Eine Bildschirmfreigabe ist immer riskant, weil sie der ultimative Zugang zu einem Computer im Netzwerk darstellt. Das betrifft alle Computersysteme und hat nichts mit einem Mac zu tun. Eingesetzt wird sie meist für die Fernwartung - z.B. mit dem Teamviewer - und dann mit stark verschlüsselten Verbindungen.
In eurem Fall müsste deine Schwester ihren Bildschirm (Mac) für dich freigeben, damit du ihr helfen kannst. Du schreibst aber selbst, dass deine Schwester kaum die Basics beherrscht. Und dann soll sie ihren Mac für das halbe Web zugänglich und sichtbar machen ?
Der für die Bildschirmfreigabe genutzte Port (5900 oder 3389) ist bekannt und kann mit einem Portscan im Web gefunden werden. Das geschieht mit autonom arbeitenden Rechnern, die nichts anderes machen, als Millionen von IP's anzupingen und nach dem offenen Port zu suchen. Einmal gefunden ist es meist ein Leichtes das Zugangspasswort per brute force Attacke zu knacken und dann "sind sie drin". Bei einem alten Mac, der keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, die die Gefahr potentiell noch grösser.
Ich habe solche Angriffe (auf andere Ports) wochenlang an meinem NAS miterlebt, bis ich es schliesslich komplett aus dem Web genommen habe. An manchen Tagen gab es mehrere 100 Anmeldeversuche.
Willst du das wirklich ?
Nutzt eines der VC-Angebote auf dem Markt und lasst die Finger von Dingen, die ihr nicht versteht. Den alten Mac kann man natürlich noch weiter verwenden, aber ich würde bei allen sicherheitsrelevanten Dingen (z.B. Onlinebanking, Freigaben etc.) grösste Vorsicht walten lassen bzw. darauf verzichten.