MacBook Air oder Pro für Lightroom?

Hallo Commuity!

Endlich ist es soweit, ich werde demnächst meinen Windows PC veräußern und auf ein MacBook wechseln.

Nur bin ich aktuell am grübeln welches?

Das Air oder das Pro?


Hauptsächlich soll das MB für Office (eher Mails), Surfen im www und für die Bildbearbeitung mit Lightroom genutzt werden.

Ich bin bei Thema Bildbearbeitung kein Poweruser eher (bisher) der Gelegenheitsnutzer.

Wenn ich dann mal Bilder in LR bearbeite, dann sind es dann so 200-500 die gesichtet werden, sortiert und die guten dann für die weitere Verwendung bearbeitet werden.


Welches MB würdet Ihr mir dafür empfehlen und würde meine gewählte Ausstattung dafür reichen?


  • M5
  • 24GB Arbeitsspeicher
  • 1TB Festplatte
  • 15 oder 14" Bildschirm


Kann man einfach einen LR Katalog, erstellt auf Windows auf dem Mac übernehmen?


Welche Externe Festplatte empfehlt Ihr dafür?


Gepostet am 27. Sept. 2026 21:45

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Gepostet am 28. Sept. 2026 00:27

Hallo NorLew,


mit deinem nachgereichten Budget von rund 2.500 € würde ich die Sache recht klar eingrenzen.


Für deinen beschriebenen Einsatz – Office, Surfen und Lightroom als Hobby mit typischerweise 200–500 Bildern zum Sichten und anschließend nur einem Teil davon zur Bearbeitung – brauchst du weder ein 16" MacBook Pro noch einen M5 Pro oder Max.


Meine Empfehlung wäre:


MacBook Air 15" M5 mit 24 oder 32 GB RAM und 1 TB SSD


Das dürfte für deinen aktuellen Lightroom-Workflow mehr als ausreichend sein. Importieren, Sichten, Bewerten, normale RAW-Bearbeitung, Maskierungen und auch gelegentliches KI-Entrauschen stellen für das Air kein grundsätzliches Problem dar.


Der einzige wirkliche Nachteil gegenüber dem MacBook Pro ist die fehlende aktive Kühlung. Bei längeren Exporten oder wenn du beispielsweise KI-Entrauschen auf sehr viele Bilder hintereinander anwendest, kann das Air nach einiger Zeit etwas Leistung reduzieren. Bei einem gelegentlichen Hobby-Workflow halte ich das aber nicht für einen Grund, automatisch zum Pro zu greifen.


Wenn du dein Budget möglichst sinnvoll einsetzen möchtest, würde ich persönlich 32 GB RAM und 1 TB SSD nehmen. 24 GB reichen heute ebenfalls gut aus, aber den Arbeitsspeicher kannst du später nicht erweitern. Wenn das MacBook wieder viele Jahre genutzt werden soll, sind 32 GB daher eine sinnvolle Reserve.


Falls du allerdings lieber das bessere Display, mehr Anschlüsse und aktive Kühlung möchtest und ein entsprechend ausgestattetes 14" MacBook Pro M5 mit 32 GB und 1 TB innerhalb deines Budgets findest, wäre das natürlich die komfortablere Variante. Für Lightroom notwendig ist es bei deinem beschriebenen Einsatz aber nicht.


Ich würde deshalb so entscheiden:


Preis/Leistung und großer Bildschirm wichtig:


→ MacBook Air 15" M5, 32 GB, 1 TB


Besseres Display, Anschlüsse und mehr Leistungsreserve wichtig:


→ MacBook Pro 14" M5, möglichst 32 GB, 1 TB


Einen M5 Pro, M5 Max oder ein 16"-Modell würde ich bei deinem Budget und deinem derzeitigen Nutzungsprofil nicht priorisieren. Das Geld wäre meiner Meinung nach sinnvoller in ausreichend RAM, 1 TB internen Speicher und eine vernünftige externe Speicher-/Backup-Lösung investiert.


Zum Lightroom-Katalog: Deinen bestehenden Lightroom-Classic-Katalog kannst du grundsätzlich vom Windows-PC auf den Mac übernehmen. Eventuell musst du Lightroom anschließend nur einmal zeigen, wo sich die Bilddateien auf dem neuen Laufwerk befinden.


Bei der externen Platte würde ich außerdem bedenken: Wenn dort dein Fotoarchiv liegt, ist diese Platte selbst noch kein Backup. Statt einer einzelnen 1-TB-Platte würde ich deshalb eher genug Kapazität für dein Fotoarchiv plus eine zweite Sicherung einplanen.


Unterm Strich wäre für mich das 15" MacBook Air M5 mit 32 GB RAM und 1 TB SSD für deinen beschriebenen Einsatz die vernünftigste Wahl.


Viele Grüße 

PreCognition

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28. Sept. 2026 00:27 als Antwort auf NorLew

Hallo NorLew,


mit deinem nachgereichten Budget von rund 2.500 € würde ich die Sache recht klar eingrenzen.


Für deinen beschriebenen Einsatz – Office, Surfen und Lightroom als Hobby mit typischerweise 200–500 Bildern zum Sichten und anschließend nur einem Teil davon zur Bearbeitung – brauchst du weder ein 16" MacBook Pro noch einen M5 Pro oder Max.


Meine Empfehlung wäre:


MacBook Air 15" M5 mit 24 oder 32 GB RAM und 1 TB SSD


Das dürfte für deinen aktuellen Lightroom-Workflow mehr als ausreichend sein. Importieren, Sichten, Bewerten, normale RAW-Bearbeitung, Maskierungen und auch gelegentliches KI-Entrauschen stellen für das Air kein grundsätzliches Problem dar.


Der einzige wirkliche Nachteil gegenüber dem MacBook Pro ist die fehlende aktive Kühlung. Bei längeren Exporten oder wenn du beispielsweise KI-Entrauschen auf sehr viele Bilder hintereinander anwendest, kann das Air nach einiger Zeit etwas Leistung reduzieren. Bei einem gelegentlichen Hobby-Workflow halte ich das aber nicht für einen Grund, automatisch zum Pro zu greifen.


Wenn du dein Budget möglichst sinnvoll einsetzen möchtest, würde ich persönlich 32 GB RAM und 1 TB SSD nehmen. 24 GB reichen heute ebenfalls gut aus, aber den Arbeitsspeicher kannst du später nicht erweitern. Wenn das MacBook wieder viele Jahre genutzt werden soll, sind 32 GB daher eine sinnvolle Reserve.


Falls du allerdings lieber das bessere Display, mehr Anschlüsse und aktive Kühlung möchtest und ein entsprechend ausgestattetes 14" MacBook Pro M5 mit 32 GB und 1 TB innerhalb deines Budgets findest, wäre das natürlich die komfortablere Variante. Für Lightroom notwendig ist es bei deinem beschriebenen Einsatz aber nicht.


Ich würde deshalb so entscheiden:


Preis/Leistung und großer Bildschirm wichtig:


→ MacBook Air 15" M5, 32 GB, 1 TB


Besseres Display, Anschlüsse und mehr Leistungsreserve wichtig:


→ MacBook Pro 14" M5, möglichst 32 GB, 1 TB


Einen M5 Pro, M5 Max oder ein 16"-Modell würde ich bei deinem Budget und deinem derzeitigen Nutzungsprofil nicht priorisieren. Das Geld wäre meiner Meinung nach sinnvoller in ausreichend RAM, 1 TB internen Speicher und eine vernünftige externe Speicher-/Backup-Lösung investiert.


Zum Lightroom-Katalog: Deinen bestehenden Lightroom-Classic-Katalog kannst du grundsätzlich vom Windows-PC auf den Mac übernehmen. Eventuell musst du Lightroom anschließend nur einmal zeigen, wo sich die Bilddateien auf dem neuen Laufwerk befinden.


Bei der externen Platte würde ich außerdem bedenken: Wenn dort dein Fotoarchiv liegt, ist diese Platte selbst noch kein Backup. Statt einer einzelnen 1-TB-Platte würde ich deshalb eher genug Kapazität für dein Fotoarchiv plus eine zweite Sicherung einplanen.


Unterm Strich wäre für mich das 15" MacBook Air M5 mit 32 GB RAM und 1 TB SSD für deinen beschriebenen Einsatz die vernünftigste Wahl.


Viele Grüße 

PreCognition

27. Sept. 2026 23:25 als Antwort auf NorLew

Hallo,


deine geplante Ausstattung würde ich nicht vorschnell verwerfen. Entscheidend ist weniger, ob du gelegentlich 200–500 Bilder mit Lightroom sichtest, sondern was anschließend tatsächlich mit diesen Bildern passiert.


Das reine Importieren, Sichten, Bewerten, Sortieren und Aussortieren einiger hundert Bilder stellt für ein aktuelles MacBook Air keine besondere Herausforderung dar. Auch normale RAW-Bearbeitung mit Belichtung, Weißabgleich, Kontrast, Farben, Zuschnitt oder einzelnen Maskierungen funktioniert auf einem aktuellen Air sehr gut.


Interessanter wird es erst, wenn du regelmäßig größere Bildmengen gleichzeitig bearbeitest oder stark rechenintensive Funktionen verwendest – beispielsweise KI-Entrauschen, aufwendige Maskierungen, Objektentfernung oder Presets mit entsprechenden KI-Funktionen auf viele Bilder überträgst und anschließend große Stapel exportierst. Auch das kann ein MacBook Air erledigen. Da es aber passiv gekühlt wird, kann es bei längerer hoher Dauerlast seine Leistung reduzieren. Das MacBook Pro kann solche Belastungen aufgrund seiner aktiven Kühlung länger mit hoher Leistung abarbeiten. Die Frage ist deshalb weniger „Kann das Air das?“, sondern eher „Wie häufig möchtest du auf größere Stapel warten?“


Deshalb würde ich zunächst überlegen, wie dein typischer Lightroom-Abend tatsächlich aussieht: Du kommst beispielsweise mit 500 Bildern nach Hause, sichtest diese und übrig bleiben vielleicht 30, 50 oder 100 Bilder – wie viele davon werden anschließend wirklich intensiver bearbeitet? Sind es am Ende vielleicht 10 oder 20 Bilder, würde ich persönlich dafür nicht automatisch sehr viel Geld in ein Pro- oder gar Max-Modell investieren.


Beim Arbeitsspeicher würde ich allerdings etwas Reserve einplanen. 24 GB sind für Lightroom nicht „zu wenig“ und liegen bereits deutlich über Adobes Empfehlung von 16 GB oder mehr. Wenn das Gerät aber wieder einige Jahre genutzt werden soll und das Budget es zulässt, würde ich trotzdem zu 32 GB greifen. Lightroom, macOS, Browser, Mail und eventuell Photoshop können dann gleichzeitig laufen, ohne dass der Speicherdruck unnötig hoch wird. Gerade weil sich der Arbeitsspeicher später nicht erweitern lässt, ist dies für mich die sinnvollere Stelle, etwas mehr zu investieren.


Deine 1-TB-SSD halte ich ebenfalls für eine vernünftige Größe. Der Lightroom-Katalog, Vorschauen und aktuelle Projekte profitieren davon, auf der internen schnellen SSD zu liegen. Das gesamte Bildarchiv muss dagegen nicht zwingend intern gespeichert werden. Dafür kann problemlos eine schnelle externe SSD beziehungsweise – bei größeren Datenbeständen – ein NAS verwendet werden.


Wichtig: Eine externe Platte mit deinen Bildern ist noch kein Backup. Wenn darauf dein einziges Fotoarchiv liegt, solltest du mindestens eine weitere Kopie haben. Bei 1 TB interner SSD plus beispielsweise einer 1-TB-Fotoplatte würde ich deshalb auch keine 1-TB-Backupplatte kaufen, sondern genügend Reserve einplanen.


Deinen vorhandenen Lightroom-Katalog kannst du grundsätzlich vom Windows-Rechner auf den Mac übernehmen. Lightroom Classic arbeitet mit demselben Katalogformat. Etwas Aufmerksamkeit benötigen gegebenenfalls die Speicherpfade zu den Originalbildern, weil Windows und macOS Laufwerke unterschiedlich einbinden. Das ist aber kein Grund, einen neuen Katalog anzulegen.


Bei deinem Budget von etwa 2.500 Euro würde ich daher nicht automatisch nach einem gebrauchten M1 Max suchen. Die aktuellen M5-Generationen haben insbesondere bei den GPU- und KI-Funktionen erheblich weiterentwickelte Hardware. Gerade weil Lightroom zunehmend KI-basierte Funktionen verwendet, würde ich bei einem Neukauf eher eine aktuelle Plattform wählen.


Für das von dir bisher beschriebene Profil würde ich deshalb zwei Varianten ansehen:


MacBook Air 15“ M5 mit 32 GB RAM und 1 TB SSD, wenn Lightroom eher Hobby ist, hauptsächlich einzelne Bilder bearbeitet werden und längere Stapelverarbeitung nur gelegentlich vorkommt.


14” MacBook Pro M5 mit möglichst 32 GB RAM und 1 TB SSD, wenn Lightroom regelmäßig genutzt wird, häufiger größere Stapel, KI-Funktionen und Exporte anfallen oder du einfach mehr Leistungsreserve möchtest.


Beide würden damit ungefähr in deinem Budget liegen.


Einen M5 Pro oder gar M5 Max würde ich erst dann ernsthaft in Betracht ziehen, wenn dein tatsächlicher Lightroom-Workflow diese zusätzliche Dauerleistung auch benötigt. Sonst bezahlst du sehr viel Geld für Rechenleistung, die den größten Teil der Zeit ungenutzt bleibt.


Vielleicht beschreibst du deshalb noch kurz, welche Kamera beziehungsweise welche RAW-Dateien du verwendest, wie viele der 200–500 Bilder normalerweise tatsächlich bearbeitet werden und ob du Funktionen wie KI-Entrauschen oder KI-Maskierungen häufig verwendest. Danach lässt sich Air oder Pro wesentlich sinnvoller beurteilen.


LG, Dutchman

27. Sept. 2026 22:31 als Antwort auf NorLew

Auf jeden Fall das 16“ Macbook Pro, 24 GB RAM sind aber etwas knapp für LR. Das Air hat keine aktive Kühlung und geht beim Rendern in die Knie.


Beim M5 solltest du zum M5 Pro oder Max greifen. Da das Max sehr teuer ist, wäre hier auch ein M4 Max eine Überlegung wert.


Die LR-Katalogdateien sind systemunabhängig und sollten unter macOS weiter genutzt werden können.


An externen FP kann ich dir die Seagate Touch 5TB empfehlen. Ich verwende einige davon, bislang ohne Ausfälle.


Ansonsten wäre zu überlegen, netzwerkbasiert mit einem NAS zu arbeiten.

28. Sept. 2026 19:27 als Antwort auf NorLew

Danke für die Ergänzung. Mit deiner Beschreibung lässt sich das Ganze jetzt deutlich besser einordnen.


Dein Workflow klingt für mich eigentlich ziemlich vernünftig: erst einmal die größere Bildmenge sichten, konsequent aussortieren und anschließend nur die Aufnahmen bearbeiten, bei denen sich die Nachbearbeitung tatsächlich lohnt. Frei nach dem Motto: die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen.


Dafür brauchst du aus meiner Sicht nicht zwingend den schnellsten verfügbaren Prozessor. Das bedeutet aber keineswegs, dass Lightroom oder ähnliche Programme für dich überdimensioniert wären. Gerade Lightroom finde ich für die Verwaltung größerer Bildbestände mit seinen Katalogen und den Möglichkeiten zum Bewerten, Verschlagworten und Sortieren erheblich angenehmer als eine reine Ablage in Ordnern oder die eher einfach gehaltenen Möglichkeiten von Fotos beziehungsweise dem Finder. Das ist allerdings auch ein Stück weit eine Frage der persönlichen Arbeitsweise.


Deine EOS 70D ist mit ihrem 20,2-Megapixel-APS-C-Sensor zwar mittlerweile ein älteres Modell, erzeugt aber auch keine Datenmengen, wegen derer du unbedingt ein MacBook Pro benötigen würdest. 


Beim Arbeitsspeicher würde ich trotzdem bei 32 GB bleiben. Nicht weil Lightroom mit weniger grundsätzlich nicht funktioniert – natürlich tut es das –, sondern weil du das Gerät vermutlich mehrere Jahre verwenden möchtest und Anwendungen erfahrungsgemäß nicht genügsamer werden. Dazu kommt, dass man bei der Bildbearbeitung schnell Lightroom, Photoshop, einen Browser, Mail und vielleicht noch weitere Programme gleichzeitig geöffnet hat. Ich persönlich möchte bei einem Rechner dieser Preisklasse nicht anfangen müssen, Anwendungen zu schließen, nur um Speicherdruck zu vermeiden. Da RAM bei diesen Geräten später nicht erweitert werden kann, würde ich an dieser Stelle nicht zu knapp kalkulieren.


Ähnlich sehe ich es bei der SSD. 1 TB halte ich für einen guten Mittelweg. Natürlich kann man Fotos auf externen SSDs oder einem NAS archivieren und dadurch mit weniger internem Speicher auskommen. Aber Lightroom-Kataloge, Vorschauen, Programme und aktuelle Projekte summieren sich schneller, als man zunächst denkt. Auch die interne SSD kannst du später nicht einfach gegen eine größere austauschen. Deshalb würde ich bei RAM und SSD eher einmal vernünftig konfigurieren und dafür bei der Prozessorleistung nicht unnötig hoch greifen.


Beim Display hat das MacBook Pro technisch eindeutig die aufwendigere Lösung: Das aktuelle 14-Zoll-Pro besitzt ein Liquid Retina XDR Display mit sehr hohem Kontrast und ProMotion bis 120 Hz. Das 15-Zoll-Air hat ein klassisches IPS-Liquid-Retina-Display mit 500 Nits.  Für die normale Bildbearbeitung ist aber auch das Display des Air sehr gut. Den größeren praktischen Unterschied würde ich bei dir wahrscheinlich eher in der Bildschirmfläche sehen. 14 Zoll finde ich persönlich gerade bei Lightroom mit seinen Seitenleisten und Werkzeugen ziemlich klein; auf 15 Zoll lässt sich angenehmer arbeiten.


Deshalb bleibe ich nach deiner Beschreibung beim 15-Zoll MacBook Air mit 32 GB RAM und 1 TB SSD. Das erscheint mir für deinen Einsatz als das ausgewogenere Paket. Ein MacBook Pro würde ich dann nehmen, wenn du regelmäßig große Mengen RAW-Dateien mit KI-Entrauschen, komplexen Maskierungen oder anderen rechenintensiven Funktionen bearbeitest und solche Prozesse längere Zeit am Stück laufen lässt. Dann spielt auch die aktive Kühlung des Pro ihre Stärke aus.


Und wenn du das MacBook nicht ausschließlich auf dem Schreibtisch benutzt, sondern auch einmal in den Urlaub oder unterwegs mitnimmst, spricht das ebenfalls für das Air: größerer 15-Zoll-Bildschirm bei trotzdem recht leichtem und flachem Gehäuse.


Am Ende machst du mit deinem bisherigen Vorgehen bei den Bildern ohnehin schon das Entscheidende richtig: erst auswählen, dann die wirklich guten Aufnahmen bearbeiten und anschließend über die gewünschten Wege weitergeben. Dafür brauchst du keinen mobilen Hochleistungsrechner.


LG, Dutchman

27. Sept. 2026 22:49 als Antwort auf NorLew

Bleib trotzdem beim Pro, mit einem Air wirst du nicht glücklich.


Ich nutze C1P auf einem Pro M1 Max mit 64 GB RAM, das passt optimal.


Ich würde an deiner Stelle Ausschau nach einem gebrauchten Macbook Pro mit einem Max-Prozessor Ausschau halten (M4 oder älter). Die Performance ist nicht mit den normalen und M Pro zu vergleichen.


Wenn du das nicht willst investiere wenigstens in mehr RAM.


5 TB-Platten sind vglw günstiger als die kleinen und du hast mehr Spielraum. Auch an ein Backup denken, für intern und extern je 1 TB brauchst du schon 4-5 TB als Backupmedium.


Optimal wäre natürlich ein NAS.

28. Sept. 2026 08:33 als Antwort auf christine33

@Christine: Mobilität ist ein gutes Argument für ein Pro. Ein gutes Speichermanagement (ext. Platten, NAS) ein Argument für eine kleinere SSD.


Ich bleibe dennoch beim Pro. Es kommt nicht darauf an, wieviele RAW‘s ich mit LR bearbeite, sondern woher diese RAW‘s stammen. Moderne Systemkameras arbeiten im Bereich von 40-60 MB/Bild. Um die zu rendern ist ein leistungsfähiger Prozessor und ausreichend RAM nötig. Die Leica-DNG‘s bringen manchmal sogar meinen M1 Max mit 64 GB RAM an seine Grenzen, besonders beim Rendern für den Export aus C1P. Ob es dabei um 50 oder 500 Bilder geht, ist Nebensache.


Der Vergleich mit dem PC hinkt, da ein ARM-Mac den RAM mit der Grafik teilt, also nicht die kompletten 24 GB zur Verfügung stehen. Interessant wäre dennoch, zu wissen, was für ein Gerät der TO zuvor benutzt hat.


Das Air mag das alles packen, wird aber thermisch damit nicht klarkommen. Dann taktet macOS den Prozessor herunter. Auch wenn man nur selten damit arbeitet - das macht keinen Spass.


Zu den externen Festplatten: 1 TB mag zwar auf den ersten Blick ausreichen, beim Thema Backup wird‘s aber schnell eng: Macbook 1 TB + ext. Platte 1 TB = mind. 4 TB Backup-Volumen. Es braucht also eine 2. Platte mit mind. 4 TB - praktischerweise 5 TB. Und davon eher zwei (rotierende Backups).


Das Macbook Pro M4 Max wäre deshalb meine Wahl. Das gibt‘s aktuell gebraucht, refurbished und tlw. sogar neu im Budget des TO. Das schlägt die „normalen“ M5-Modelle in allen Belangen.




28. Sept. 2026 09:31 als Antwort auf NorLew

Noch ein paar Anregungen aufgrund meiner Erfahrungen mit MBA und MBP im Vergleich: Ich hatte früher stets MacBook Pros für die Bildverarbeitung, habe mir aber vor drei Jahren ein MacBook Air gekauft (mit M2 Prozessor, Baujahr 2022), Eda ich gerne ein Gerät haben wollte, das auf Reisen leicht zu transportieren ist. Meine älteren MacBook Pros habe ich noch, benutze jetzt aber meisten das MacBook Air. Lightroom verwende ich nicht, aber Luminar Neo als externen Editor für Fotos für Mac, das auch recht anspruchsvoll ist, was die Rechenleistung betrifft. Die Größe der RAW Bilder wird während der Bearbeitung oft auf ca. 100MB TIFFs aufgeblasen.


Was mir beim Umstieg aufgefallen ist:

  • Der M2 Prozessor reicht auch schon für aufwendige Bildverarbeitung.
  • Die 24GB Arbeitsspeicher sind gelegentlich knapp, wenn ich größerer Mengen von RAW Bildern zwischen Fotomediatheken verschieben möchte. Dann muss ich das MBA gelegentlich neu starten und alle anderen Apps vorher schliessen, um Speicherdruck zu vermeiden, wenn ich Fotos direkt von einer Fotomediathek in eine andere importieren möchte.
  • Bei Importieren aus meiner Digitalkamera fehlt mir sehr ein Steckplatz für die Speicherkarte, auch weitere USB Anschlüsse. ich habe bisher kein HUB gefunden, das am MacBook Air wirklich zuverlässig funktioniert, selbst die LaCie 16 TB 1big Docking-Station für externe Festplatten, die mir im Apple Store für das MacBook Air empfohlen worden war, wird immer wieder nach einiger Zeit ausgeworfen, und es ist schwer, die Fotomediatheken zu archivieren und Backups zu machen. Das MacBook Air ist für den Betrieb mit der iCloud gedacht, aber die lokalen Fotomediatheken dürfen nicht auf einem NAS liegen.
  • Der eingebaute Bildschirm (13.6 Zoll Liquid Retina display) ist etwas klein, wenn man große Fotos bearbeiten möchte und an ein MacBook Pro mit größerem Display gewöhnt ist. Aber mein MBA war ja auch für unterwegs gedacht. 13.6-inch Liquid Retina display


28. Sept. 2026 08:08 als Antwort auf NorLew

Hi, guten Morgen,


eine gute Orientierung bietet dir deine bisherige Ausstattung und deine bisherige Nutzung:


  1. wieviel Speicherplatz hat dein Windows Rechner?
  2. welche Arbeitsabläufe willst du am Mac ändern?
  3. nutzt du das Gerät eher stationär oder mobil?
  4. welche weiteren Apple Geräte nutzt zu zusätzlich?


An deiner Stelle würde ich mir die Favoritinnen in einem Apple Store anschauen, in die Hand nehmen, vor Ort testen, vergleichen.


Zusätzlich kannst du dein favorisiertes Gerät eine Stunde lang

in einer der kostenlosen Mac-Sessions testen, z.B. in Berlin:




Unter Today-at-apple findest du alle Themen, alle Orte und Zeiten.


Für mobiles Arbeiten würden ich ein MBA wählen

für stationäres eher das Pro.


Gut zu wissen: beim letzten Kauf war ich fest entschlossen, ein MBP zu kaufen

direkt im Store dann war mir - nach dem Vergleich beider Geräte - klar,

dass es das Air werden wird. Es ist einfach handlicher für unterwegs


Bitte denke auch noch einmal über die 1TB nach: mit einem guten Datenmanagement

könnten auch 512 GB reichen.



VG

28. Sept. 2026 10:36 als Antwort auf NorLew

Ich habe da noch eine Nachfrage, NorLew. Wirst du nur für deine Fotos nur Lightroom verwenden, oder zusätzlich auch eine Fotomediathek in der Fotos.app haben, um deine Bilder über iCloud mit anderen Apple Geräten (iPhone, iPad, iPod Touch) synchronisieren zu können? Solange du nur einen Lightroom Katalog hast und du die Fotos.app ignorierst, kannst du den Katalog im lokalen Netzwerk auf einem NAS oder Server halten, aber die Fotomediatheken der Fotos.app können nur auf Laufwerke ausgelagert werden, die lokal über eine Kabel verbunden sind. Siehe: Deine Fotos-Mediathek verschieben, um Speicherplatz auf dem Mac zu sparen - Apple Support (DE)


"Es ist nicht möglich, deine Mediathek auf einem Speichergerät zu speichern, das für Time Machine-Backups verwendet wird. Um einen möglichen Datenverlust zu vermeiden, speichere deine Mediathek nicht auf einem Wechseldatenträger wie einer SD-Karte oder einem USB-Flash-Laufwerk oder auf einem Gerät, das über dein Netzwerk oder das Internet freigegeben wird, z. B. über einen cloudbasierten Speicherdienst."


Auch die alten Laufwerke, die du bisher am Windows PC verwendet hast, müssten vermutlich umformatiert werden, wenn du sie am Mac für Fotomediatheken verwenden willst:

"Stelle sicher, dass dein externes Speichergerät, z. B. ein USB- oder Thunderbolt-Laufwerk, für Mac formatiert ist: entweder im Format APFS oder Mac OS Extended (Journaled)."


28. Sept. 2026 16:16 als Antwort auf NorLew

Mal ganz ehrlich: für diese Arbeitsschritte mit deinen Fotos sowie die andere nbereits genannten rAnwendungen eicht die FotoApp völlig aus.

Auch ein M2 oder sogar ein M1 MBA würde hie rnicht an Grenzen kommen.


Mein Mann arbeitet mit einem MBA M1 mit 8 GB Arbeitsspeicher und hat noch nie irgend eine Grenze erreicht. Auch nicht bei seinen Fotos, die er aus einer externen Kamera importiert.


Deshalb: wofür wirklich Geld ausgeben, wenn die GB mehr des Arbeitsspeichers usw. nicht wirklich benötigt werden?




28. Sept. 2026 08:50 als Antwort auf christine33

Hauptsächlich wird das MB stationär genutzt, aber dann auch mal im Urlaub oä mitgenommen.

Meint ihr eine 512er SSD reicht auch, wenn man die Bilder eh auf einer externen SSD auslagert?

So ließe sich ja wieder etwas Geld sparen?


Mein Win Rechner ist ne alte Kiste

i5 irgendwas

1050er Grafik

32GB Arbeitsspeicher

also nichts besonderes.


jeder aktuelle MB ist da meilenweit besser ;)

28. Sept. 2026 09:21 als Antwort auf NorLew

Ich stimme dir zu:


  1. ich hatte mir im Frühjahr das Neo gekauft. Das gibt es nur mit maximal 512 GB
  2. für meine alltäglichen Anwendungen reicht das völlig aus
  3. die Fotos sind in der iCloud bzw. einer externen Festplatte
  4. Und die appleeigenen Programme laufen völlig problemlos: Pages, Keynote u.a.
  5. auch das vielleicht eine Anregung: Du könntest von Office auf diese Programme wechseln



VG



28. Sept. 2026 09:43 als Antwort auf Dutchman

Danke, dein Beitrag war mir sehr hilfreich.

Aktuell habe ich eine Canon 70D also etwas älter und eine Hasselblad kommt mir eh nicht ins Haus 😉


Mit PS arbeite ich so gut wie nie.

Ja, wenn die Bearbeitung bissl dauert, na und?

Ich bin kein Profifotograf, das meiste ist für den Hausgebrauch quasi.


Also Ich fasse mal zusammen:

Lieber 32GB statt 24GB für den Arbeitsspeicher

Ein M5 reicht für meine Zwecke in der Regel aus.

Ob Air oder Pro ist in meinem Sinne quasi egal (?) es sei denn bei den Anschlüssen ist eklatant beim Pro mehr Performance? (SSD).


28. Sept. 2026 16:00 als Antwort auf Leonie

Puh keine Ahnung wohin die Bilder dann gehen sollen.

Das ist meine Premiere mit Mac OS.

Bisher hatte ich immer nur das iPhone oder das iPad.


Mein bisheriger „Workflow“ ist

Bilder von der Karte auf einen „Import“ Ordner schieben, von da aus die Bilder sichten und bewerten mit LR.

Gute Bilder dann in LR bearbeiten und beim exportieren mit 300dpi und Max Länge von 3500pix in einen „Gute Bilder“ Ordner exportieren.

Dann werden ggf. ein paar Bilder auf das iPhone kopiert zum

verteilen oder für Insta.

Die „Schrottbilder“ landen dann im Mülleimer, die Rohdaten der guten Bilder verbleiben dann in der LR Bibliothek bzw. im Katalog.


Welche Möglichkeiten mir dann das MacOS bietet, keine Ahnung, das werde ich dann in der Zukunft sehen.

MacBook Air oder Pro für Lightroom?

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