Hallo Awado,
wenn „Auf ‚Hey Siri‘ achten“ aktiviert ist, lauscht das iPhone lokal über den integrierten Sprachprozessor (den sogenannten „Secure Enclave DSP“) auf das Aktivierungswort – also „Hey Siri“ oder „Siri“.
Dabei werden laut Apple keine Sprachdaten dauerhaft gespeichert oder automatisch in die Cloud übertragen, bevor Du Siri tatsächlich aktivierst. Erst nach der Erkennung wird die eigentliche Anfrage (also z. B. „Lies die Nachricht vor“) verarbeitet – und kann, je nach Kontext, teilweise an Apple-Server gesendet werden.
Konkret / laut Apple:
Sprachverarbeitung beginnt erst nach der Erkennung des Aktivierungsworts. Die Audioaufzeichnung wird nicht mit der Apple-ID verknüpft, und Nutzer können steuern, ob Siri-Anfragen zur Verbesserung analysiert werden dürfen
→ Legal - Siri, Diktierfunktion & Datenschutz- Apple
→ Legal - „Siri und Diktierfunktion verbessern“ & Datenschutz- Apple
Apple verarbeitet Siri-Anfragen nicht für personalisierte Werbung, und es gibt keine direkte Verbindung zu Google Ads. Apple setzt auf sogenanntes On‑Device Learning (maschinelles Lernen direkt auf dem Gerät) und hat das mehrfach betont, z. B. in der WWDC zu Siri Privacy.
Allerdings, andere Apps, die auf Mikrofonzugriff oder Hintergrundaktivität zugreifen (z. B. über Werbe-SDKs), könnten theoretisch andere Daten sammeln – allerdings nicht über Siri selbst. Hier lohnt sich aus meiner Sicht ein Blick in die Datenschutzberichte der jeweiligen Apps (Einstellungen ▸ Datenschutz & Sicherheit ▸ App-Datenschutzbericht), insbesondere zu Hintergrundaktivitäten, selbst wenn die jeweilige App nicht gestartet wurde.
Zum Beispiel:


Liebe Grüße!