Kleine Korrektur: der „Schätzpreis“ wird nach den Angaben des Eigentümers erstellt und erst nach einer Überprüfung im Trade-in ausgezahlt.
Ja klar, so war das auch gemeint. Naturgemäss beurteilt der Eigentümer das Gerät auch etwas "wohlwollender" als der Reseller.
Bei den ganzen Trade-In-Angeboten muss man im Auge behalten, dass am anderen Ende jemand sitzt, der mit dem Gerät Geld verdienen will und damit erstmal nur Kosten hat. Das fängt mit der Umsatzsteuer an, die er nicht zurückbekommt (die zahlen immer nur den Nettobetrag aus), geht über Begutachtung, Aufbereitung, Lagerhaltung, Vermarktung bis hin zum Versand. Alles kostet Geld und das zahlt am Ende derjenige, der das Gerät loswerden will. Entsprechend enttäuschend ist dann die Rückvergütung. Ich erinnere mich an zahlreiche Posts hier im Forum, in denen beklagt wurde wie wenig (oder manchmal sogar nichts) für relativ neue Geräte bezahlt wurde.
Das Ganze macht nur Sinn, wenn man als Unternehmer Altgeräte schnell und legal (Elektrogeräte-VO) los werden will. Im Verbrauchersektor ist der Privatverkauf fast immer die bessere Lösung.