MacBook Pro 16" lädt den Akku nicht und läßt sich auch nicht am 96- bzw. 140W-Netzteil einschalten
Habe das im Titel kurz beschriebene Problem mit 2019'er MAC Book Pro 16" (Version OS unbekannt, im Auslieferungszustand von April 2020), das lange nicht geladen wurde. Es ist kein Systemstart möglich, weder durch "einfaches" Aufklappen noch durch Betätigung der Touch-ID-Taste und unabhängig davon, ob diese solo oder zusammen nur mit der Shift- oder zusammen mit der Shift- + ALT(Option)- + Command-Taste bzw. Shift- + ALT(Option)- + P- + R-Taste und in welcher Reihenfolge diese gedrückt wurden.
Auf dem Display taucht bei angeschlossenem originalen 96- oder 140W-Netzteil in nicht erkennbarem Rhytmus das Batterie-Symbol mit linksseitigem schmalen roten Ladezustands-Marker und einem unter dem Batterie-Symbol befindlichen Strom-Symbol (stilisierter Blitz) auf.
Augenscheinlich nimmt der Akku keine Ladung auf, was durch die Geräte-interne Schutzschaltung gegen ggfs. gefährliches Laden tief(st)entladener Lithium-Akkus (Brandgefahr) erklärlich ist; wieso aber läßt sich das 5000-Euro-Gerät nicht einmal an einem 140 W-Netzteil auch einfach nur einschalten? Die originalen 96W-Ladenetzteile und die originalen USB-C-Kabel wurden auch gegen- bzw. untereinander getauscht, auch am 100W-Ausgang des 140W-Netzteils ausprobiert bzw. am 140W-Ausgang das zugehörige 240W-Kabel als weitere Option verwendet. Kabel und Netzteile können also ebenso wie jeweils die vier USB-C-Ports der Geräte mit hoher Sicherheit als mögliche Fehlerquelle ausgeschlossen werden.
Ich habe parallel zum MAC Book noch drei WIntel-Notebooks zum Preis von nur 350 bis zu über 1200 €, die arbeiten alle drei seit Jahren trotz bereits seit langem nicht mehr ladefähiger Li-Akku's auch nach längerer Nichtbenutzung und nur an ihr jeweils reguläres Ladenetzteil angeschlossen ohne jedes Strom-Problem.
Kann mir das jemand erklären und/ oder besser noch Hinweis zur Behebung der Störung geben? Ein von Apple authorisierter Service-Partner erklärte, nicht nur der Akku sondern auch das Mainboard wäre defekt!
Theoretisch vllt. möglich, praktisch eher nicht: Wie soll ein sich langsam durch innere Selbstentladung und äußere Entladung durch die Belastung mit der Bereitschaftsfunktion des Systems, in dem dieser verbaut ist, bis in die Tief(st)entladung entladen(d)er Akku das Motherboard zerstören können, wenn nicht durch einen systemischen Fehler im Gerätedesign verursacht - Stichwort: Sollbruchstelle?
Weil, es geht hier nicht um EIN einzelnes sondern gleich um ZWEI in einem Auftrag erworbene identische Geräte gleichen Models und gleicher Ausstattung. Und, um die Antwort auf Fragen zur Aufbewahrung auch gleich noch "vorweg zu nehmen": Beide Geräte - eines davon (und natürlich erst) nach dem Laden in Erst-Betrieb genommen und, wenn's hoch kommt, ca. 5 h "ON" betrieben, das andere überhaupt noch gar nicht erst in Betrieb gesetzt - aber beide vor dem ersten Einschalten jeweils über 12 Stunden lang und später noch mehrere Male aufgeladen, wurden zusammen im gleichen trockenen Behältnis bei normaler Raum-Temperatur und Luftfeuchte gelagert.
Hat jemand die gleiche oder ähnliche Erfahrung/en gemacht und/ oder sogar eine Lösung für das Problem parat? Schon'mal Danke im Voraus für jeden konstruktiven Beitrag hierzu.
Beste Grüße, Verapplix.