Hallo Corona0769,
bitte entschuldige, ich verstehe nicht so richtig, auf welchen Teil meiner Postings Du Dich mit Deiner Antwort beziehst.
Von der professionellen „Pegasus-Spyware“ und z.B. dem „Bundestrojaner“, sind nicht bloß Apple-Betriebssysteme betroffen und die „Log4j“-Sicherheitslücke betrifft eine häufig von PC-Welt-SoftwareentwicklerInnen genutzte „JAVA“-OpenSource-Bibliothek. Die allermeisten Android-Apps sowie viele Linux- und Windows-Applikationen basieren auf der „JavaVirtualMachine“. In macOS ist JAVA standardmäßig deaktiviert, weil die JVM chronisch sicherheitskritisch und eine Ressourcen-Bremse ist. Apps für iOS werden in „Swift“ programmiert und als „Binaries“ direkt auf der iOS-Hardware von Apple hocheffizient und besonders sicher ausgeführt. Hinzu kommt die bisher - nach meiner Praxiserfahrung - vorbildlich sicherere AppStore-Prüfung VOR der Veröffentlichung einer iOS-App.
Ja, in letzter Zeit habe ich auch mal wesentlich schlechtere Erfahrungen mit dem telefonischen Apple-Service gemacht als zu „SteveJobs-Zeiten“. Insbesondere wenn ich Entscheidungen des Apple-Managements „unbequem treffend“ argumentierte (siehe meine Protest-Postings in diesem Forum). Doch ich denke, dass wir (mehr oder weniger professionellen) EntwicklerInnen vom „Apple-Consumer-Service-Personal“ im Bereich technisch detaillierter Problemlösungen auch nicht zu viel erwarten sollten. Diesbezüglich brauchen wir halt technisch deutlich höher qualifizierte Fachkräfte. Dies ist aber - nach meinen bisherigen jahrzehntelangen Praxiserfahrungen - beim Service von „PC-Welt-Computergeräte-Herstellern“ i.d.R. noch sehr viel negativer zu bewerten.
Bzgl. unserer Schutzmöglichkeiten gegen „Pegasus“ & Co. möchte ich - bei zeitlicher Gelegenheit - nochmals recherchieren. Doch ich befürchte, dass wir EndanwenderInnen diesbezüglich erschreckend wenig „Macht“ haben und hoffe deshalb auf eine Reglementierung des EU-Parlaments, im wirklichen Interesse der breiten Bevölkerungsmasse. Vermutlich werden wir uns technisch lediglich mit einem selbst gebauten OpenSource-„AntiPRISM&TemporaFilter“-Server (siehe oben) gegen „Pegasus“, den „Bundestrojaner“, BND, „GCHQ“, die NSA & Co. halbwegs schützen können.
Wir nutzen aktuell einen gebraucht gekauften 2012‘er MacMini als besonders energieeffizienten HomeServer, welcher u.a. möglicherweise schädliche E-Mails mittels dem „künstlich-intelligentem“ Filtersystem und der frei programmierbaren Filterregeln von AppleMail aussortiert.
Dieser MacMiniServer synchronisiert u.a. auch vollautomatisch lokal unsere Kalenderdaten (via „CalDAV“), wodurch ich von einem „Apple-Kalenderfehler“ via iCloud bisher nichts mitbekommen habe.
Frohe Weihnachtsfeiertage und bleib‘ gesund,
Daniel