MacBook Air oder Pro für Lightroom?

Hallo Commuity!

Endlich ist es soweit, ich werde demnächst meinen Windows PC veräußern und auf ein MacBook wechseln.

Nur bin ich aktuell am grübeln welches?

Das Air oder das Pro?


Hauptsächlich soll das MB für Office (eher Mails), Surfen im www und für die Bildbearbeitung mit Lightroom genutzt werden.

Ich bin bei Thema Bildbearbeitung kein Poweruser eher (bisher) der Gelegenheitsnutzer.

Wenn ich dann mal Bilder in LR bearbeite, dann sind es dann so 200-500 die gesichtet werden, sortiert und die guten dann für die weitere Verwendung bearbeitet werden.


Welches MB würdet Ihr mir dafür empfehlen und würde meine gewählte Ausstattung dafür reichen?


  • M5
  • 24GB Arbeitsspeicher
  • 1TB Festplatte
  • 15 oder 14" Bildschirm


Kann man einfach einen LR Katalog, erstellt auf Windows auf dem Mac übernehmen?


Welche Externe Festplatte empfehlt Ihr dafür?


Gepostet am 27. Sept. 2026 21:45

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Gepostet am 28. Sept. 2026 00:27

Hallo NorLew,


mit deinem nachgereichten Budget von rund 2.500 € würde ich die Sache recht klar eingrenzen.


Für deinen beschriebenen Einsatz – Office, Surfen und Lightroom als Hobby mit typischerweise 200–500 Bildern zum Sichten und anschließend nur einem Teil davon zur Bearbeitung – brauchst du weder ein 16" MacBook Pro noch einen M5 Pro oder Max.


Meine Empfehlung wäre:


MacBook Air 15" M5 mit 24 oder 32 GB RAM und 1 TB SSD


Das dürfte für deinen aktuellen Lightroom-Workflow mehr als ausreichend sein. Importieren, Sichten, Bewerten, normale RAW-Bearbeitung, Maskierungen und auch gelegentliches KI-Entrauschen stellen für das Air kein grundsätzliches Problem dar.


Der einzige wirkliche Nachteil gegenüber dem MacBook Pro ist die fehlende aktive Kühlung. Bei längeren Exporten oder wenn du beispielsweise KI-Entrauschen auf sehr viele Bilder hintereinander anwendest, kann das Air nach einiger Zeit etwas Leistung reduzieren. Bei einem gelegentlichen Hobby-Workflow halte ich das aber nicht für einen Grund, automatisch zum Pro zu greifen.


Wenn du dein Budget möglichst sinnvoll einsetzen möchtest, würde ich persönlich 32 GB RAM und 1 TB SSD nehmen. 24 GB reichen heute ebenfalls gut aus, aber den Arbeitsspeicher kannst du später nicht erweitern. Wenn das MacBook wieder viele Jahre genutzt werden soll, sind 32 GB daher eine sinnvolle Reserve.


Falls du allerdings lieber das bessere Display, mehr Anschlüsse und aktive Kühlung möchtest und ein entsprechend ausgestattetes 14" MacBook Pro M5 mit 32 GB und 1 TB innerhalb deines Budgets findest, wäre das natürlich die komfortablere Variante. Für Lightroom notwendig ist es bei deinem beschriebenen Einsatz aber nicht.


Ich würde deshalb so entscheiden:


Preis/Leistung und großer Bildschirm wichtig:


→ MacBook Air 15" M5, 32 GB, 1 TB


Besseres Display, Anschlüsse und mehr Leistungsreserve wichtig:


→ MacBook Pro 14" M5, möglichst 32 GB, 1 TB


Einen M5 Pro, M5 Max oder ein 16"-Modell würde ich bei deinem Budget und deinem derzeitigen Nutzungsprofil nicht priorisieren. Das Geld wäre meiner Meinung nach sinnvoller in ausreichend RAM, 1 TB internen Speicher und eine vernünftige externe Speicher-/Backup-Lösung investiert.


Zum Lightroom-Katalog: Deinen bestehenden Lightroom-Classic-Katalog kannst du grundsätzlich vom Windows-PC auf den Mac übernehmen. Eventuell musst du Lightroom anschließend nur einmal zeigen, wo sich die Bilddateien auf dem neuen Laufwerk befinden.


Bei der externen Platte würde ich außerdem bedenken: Wenn dort dein Fotoarchiv liegt, ist diese Platte selbst noch kein Backup. Statt einer einzelnen 1-TB-Platte würde ich deshalb eher genug Kapazität für dein Fotoarchiv plus eine zweite Sicherung einplanen.


Unterm Strich wäre für mich das 15" MacBook Air M5 mit 32 GB RAM und 1 TB SSD für deinen beschriebenen Einsatz die vernünftigste Wahl.


Viele Grüße 

PreCognition

37 Antworten

28. Sept. 2026 16:36 als Antwort auf NorLew

NorLew schrieb:
...
Die „Schrottbilder“ landen dann im Mülleimer, die Rohdaten der guten Bilder verbleiben dann in der LR Bibliothek bzw. im Katalog.

Meinst du mit "Rohdaten", dass du die Bilder im RAW Format aufnimmst? Oder dass du die unbearbeiteten Originale archivierst?


MacOS 27 Golden Gate unterstützt das RAW Format deiner Canon 70D, siehe: Von iOS, iPadOS, macOS und visionOS in Version 27 unterstützte RAW-Formate für Digitalkameras - Apple Support


Allerdings bietet die Fotos.app auf dem Mac nicht sehr viel Unterstützung für die RAW Bearbeitung, gerade das notwendigste, wie Histogramm-Abgleich, Farbkorrektur usw.

Da bist du mit Lightroom sehr verwöhnt, wenn du an die professionelle RAW Bearbeitung in Lightroom gewöhnt bist.


Die Fotos.app bietet aber eine mediathek, die den Lightroom Katalog ersetzen würde und sorgt dafür, dass die Originale immer aufgehoben werden und mit den bearbeiteten Versionen gepaart bleiben. Wir können jederzeit einzelne Bearbeitungsschritte rückgängig machend die Fotos auch zum Original zurückführen, wenn wir mit den Bearbeitungen doch nicht zufrieden sind.





28. Sept. 2026 16:55 als Antwort auf christine33

Die EOS 70D ist eine 20 MP APSC-Kamera, die keine übergrossen RAW‘s produziert, aber mit 14Bit immer noch genug Reserven hat.


Wenn ohnehin nur zwischen iOS-Geräten, Mac und Social Media Bilder hin und hergeschoben werden, kann man sich die teure LR-Lizenz sparen und mit „Fotos“ arbeiten.


Als Basis genügt das eingangs beschriebene MBA dann völlig. Ich hatte das zu Anfang anders eingeschätzt.

28. Sept. 2026 18:57 als Antwort auf NorLew

Probiere es am besten selbst aus. Für meine RAW Bilder musste ich gelegentlich auf einen externe Editor ausweichen, wenn die Lichtverhältnisse bei der Aufnahme schwierig waren und ich Kontraste sowohl in den Schatten und Lichtern herausarbeiten musste. Da reichten die Werkzeuge in Fotos nicht aus. Die Fotos.app unterstützt auch keine Masken für lokale Anpassungen. Aber für mehr als 90% der Bilder reichen die Anpassungen in Fotos für mich.

Ich verwende die Fotos.app als Katalog für meine Fotos vor allem wegen der iCloud Fotosmediathek. Meine Fotomediathek ist dank iCloud immer auf allen meinen Apple Geräten automatisch identisch, mit allen Alben, Ordnern, Bildbeschreibungen, Schlagworten, Bewertungssternen, Anpassungen.


01. Okt. 2026 12:36 als Antwort auf NorLew

So, meine Auswahl an den Geräten wird nun konkret.

Leider kann ich kein MB mit 32 GB Arbeitsspeicher bekommen, weil ich das Gerät über die Firma beziehen kann.


Zur Auswahl steht jetzt ein

MBA 15“ M5

24 GB RAM und 1 TB SSD


MBP 14“ M5 Pro

24 GB RAM und 1 TB SSD


Meine Pros für das MBA:

leichter, kein Lüfter (zieht kein Staub an weil Tierhaushalt) größeres Display


Pro für das MBP

besserer Chip (M5Pro)

besseres aber kleineres Display.

Contra:

teurer.


Ach verdammt…. 🫣😂

01. Okt. 2026 13:58 als Antwort auf NorLew

Nach der ausführlichen Diskussion hier würde ich dir raten, beim Air zu bleiben und besser auf das teure LR-Abo zu verzichten. Abgesehen von der Katalogverwaltung ist das einfach zu überdimensioniert für dein Nutzungsprofil. Deinen Argumenten für das Air würde ich im Nachhinein auch beipflichten.


Was heisst eigentlich "über die Firma" ? Wird das dann ein Firmengerät ? Oder wollt ihr das Finanzamt in Sachen Umsatzsteuer austricksen ?


Sei hier bitte vorsichtig. Du benötigst zur Geltendmachung von Garantie- und Gewährleistungsansprüchen eine Rechnung auf deinen Namen. Ausserdem kann es bei einem späteren Weiterverkauf zu Problemen kommen, wenn eine Firma auf der Rechnung steht (Eigentumsnachweis !).

01. Okt. 2026 14:03 als Antwort auf NorLew

Ich würde hier der Argumentation von Netcracker in vollem Umfang beipflichten.


Und ich würde auch mit der "Firma" (Arbeitgeberin oder selbständige Tätigkeit oder welche genau?) klären: wer genau haftet wofür?

Gibt es eine Art Nutzungsvertrag? Kannst du das Gerät innerhalb der 14 Tage zurückgeben?


Wer richtet das Gerät ein? Wem gehört es schlussendlich?


01. Okt. 2026 14:17 als Antwort auf christine33

Manche Firmen bieten Mitarbeitern an, das Gerät mit Vorsteuerabzug zu kaufen. Das klappt aber nur, wenn das Unternehmen den Mac kauft. Die Rückzahlung des Netto-Kaufbetrags erfolgt dann idR in bar. Unnötig zu erwähnen, dass das ein klarer Steuerbetrug ist. Das Gerät steht dann formal im Eigentum des Unternehmens. Das kann auch den Mitarbeiter treffen, weil er einen geldwerten Vorteil nicht versteuert.


Etwas anderes ist es, wenn der Mac über ein Corporate Benefits-Programm von einem entsprechenden Händler gekauft wird.

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