Nikon Z6III RAW Format wird nicht unterstützt

Hallo zusammen,

ich habe eine Nikon z6iii beim öffnen mit Vorschau kommt die Meldung das dass Format nicht unterstützt wird.

Die Kamera ist jetzt nicht mehr so neu, das Format sollte doch erkannt werden!?

Die Z8 Raw Dateien werden gelesen.


Kann mann noch etwas einstellen oder von Apple eine Erweiterung für die z6ii laden?

MacBook Pro 14″, macOS 15.2

Gepostet am 11. Jan. 2025 23:02

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Gepostet am 12. Jan. 2025 04:39

Das RAW Format ist für jedes Kameramodell spezifisch, auch wenn alle Nikon RAW Formate "NEF" heißen. Die Nikon Z6iii ist ja erst seit dem 17. Juni 2024 auf dem Markt und Apple braucht einige Zeit, um das RAW Format einer neuen Kamera zu unterstützen. Nicht alle Kameras erhalten RAW Support von Apple, aber wenn Apple eine Kamera unterstützt, erscheint der RAW Support zusammen mit einem Systemupdate für die neueste Systemversion in der Regel ein halbes Jahr bis ein Jahr nach der Markteinführung. Bis dahin, sofern die Kamera überhaupt unterstützt werden wird, ist der Adobe DNG Converter (https://helpx.adobe.com/de/camera-raw/using/adobe-dng-converter.html) eine gute Wahl, um die RAW Bilder verwenden zu können.


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12. Jan. 2025 04:39 als Antwort auf TigerLady

Das RAW Format ist für jedes Kameramodell spezifisch, auch wenn alle Nikon RAW Formate "NEF" heißen. Die Nikon Z6iii ist ja erst seit dem 17. Juni 2024 auf dem Markt und Apple braucht einige Zeit, um das RAW Format einer neuen Kamera zu unterstützen. Nicht alle Kameras erhalten RAW Support von Apple, aber wenn Apple eine Kamera unterstützt, erscheint der RAW Support zusammen mit einem Systemupdate für die neueste Systemversion in der Regel ein halbes Jahr bis ein Jahr nach der Markteinführung. Bis dahin, sofern die Kamera überhaupt unterstützt werden wird, ist der Adobe DNG Converter (https://helpx.adobe.com/de/camera-raw/using/adobe-dng-converter.html) eine gute Wahl, um die RAW Bilder verwenden zu können.


12. Jan. 2025 21:27 als Antwort auf TigerLady

TigerLady schrieb:

Hallo Leonie,
schade das Apple solang braucht um ein Kameraprofil hinzuzufügen, in der heutigen Zeit bin ich von einer schnelleren Bearbeitung seitens Apple ausgegangen.
Zumal doch sehr viele Fotografen sich extra für die Bildbearbeitung einen Mac oder Macbook kaufen.

Fotografen kaufen nicht immer Apple. Es werden auch sehr viele Windowsrechner benutzt. Und dies bezieht sich nur auf die Hardware. Hingegen benutzen die meisten Fotografen Profisoftware aus dem Hause Adobe und kein Apple Fotos. Wer in RAW fotografiert, sollte sich eine entsprechende Software dazu kaufen, wobei es natürlich nicht unbedingt aus dem Hause Adobe sein muss, es gibt genug Hersteller zur Auswahl.


Für mich ist es wichtig meine Bilder ohne zu konvertieren zu bearbeiten.

Kannst du das näher erklären?


Leider stellt sich dann die Frage ob Apple noch der richtige Hersteller für die Fotobearbeitung ist.

Also für Fotobearbeitung mit professionelleren Ansprüchen empfehle ich, sich eine andere Software zuzulegen. Die Plattform Apple oder Windows ist dabei unerheblich, denn die Hersteller produzieren ja für beide System. Für eine einfache Bearbeitung kann man Apple Fotos nutzen.


12. Jan. 2025 21:30 als Antwort auf Leonie

Leonie schrieb:

Es wäre schön, wenn es schneller ginge, das stimmt schon, aber das erfordert, dass die Kamerahersteller Apple dabei unterstützen und frühzeitig eine Kamera und technische Daten zum Testen überlassen. Für die Raw Entwicklung muss man den Sensor und das Objektiv sehr gut kennen.

Das tun die Hersteller, siehe Adobe. Kurz nach Veröffentlichung neuer Kameras oder Objektive sind die Profile integriert. Es ist kein vorrangiges Ziel von Apple, eine professionelle Fotosoftware bereitzustellen. Ein halbes oder gar ein ganzes Jahr darauf zu warten, dass dann eventuell das Profil der neuen Kamera oder das eines Profils integriert ist, ist in der Fotografenwelt eindeutig zu lange. Das liegt aber nicht an den Kameraherstellern.


14. Jan. 2025 21:34 als Antwort auf TigerLady

TigerLady schrieb:

Die Bearbeitungsprogramme wie Adobe und Luminar funktionieren.
Allerdings sortier ich meine RAW im Finder und öffne diese gern schon in der Vorschau.
Somit wäre ein integriertes Profil erforderlich.

Ich würde hier tatsächlich ein anderes Programm nutzen. Lightroom bietet eine umfassende Katalogfunktion an. Ich selbst nutze Bsp. Excire Foto. Über Apple würde ich das nie machen, wäre mir zu umständlich und ich würde damit auch auf die mittlerweile hervorragenden KI-Funktionen eines solchen Katalogs verzichten.


LG, Dutchman

14. Jan. 2025 21:43 als Antwort auf Leonie

Leonie schrieb:

Adobe scheint dafür einen separaten Vertrag mit einigen Kameraherstellern zu haben, so dass schon beim Erscheinen der Kamera der RAW Support zur verfügung stehen kann. Von Apple ist mir kein solches Abkommen mit Nikon bekannt.

Mir ist ein solches „Abkommen“ nicht mal bei Adobe bekannt. Fakt ist, die Profile stehen zur Verfügung und werden von Apple eben nur mit den größeren Updates ins System eingepflegt. Für einen Fotografen ist das denkbar schlecht.


Adobe zielt aber auch mit Lightroom und Adobe Photoshop auf die Zielgruppe "professionelle Fotografen und anspruchsvolle Amateure".

Das ist vollkommen richtig. Aber selbst viele Beginner nutzen Photoshop.


Apple hat diesen Markt seit 2015 den Drittanbietern überlassen und bietet keine Nachfolgesoftware für dass Flaggschiff Aperture und die und den Druck von Fotobüchern, Kalendern, Karten an, genauso wie jetzt auch iWeb und iDVD ersatzlos verschwunden sind.

Apple hat andere Prioritäten. Und das ist gut so. Apple kann vieles, aber nicht alles. Ein Drittanbieter, der sich hier spezialisiert, ist dann im Vorteil und wird das bessere Produkt anbieten können.


Immerhin haben wir als professionelle Apps noch Logic und Final Cut, und ich hoffe, wenigstens diese bleiben und noch lange erhalten, auch wenn sich Apple immer mehr auf die Hardwareentwicklung konzentriert und die Softwareentwicklung sich jetzt mehr an das Massenpublikum richtet und nicht mehr so stark an die Profis.

Daneben gibt es aber auch sehr starke Konkurrenz. Adobe Premiere Pro oder DaVinci Resolve, um mal zwei zu nennen.


Ich finde es gut, dass sich Apple auf seine Kompetenz konzentriert und nicht versucht, überall mitzumischen.


LG, Dutchman


13. Jan. 2025 06:03 als Antwort auf Dutchman

Adobe scheint dafür einen separaten Vertrag mit einigen Kameraherstellern zu haben, so dass schon beim Erscheinen der Kamera der RAW Support zur verfügung stehen kann. Von Apple ist mir kein solches Abkommen mit Nikon bekannt.

Adobe zielt aber auch mit Lightroom und Adobe Photoshop auf die Zielgruppe "professionelle Fotografen und anspruchsvolle Amateure".

Apple hat diesen Markt seit 2015 den Drittanbietern überlassen und bietet keine Nachfolgesoftware für dass Flaggschiff Aperture und die und den Druck von Fotobüchern, Kalendern, Karten an, genauso wie jetzt auch iWeb und iDVD ersatzlos verschwunden sind. Immerhin haben wir als professionelle Apps noch Logic und Final Cut, und ich hoffe, wenigstens diese bleiben und noch lange erhalten, auch wenn sich Apple immer mehr auf die Hardwareentwicklung konzentriert und die Softwareentwicklung sich jetzt mehr an das Massenpublikum richtet und nicht mehr so stark an die Profis.



12. Jan. 2025 05:34 als Antwort auf PreCognition

Gerne,

PreCognition. Das freut mich. 😊


Beim DNG Converter gibt es noch ein Problem, zu dem ich keine Doku gefunden habe. Es gibt leider mehrere Einstellungen, und man muss etwas experimentieren, bevor Fotos die DNG Dateien dann lesen kann.

Für Aperture (Aperture 3 - Technische Daten - Apple Support (DE)) hatte Apple die RAW Einstellungen für den DNG Konverter dokumentiert, für Fotos fehlt das leider. In der Fußnote 1 stand:

  1. DNG-Dateien müssen mit dem Adobe DNG Converter generiert werden, wobei die Option „Convert to Linear Image“ deaktiviert sein muss.


Ich halte mich an die Einstellungen für Aperture, wenn ich RAW Dateien wandele. Oder stelle die Kamera gleich auf TIFF ein.


Liebe Grüße!


12. Jan. 2025 06:03 als Antwort auf Leonie

Hallo Leonie,

schade das Apple solang braucht um ein Kameraprofil hinzuzufügen, in der heutigen Zeit bin ich von einer schnelleren Bearbeitung seitens Apple ausgegangen.

Zumal doch sehr viele Fotografen sich extra für die Bildbearbeitung einen Mac oder Macbook kaufen.


Für mich ist es wichtig meine Bilder ohne zu konvertieren zu bearbeiten.


Leider stellt sich dann die Frage ob Apple noch der richtige Hersteller für die Fotobearbeitung ist.

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