NTSC for Mac von einem externen Laufwerk funktioniert nicht

Ich musste, weil die Library zu gross wurde (und weil das Anlegen eines Benutzers auf einer externen HD zwar technisch möglich ist, aber grosse Probleme auslöst und weil Apple das einfach nicht erwartet (!?!) und weil ein Upgrade der internen SSD nicht möglich ist) eine externe SSD zum Startlaufwerk machen (ist nebenbei gesagt sogar schneller). Jetzt (OS 14.4.1) stelle ich fest, dass bei gleicher Sicherheitseinstellung der NTSC Treiber von Paragon (aber auch andere) nur von der internen SSD funktioniert von der externen aber nix bewirkt (Aktiviert = Nein). Gibt es da Abhilfe?

Übrigens: Die Grösse der Library ist für den Anwender nicht kontrollierbar. Man kann da zur Laufzeit Überraschungen erleben.

Gepostet am 06. Mai 2024 04:05

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11 Antworten

06. Mai 2024 07:41 als Antwort auf Pi88no

Ich fülle sie nicht, sie füllt sich. Ich habe (vor allem hatte) ca. 10000 Bilder zu verwalten etc. da läppert sich einiges zusammen, aber die Grösse der Library ist sehr flexibel, zur Zeit hat sie 233 GB, kommen noch 45 GB vom System dazu, mit den Programmen sind es dann mehr als 500 GB. Sowas gibts eben und dann fehlt irgendwann der Platz. Oder weisst du immer genau, was 'man' dort problemlos löschen kann? ZB kann dort auch eine grosse Datei landen, die du nur einmal im Browser anschaust, der Browser sie aber zuerst lädt und dann erst zeigt etc.


Eigentlich geht es aber um verschiedene grundsätzlichere Fragen. Man kann im Mac jederzeit auf einer externen Harddisk (SSD oder was auch immer) einen Benutzer aufsetzen (das ist eigentlich UNIX-Standard), aber da bekommt man ziemliche Probleme, weil offensichtlich einiges ans Startlaufwerk gebunden ist, was eigentlich zum einzelnen Benutzer könnte. Das ist die Betriebssystemseite.


Und dann ist da noch der Verdienst von Apple über 'preisgünstige' (für Apple) SSDs, die sich nicht austauschen lassen und die Haltung, man sei perfekt und wisse immer, was nützlich und nötig sei.

Das gehörte übrigens von Anfang an zur Mentalität von Apple und ist teilweise eine Voraussetzung der Meinung, es gebe nur eine gute Benutzeroberfläche, die alles könne, und man müsse nichts mehr lernen, wenn man einen Mac besitzt. Ich kenne das seit 1980, eine sehr zweischneidige Sache. Heute verwenden Millionen von Menschen ein Werkzeug, von dessen Funktionieren sie eigentlich keine Ahnung haben, weil man es 'so gut und leicht' verwenden kann.



06. Mai 2024 07:55 als Antwort auf kgrob

In die Library gehören doch aber keine Bilder oder andere Medien. Das ist der Punkt auf welchen ich hinaus wollte. In der Library werden systemrelevante Daten und Einstellungen gespeichert. In der Benutzer-Library werden benutzerspezifsche Daten gesichert, z.B. Voreinstellungen von Apps, Lesezeichen, Browserverläufe, E-Mails von Apple Mail, Schlüsselbunde und einiges mehr. Um solch eine Library mit 500GB Daten zu füllen, müssten sehr viele Programme installiert werden.


Vielleicht solltest du den Speicherplatz deiner Benutzerdaten anders auswählen. Gerade wenn du viel mit Bilder arbeitest, wäre es sinnvoll diese Bilder auf einer externen Festplatte auszulagern. Wie gesagt, in der Library haben Fotos auf jeden Fall nichts zu suchen.

06. Mai 2024 06:36 als Antwort auf Netcracker

Sorry für den Schreibfehler, aber ansonsten scheint ein Missverständnis vorzuliegen:

Auf 14.4 lief Paragon NTFS for Mac problemlos, auf 14.4.1 nach dem Update nicht mehr. Ich verwende eine externe SSD (mit mehr Platz) auf einem M1 Max als Startlaufwerk. All das hat sich nicht geändert. Da die interne SSD immer noch da ist, habe ich sie auf 14.4.1 upgedatet und NTFS for Mac dort neu geladen (Beide Laufwerke haben denselben Sicherheitsstatus.) Auf der internen läuft die Aktivierung für das Schreiben, auf der externen nicht. (Das Laufwerk ist sichtbar in allen möglichen Anwendungen (Diskutil, NTFS…). Der Unterschied ist also einzig und allein der zwischen internem und externem Startlaufwerk und das ist Sache von Apple. (Ich habe trotzdem die Anbieter informiert. iBoysoft läuft nämlich analog auch nicht.) Vielleicht ist einfach beim Schritt von 14.4 auf 14.4.1 etwas geändert worden, ich weiss das nicht, was ich aber weiss ist, dass die Einstellung der Sicherheit gegenüber älteren Systemversionen geändert hat - ich weiss nicht genau wann - aber jetzt ist sie vom Startlaufwerk abhängig, früher war sie generell.) Also: Es sind nicht immer 'die Anderen'.

06. Mai 2024 08:22 als Antwort auf Pi88no

Ich habe meine Bilder nicht in der Library. Die füllt sich wie gesagt von selbst. Ich öffne sie auch nie (höchstens beim Programmieren), aber z.B. die iCloud-Daten, die ja bekanntlich ausgelagert sind, ruhen zusätzlich noch im Library-Ordner "Mobile Dokuments" und die sind halt 198.1 GB. Oder glaubt jemand, Apple könnte überleben, wenn jederzeit alle Daten von Der Cloud geholt werden müssten. So läuft das nicht. Sie sind - auch - in der Cloud und ruhen dort, bis ich sie brauche, weil sie nicht mehr in den "Mobilen Daten" zu finden sind. Und das sind dann schon 2/3 der Daten der Library. usw. Ohne diese Puffer wär alles sehr viel langsamer.

06. Mai 2024 08:33 als Antwort auf kgrob

iCloud Daten werden teilweise auf dem Mac vorgehalten, ja. Du kannst jederzeit alle Downloads aus der iCloud vom Mac entfernen ohne das diese anschließend wieder alle nachgeladen werden.


Wenn du das Gefühl hast, das dein Mac willkürlich deine Library mit Daten füllt, dann würde wohl ein grundsätzliches Problem bestehen. Bei den vielen Macs die ich hatte, ist mir das so noch nicht vorgekommen.



Du kannst dich nun weiter darauf beschränken, dass das alles fließe Machenschaften von Apple sind oder eben versuchen, dass ganze Sachlich anzugehen. Entscheide selbst.


Ich würde als erstes mal Ermitteln was da wirklich die Festplatte füllt.


06. Mai 2024 09:07 als Antwort auf Pi88no

Ich weiss nicht, was du mir da unterstellst. Ich habe kein Problem damit, dass es eine Library gibt. Ich habe auch kein Problem damit, dass die sich füllt. Das ist alles völlig normal. Ich habe ein Problem damit, dass ich, wenn sie sich füllt

  • keine grössere SSD einbauen kann, sondern einen neuen Mac kaufen muss
  • ich den Benutzer (mit seiner Library) nicht auf eine externe Harddisk legen kann, weil ich das schon einige Male versucht habe und immer wieder damit aufgelaufen bin, weil die Standardordner immer wieder auf der Start-HD mit einem neuen gleichnamigen Benutzer angelegt werden und, und …
  • und weil beim Update auf 14.4.1 etwas nicht mehr läuft, was bisher immer lief …
  • und auch ein wenig, weil die erste Antwort auf eine Anfrage die ist: "fragen sie die Anderen"


Ich arbeite seit 1986 zuerst mit einem Atari, dann mit Mac (und im Geschäft auch Windows) und habe in der Zwischenzeit gelernt, wo man Dateien speichert. Was du mir schreibst, ist sicher freundlich gemeint, und ich lese das auch so, aber es ist - gerade beim Anspruch, den Apple hat - nicht die Aufgabe des Benutzers, sich um die Library zu kümmern. Es ist sogar an gewissen Orten sehr schädlich, wenn er sich darum kümmert. Er kann da nämlich jede Menge Parameter verändern, was er danach bitter bereuen kann. Die Library ist Sache des Bibliothekars und nicht des Lesers. Der Leser bestellt dort seine Bücher und wenn es anders läuft, dann findet man die bald nicht mehr.

06. Mai 2024 10:16 als Antwort auf Pi88no

Apple hat mit dem Konzept begonnen, dass Hard- und Software zusammengehören. Vor 40 Jahren hatte das eine gewisse Berechtigung. Mittlerweile benutzt Apple aber diese Position um ganz klassische monopolistische Methoden durchzusetzen. Dazu gehört die ziemlich systematische Unterbindung von Flexibilität was Erweiterung etc. betrifft. Diese Politik führt in den Abgrund und wird ein an sich gelungenes Grundkonzept gefährden. Die EU geht gegen diese Geschäftspolitiken zurecht mit horrenden Bussen vor. Soweit bin ich polemisch. Es gibt keinen rationalen Grund ausser Gewinnmaximierung, die Geräte derart aufzubauen. Das war z.B. beim Power Mac noch völlig anders, mit dem iPhone begann das ‚Festlöten‘ der Geräte zu schmecken. Das Problem, wegen dem ich nachgefragt habe, hängt mit diesen Fragen eng zusammen, rsp. Ist eine Folge davon. Wäre die SSD frei wechselbar, könnte es kaum entstehen, weil sich dann das ganze System wie früher kopieren liesse - für dasselbe Gerät, aber mit mehr Kapazität. M.a.W: Die Hardwarepolitik hat Folgen, fördert die Wegwerfmentalität und macht operative Schwierigkeiten. Mich ärgert das. Weil ich den Mac immer geschätzt habe und als Arbeitsinstrument immer noch schätze.

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