Mailsuche in Golden Gate verschlimmbessert?
Wenn ich früher (vor macOS 27) in Mail nach etwas ganz konkretem gesucht habe (bspw. "Rechnung_xyz"), dann tauchten in den Suchergebnissen auch nur die Mails auf, die den Suchbegriff tatsächlich enthielten.
Unter macOS 27 tauchen zu den Suchbegriffen nun um die 200 Treffer auf – die in überwiegender Mehrheit nichts mit dem Suchbegriff zu tun haben (ich befürchte, da ist im Hintergrund irgend eine innovative KI-Funktion am Werke?!)
In der Form ist die Suche in Mail überhaupt nicht hilfreich und versteckt die Suchergebnisse eher, als das es beim Suchen hilft. In der Form ist die Suche für mich ziemlich unbrauchbar geworden.
... bis ich heute entdeckt habe, dass ich auch einen einzigen Begriff in Anführungszeichen setzen kann, um eine Wortlautsuche zu erzwingen. An einem konkreten Beispiel: Die Suche nach
Gastvortragsabrechnung
liefert bei mir 200 Treffer (mit 195 unbrauchbaren), während die Suche nach
"Gastvortragsabrechnung"
die erwünschten 5 Treffer liefert.
Einzelbegriffe in Anführungszeichen zu setzen ist nicht gerade intuitiv. Vielleicht übersehe ich auch etwas? Das Default-Verhalten sollte doch sein, dass das Programm das sucht, was ich tatsächlich eingegeben habe und mir nicht im Verhältnis 40:1 Noise präsentiert ("Wir haben Ihre Nadel gefunden. Sie befindet sich in einem dieser 20 Heuhaufen" :-).
Konkrete Frage daher: Gibt es eine Möglichkeit, Mail beizubringen, dass es (wieder) standardmäßig nach exakten Treffern suchen soll und das Raten beim Suchen sein lässt (oder nur auf expliziten Wunsch des Anwenders i. S. v. "Suche erweitern" durchführt)?
Grüße
Roland