Technisch ist das ja überhaupt kein Problem. Da braucht es nur einen Softwareschalter, der bspw. an einem bestimmten Tag auslöst und irgendeinen Hintergrundprozess in den Speicher des iPhones lädt und den Prozessor mit sinnlosen Gleitkommaberechnungen füttert, die alle anderen Prozesse stark verlangsamen. Dabei könnten auch leicht die üblichen Mechanismen zur Sicherung der Systemstabilität umgangen werden.
Die Frage ist nur, warum sollte Apple so etwas machen? Um die Verkäufe neuer Hardware anzukurbeln, klar!
Aber selbst wenn solch ein Softwareschalter existieren sollte, wie d*mm wäre es von Apple diesen just am Erscheinungstag des neuesten iPhone Modells umzulegen?
Kurzum, auch wenn es technisch nicht unmöglich ist, halte ich es doch für höchstunwahrscheinlich, dass Apple irgendetwas vorsätzlich verlangsamt!
Fakt ist:
- Betriebssysteme und Apps werden immer größer und ressourcenhungriger.
- "nur ein paar Social Media Apps" kann nicht als Gradmesser für die Akkubeanspruchung gelten. Da könnte schließlich von textbasiertem X (ehem. Twitter) bis hin zur Videoplattform a la TikTok alles dabei sein.
- "Tag ohne Nutzung" und "aus der Tasche nehme" suggeriert mir, dass das iPhone mindestens schon mal an verschiedene Orte mitgenommen, es also bewegt wurde. Wie war die Mobilfunkabdeckung unterwegs? Schlecht und das iPhone musste ggf. öfter Funkzellen suchen und sich in diese einbuchen? Gleiches gilt für WLANs. Wie war die Abdeckung? Schlecht und die Verbindung ging oft verloren? Hat sich das iPhone häufiger wieder einbuchen müssen? Welche Ortungsdienste sind aktiv usw. usf.
Was ich sagen will, die Eingangsfrage ist vollkommen berechtigt, aber sie spiegelt für mich persönlich doch eher ein "Gefühl" des TS wider, als belegbare Erkenntnisse.