beste Grüße

PreCognition 🌺

25. Sept. 2026 19:43 als Antwort auf EffJottemm

Hallo EffJottemm,


danke fürs Einstellen des Reports.


Da fällt tatsächlich genau ein Punkt auf, den ich zuerst prüfen würde: com.sophos.endpoint.scanextension liegt im Report bei rund 67 % CPU, während gleichzeitig backupd arbeitet.


Das beweist noch nicht, dass Sophos die Ursache ist, macht deinen geplanten Test aber sehr sinnvoll. Ich würde dabei zunächst wirklich nur diesen einen Faktor ändern und die Seagate ansonsten genauso angeschlossen lassen wie bisher. Sophos für den Testlauf deaktivieren bzw. das Time-Machine-Ziel vom Scannen ausnehmen, währenddessen möglichst nichts herunterladen oder installieren und den Schutz danach wieder aktivieren.


Wenn das Backup damit deutlich schneller durchläuft, hätten wir einen ziemlich konkreten Ansatzpunkt. Bleibt es unverändert, würde ich erst danach die weiteren Hintergrunddienste aus dem Report ansehen.


Die übrigen „Altlasten“ würde ich im Moment nicht auf einmal anfassen.


Liebe Grüße! 🌺

26. Sept. 2026 08:35 als Antwort auf EffJottemm

Sophos ist schon sehr prominent, ausserdem ist die RAM-Auslastung grenzwertig, bei 16 GB RAM benötigt er noch >2 GB Swapspeicher.


Mein Ansatz wäre, erst einmal Sophos zu deinstallieren - restlos, das kann fallweise schwierig sein.


Danach kräftig aufräumen. Du hast unfassbar viel installiert und es laufen auch zahlreiche Anwendungen gleichzeitig. Mich wundert es nicht, dass der Mac in die Knie geht.



27. Sept. 2026 14:34 als Antwort auf EffJottemm

das FP-dienstprogramm findet jetzt im "fsroot-baum" jede menge warnings": purgeable flags und xatrr-fehler. die werden zwar als "minor2 bezeichnet, aber FP kann sie nicht alle reparieren und verweist auf fsck. FP im Wiederherstellungsmodus stellt den Container rot dar und weitere Versuche deuten auf eine beschädigte Krypto-Struktur.

Da ich ja noch ein TM-Backup von direkt nach dem Update habe, werde ich den Mac komplett putzen, einen Clean-Install des Systems machen und anschließend die Daten vom TM-Backup zurück spielen.

Ich denke, dass die mehrfachen Updates da einiges durcheinander gebracht haben ...

Vielen Dank für eure hilfe - und drückt mir die Daumen...

25. Sept. 2026 08:42 als Antwort auf Netcracker

Hallo Netcracker

Mach‘ doch mal über den QNAP-Helpdesk ein Ticket beim Support auf. Die können sich die Logs deines NAS anschauen. Ich nutze diesen Weg relativ häufig. Dann gibt es noch verschiedende deutsche und US-Foren (deutsch/englisch). https://forum.qnapclub.de/ https://community.qnap.com/ Dort bist du besser aufgehoben.

Ja, die habe ich mir auch schon vorgemerkt. Habe auch schon ein paar Einträge gefunden, die ich aber noch lesen muss. Ansonsten werde ich mal ein Ticket bei QNAP aufmachen.

24. Sept. 2026 20:53 als Antwort auf EffJottemm

Hallo EffJottemm,


vielen Dank für deine Rückmeldung und die zusätzlichen Angaben. 👍


Dann hast du die naheliegenden Punkte wirklich schon sehr gründlich abgearbeitet. Mit 4 TB für die 1-TB-SSD sollte das Kontingent ebenfalls mehr als ausreichend dimensioniert sein, und das TS-453E mit aktuellem QTS ist zumindest schon einmal eine hilfreiche Eingrenzung.


In dem Fall würde ich tatsächlich noch einmal gezielt beim QNAP-Support bzw. in den entsprechenden Hinweisen zu Time Machine unter den aktuellen macOS-Versionen nachsehen. Vielleicht gibt es dort für QTS 5.2.x oder speziell für die TS-x53E-Serie noch einen bekannten Stolperstein.


Falls du dort etwas findest oder neue Erkenntnisse bekommst, wäre eine kurze Rückmeldung hier sicher auch für andere mit demselben Problem sehr hilfreich.


Ich drücke dir die Daumen, dass sich die Ursache noch finden lässt. 🌺


Beste Grüße

PreCognition

27. Sept. 2026 08:28 als Antwort auf EffJottemm


> unter Sequoia lief alles einwandfrei


Das mag stimmen, hilft aktuell jedoch nicht weiter.


Nur interessehalber, Tahoe hattest Du übersprungen?


Aktuell werden bei Deinem System bereits nach 2 Tagen 2 GB Daten ausgelagert, die nicht mehr über den

Arbeitsspeicher angesprochen werden können. Genau hier muß angesetzt werden.


Auch wenn Du es nicht gerne hörst, "Aufräumen und Sophos" entfernen sind die ersten Maßnahmen.


25. Sept. 2026 15:20 als Antwort auf EffJottemm

EffJottemm schrieb:
Eine "SeagateBackupPlus" mit 2TB und USB 3.0. Da hierfür ein spezieller Anschluss an der Platte erforderlich ist, wird die über einen USB-Hub mit USB-A angeschlossen. Es geht um ein MacBookPro 16 M2 Ende 24 mit 1TB SSD

Ich nutze ebenfalls Seagate Platten (5TB Touch). Ja, die haben noch einen proprietären Anschluss auf USB/A. Ich nutze dazu die Original Apple Adapter auf USB/C - keinen Hub. Die Backups laufen bei mir in Minuten durch, neulich musste ich mal neu anfangen, das war bei ca. 500 GB in etwas mehr als 6 Stunden durch.

TM hat zwei Backupdateien (Ordner) angelegt - einmal beim Start,969 MB groß und einmal am Ende mit 4 KB.

4kB ? Wohl kaum.

Dien heißenauch nicht "sparsebundle", wie ich das sonst kenne, sondern Datum-Uhrzeit und beinhalten je einen Ordner "Macintosh-HD-Data"

Jap, das ist ok so.

Nachdem die Sicherung durch war, ist die TM gleich auf das QNAP losgegangen und hier zeigt sich auch wieder der gleiche Verlauf. Bis ca. 60% sehr schnell und dann "kriecht" das mit um die 0,15 / viertel- bis halbe Stunde... Da ich aber im Augenblick wenig Zeit habe mich zu kümmern, lasse ich den einfach mal vor sich hin traben. Jedenfalls denke ich, dass es nicht am QNAP iegt, weil es bei der USB-Platte genau so läuft. Ich vermute ein Problem mitTM / backupd durch die veränderten / verschärftenSicherheitsfunktionen, wo sich TM sozusagen selber in den "Snapshot-Sch***z" beißt.
[...]
.....bei mir läuft Sophos-Antivir Home-Edition. Könnte ich mal testweise deaktivieren. Aber das lief auch schon bei den Vorgänger OS-Versionen ... Probleme gibt es erst seit OS26, wo aber USB recht gut funktioniert hat - und jetzt eben auch bei OS27 wo beides nicht geht.

Sophos hat mit Sicherheit eine Echtzeit-Komponente. Ich würde den Dienst auf jeden Fall testweise aktivieren. Und wenn es nur dazu gut ist, ihn als Ursache auszuschliessen.

macos 27 fehler - timemachine backup auf nas hängt

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