iCloud+: Wo/wie organisiert App Fotos die "photoslibrary", wie lange dauert die Synchronisierung?

Hallo,

ich verfüge über ein Abonnement iCloud+ 2 TB unter macOS Sequoia 15.7.3


Ich habe vor 48 Stunden die komplette Apple Fotos-Verwaltung das erste Mal eingerichtet und alle meine Fotos in iCloud übertragen – vorher war alles mit Adobe Bridge katalogisiert und auf lokalen, externen HD gespeichert.

Die Fotos wurden vor 48 Stunden mit der App "Fotos" importiert, die "Fotos-Mediathek.photoslibrary" ist im Ordner "Bilder" auf dem Start-Laufwerk "Macintosh HD" gespeichert, alles Default-Einstellung.


Größe des Imports: ca. 45.000 Dateien/580 GB (RAW Canon u. Sony, JPG, PNG, TIF), alle in Adobe Bridge im Lauf der Zeit mit Schlagwörtern und Meta Tags nach allg. Definition versehen/eingelesen.

Die Angabe des noch freien Speichers auf meiner "Macintosh HD" mit 2 TB Größe, hat sich innerhalb dieser 48 Stunden um ca. 550 GB verringert, was grob dem Umfang meiner o.g. Foto-Sammlung entspricht.


A b e r ...

  1. die Angabe in Systemeinstellungen/ [User] /iCloud+ ist falsch – es müssten 45.000 Stck. sein, sind aber nur 4.000), die GB-Angabe der online gespeicherten iCloud-Daten hat sich kaum vergrößert, obwohl >550 GB dazu gekommen sind.
  2. Geradezu absurd ist die Größe der Datei "Fotos-Mediathek.photoslibrary" im Ordner "Bilder": Die ist auf 1,2 TB (Terabyte) gewachsen, lt. Angabe macOS Information, was bedeuten würde, dass die 2 TB HD "Macintosh HD" jetzt um 50% "überbelegt" wäre.
  3. Die Foto-Dateien sind offenbar in "Fotos-Mediathek.photoslibrary"-> "Paketinhalt zeigen"-> "originals" gespeichert, allerdings hat das macOS eine Ordner-Hierarchie nach Ziffern 0, 1, 2 ... und Buchstaben A, B, C ... angelegt, die sich mir nicht erschließt – und alle Dateien umbenannt.
  4. Alles scheint "im Fluss", während ich das hier schreibe, verändern sich die Angaben ständig, wenn auch gering.


Meine Frage ist entsprechend: Dauert das "normal" so lange, bei einem Upload von 35 – 40 mb/s (Kabel), und sind diese komplett unterschiedlichen Angaben über den belegten Speicher iCloud/lokal/online in Systemeinstellungen, iCloud und Finder auch "normal"?


Vielen Dank im Voraus!


BTW: Falls die Frage aufkommt, warum ich eine große Foto-Sammlung komplett neu katalogisieren und speichern möchte:

Ich habe 3 Jahrzehnte alles im Adobe-Ökosystem erledigt, mit Bridge und Photoshop, aber irgendwann ist Feierabend, wenn die Preiserhöhungen, AGB-Änderungen, KI-Spielereien und schlecht erklärten "aufregend neuen Funktionen" nicht mehr nachvollziehbar sind.

Gepostet am 13. Jan. 2026 06:57

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Gepostet am 14. Jan. 2026 02:00

Alex,

Kannst du uns bitte noch sagen, welche Systemversion du auf dem Mac installiert hast? Je nach Systemversion ist das Verhalten von Fotos bei der ersten iCloud Synchronisation anders.


ich bin 2015 unter OS X 10.10.3 Yosemite von Aperture und Fotos auf Photos umgestiegen. Aperture war Apples Flaggschiff für anspruchsvolle, professionelle Bildverarbeitung, aber Apple hat leider keinen Ersatz dafür angeboten, nur die neue Fotos.app als einen Ersatz für iPhoto, die sich an Amateure richtet. Ich bin dennoch bei Fotos für Mac geblieben, auch mit den zu erwartenden Abstrichen, da ich mit iCloud Fotos endlich meine Fotomediatheken auf allen Macs, dem iPhone und dem iPad immer synchron halten kann. Vor 2015, als wir mit Aperture und iPhoto nur My Photo Stream hatten, um die Fotosmediathek auf allen Macs und mobilen Geräten synchron zu halten, war es sehr arbeitsintensiv und fehleranfällig, da Photostream nur einen beschränkten Puffer von 1000 Fotos hatte, nur die Originale und nicht die bearbeiteten Versionen und keine Videos übertragen hat. Ich musste ständig von Hand nachbessern. Jetzt mit iCloud Fotos und Luminar Neo als externen editor komme ich bestens zurecht.


Zum Vergleich mit deinen Zahlen:

Als ich ursprünglich mit Fotos angefangen habe, waren in meiner Mediathek ca. 50 000 Fotos und Videos, ein Speicherbedarf von 200GB. Nur ein geringer Teil er Fotos sind RAW oder TIFF Bilder, daher ist meine Mediathek vermutlich kleiner als deine.


Die erste Synchronisation mit iCloud hat ca 2 Wochen gedauert. Es ist nicht nur ein einfaches Hochladen in die iCloud. Ein einfacher upload sollte in der Tat schneller gehe.

Während des Hochladens baut iCloud eine neue Mediathek in der iCloud auf. Dabei werden alle Bild-und Videodateien mit eindeutigen Namen versehen und Konflikte zwischen Duplikaten beseitigt. Unter OS X 10.10.3 konnte ich in der Konsole noch sehen, was beim Hochladen geschieht. Da waren ständig Nachrichten in der Konsole, wenn Fotos in iCloud schon ein Duplikat erkannt hat und sich entschieden hat, welches der beiden Originale behalten werden sollte dabei müssen dann ja auch alle Metadaten und Alben überprüft werden, damit keine Daten verlorengehen.

Wie du ja schon im Paketinhalt unter "originals" gesehen ist, kannst du aus dem Paketinhalt deine Originalfotos nicht mehr mit dem ursprünglichen Dateinamen und allen ursprünglichen exif Metadaten wiederherstellen. Die Fotos.app speichert die Originale nicht mehr unverändert, so wie es bei Aperture und iPhoto noch der Fall war. Die Fotos.app "schummelt" und legt intern umbenannte Originale ab und merkt sich die ursprünglichen Metadaten in den internen Datenbakkdateien. Wenn wir aus Fotos die unveränderten Originale exportieren, werden beim Export die ursprünglichen Dateinamen wiederhergestellt. Ich rate dringend dazu, vor dem Importieren von Fotos und Videos separate Sicherheitskopien der Originale zu sichern.

Unter einigen Systemversionen wurden abenteuerliche Größen für die Fotosmediathek angezeigt. Das lag aber daran, dass macOS nicht immer die im Finder angezeigte Größe richtig und zeitnah aktualisiert hat. Wenn die Größe nicht stimmen konnte, war oft auch das Datum der letzten Änderung mehrere Wochen alt, obwohl gerade neue Bilder importiert worden waren. Gelegentlich war die angezeigte Größe der Mediathek im Finder größer als das die interne SSD meines Mac. Um zu sehen, wie groß deine Mediathek wirklich ist, schaue dir doch mal den Paketinhalt im Finder an. Wichtig sind vor allem die Größe des Ordners "originals", wo die Originale gespeichert werden, und "ressources" und "database".

bei meiner Fotosmedithek sehe ich intern gerade diese Größen:


Für das das gesamte Paket zeigt mir der Finder zur Zeit unter macOS 26.2 als Größe 453,66 GB an, und das passt. Die Fotos.app zeigt intern 311,62 GB an. Das ist weniger als die Größe des Ordners originals, aber das liegt bei mir daran, dass zum einen einige Bilder ausgeblendet habe, die in der Summe nicht berücksichtigt werden, und ich viele Bilder habe, die mehr als ein Original haben, RAW+JPEG Paare, wo nur das ausgewählte Original in die Größenberechnung eingeht.

In den Systemeinstellungen sehe ich für iCloud Fotos 363 GB, aber iCloud muss ja auch die bearbeiteten Versionen speichern.

Die Größe der Mediathek in iCloud sieht man am besten direkt auf der Webseite www.icloud.com .


Nach meinen Erfahrungen mit der Dauer der ersten iCloud Synchronisation wird es wohl noch einige Tage dauern, bis die Synchronisation abgeschlossen ist und du sehen kannst, ob alles komplett in der Cloud angekommen ist.


Am besten achtest du auf die Statusanzeigen, die in Fotos unter der Mediathek angezeigt werden. Falls dort Meldungen wie "nur auf diese Mac" oder "Hochladen fehlgeschlagen" erscheinen, hast du Bilder oder Videos in der Mediathek, die nicht mit iCloud Fotos kompatibel sind und die Synchronisation behindern. Solche Objekte müssen dann in ein anderes Format konvertiert werden.






13 Antworten
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14. Jan. 2026 02:00 als Antwort auf AlexVanDijk

Alex,

Kannst du uns bitte noch sagen, welche Systemversion du auf dem Mac installiert hast? Je nach Systemversion ist das Verhalten von Fotos bei der ersten iCloud Synchronisation anders.


ich bin 2015 unter OS X 10.10.3 Yosemite von Aperture und Fotos auf Photos umgestiegen. Aperture war Apples Flaggschiff für anspruchsvolle, professionelle Bildverarbeitung, aber Apple hat leider keinen Ersatz dafür angeboten, nur die neue Fotos.app als einen Ersatz für iPhoto, die sich an Amateure richtet. Ich bin dennoch bei Fotos für Mac geblieben, auch mit den zu erwartenden Abstrichen, da ich mit iCloud Fotos endlich meine Fotomediatheken auf allen Macs, dem iPhone und dem iPad immer synchron halten kann. Vor 2015, als wir mit Aperture und iPhoto nur My Photo Stream hatten, um die Fotosmediathek auf allen Macs und mobilen Geräten synchron zu halten, war es sehr arbeitsintensiv und fehleranfällig, da Photostream nur einen beschränkten Puffer von 1000 Fotos hatte, nur die Originale und nicht die bearbeiteten Versionen und keine Videos übertragen hat. Ich musste ständig von Hand nachbessern. Jetzt mit iCloud Fotos und Luminar Neo als externen editor komme ich bestens zurecht.


Zum Vergleich mit deinen Zahlen:

Als ich ursprünglich mit Fotos angefangen habe, waren in meiner Mediathek ca. 50 000 Fotos und Videos, ein Speicherbedarf von 200GB. Nur ein geringer Teil er Fotos sind RAW oder TIFF Bilder, daher ist meine Mediathek vermutlich kleiner als deine.


Die erste Synchronisation mit iCloud hat ca 2 Wochen gedauert. Es ist nicht nur ein einfaches Hochladen in die iCloud. Ein einfacher upload sollte in der Tat schneller gehe.

Während des Hochladens baut iCloud eine neue Mediathek in der iCloud auf. Dabei werden alle Bild-und Videodateien mit eindeutigen Namen versehen und Konflikte zwischen Duplikaten beseitigt. Unter OS X 10.10.3 konnte ich in der Konsole noch sehen, was beim Hochladen geschieht. Da waren ständig Nachrichten in der Konsole, wenn Fotos in iCloud schon ein Duplikat erkannt hat und sich entschieden hat, welches der beiden Originale behalten werden sollte dabei müssen dann ja auch alle Metadaten und Alben überprüft werden, damit keine Daten verlorengehen.

Wie du ja schon im Paketinhalt unter "originals" gesehen ist, kannst du aus dem Paketinhalt deine Originalfotos nicht mehr mit dem ursprünglichen Dateinamen und allen ursprünglichen exif Metadaten wiederherstellen. Die Fotos.app speichert die Originale nicht mehr unverändert, so wie es bei Aperture und iPhoto noch der Fall war. Die Fotos.app "schummelt" und legt intern umbenannte Originale ab und merkt sich die ursprünglichen Metadaten in den internen Datenbakkdateien. Wenn wir aus Fotos die unveränderten Originale exportieren, werden beim Export die ursprünglichen Dateinamen wiederhergestellt. Ich rate dringend dazu, vor dem Importieren von Fotos und Videos separate Sicherheitskopien der Originale zu sichern.

Unter einigen Systemversionen wurden abenteuerliche Größen für die Fotosmediathek angezeigt. Das lag aber daran, dass macOS nicht immer die im Finder angezeigte Größe richtig und zeitnah aktualisiert hat. Wenn die Größe nicht stimmen konnte, war oft auch das Datum der letzten Änderung mehrere Wochen alt, obwohl gerade neue Bilder importiert worden waren. Gelegentlich war die angezeigte Größe der Mediathek im Finder größer als das die interne SSD meines Mac. Um zu sehen, wie groß deine Mediathek wirklich ist, schaue dir doch mal den Paketinhalt im Finder an. Wichtig sind vor allem die Größe des Ordners "originals", wo die Originale gespeichert werden, und "ressources" und "database".

bei meiner Fotosmedithek sehe ich intern gerade diese Größen:


Für das das gesamte Paket zeigt mir der Finder zur Zeit unter macOS 26.2 als Größe 453,66 GB an, und das passt. Die Fotos.app zeigt intern 311,62 GB an. Das ist weniger als die Größe des Ordners originals, aber das liegt bei mir daran, dass zum einen einige Bilder ausgeblendet habe, die in der Summe nicht berücksichtigt werden, und ich viele Bilder habe, die mehr als ein Original haben, RAW+JPEG Paare, wo nur das ausgewählte Original in die Größenberechnung eingeht.

In den Systemeinstellungen sehe ich für iCloud Fotos 363 GB, aber iCloud muss ja auch die bearbeiteten Versionen speichern.

Die Größe der Mediathek in iCloud sieht man am besten direkt auf der Webseite www.icloud.com .


Nach meinen Erfahrungen mit der Dauer der ersten iCloud Synchronisation wird es wohl noch einige Tage dauern, bis die Synchronisation abgeschlossen ist und du sehen kannst, ob alles komplett in der Cloud angekommen ist.


Am besten achtest du auf die Statusanzeigen, die in Fotos unter der Mediathek angezeigt werden. Falls dort Meldungen wie "nur auf diese Mac" oder "Hochladen fehlgeschlagen" erscheinen, hast du Bilder oder Videos in der Mediathek, die nicht mit iCloud Fotos kompatibel sind und die Synchronisation behindern. Solche Objekte müssen dann in ein anderes Format konvertiert werden.






13. Jan. 2026 07:41 als Antwort auf AlexVanDijk

Mein Tipp:

  1. die Systemmediathek sollte nicht wesentlich mehr als zirka 20.000 Fotos umfassen
  2. für größere Mengen wird sie zu schwerfällig und unhandlich
  3. es dauert einfach auch zu lange die neuen Fotos „einzupassen“, sprich zu kuratieren
  4. und ja, das Ganze kann dauern, mehrere Tage bis wenige Wochen
  5. die Alben zu synchronisieren dauert am längsten
  6. das betrifft das erste mal, späteres Synchronisieren geht dann deutlich schneller.

17. Jan. 2026 07:39 als Antwort auf AlexVanDijk

Gern geschehen, Alex.

Entschuldige bitte, dass ich die Angabe der Systemversion übersehen habe. Da hatte ich an der falschen Stelle nach der Systemversion gesucht. Normalerweise fügt die Forensoftware sie automatisch unter der Frage ein.


Unter Sequoia hatte ich auch besonders große Diskrepanzen zwischen den Speicherangaben in den Systemeinstellungen, der Fotosmediathek im Finder und in Fotos selbst. Zeitweise wurde die Mediathek im Finder mit einer Größe angezeigt die deutlich größer als meine ganze Macintosh HD war.

Das hat sich unter macOS 26 Tahoe verbessert.


Das Umbenennen der importierten Originaldateien macht die Fotos.app schon seit macOS 10.15 Catatalina. Seit dem können wir die Fotos nur noch sehr umständlich aus der Fotosmediathek wieder herausbekommen, falls die Medithek von der Fotos.app nicht mehr geöffnet werden kann und wir müssen selbst für eine zusätzliche Sicherheitskopie sorgen, über die wir unsere Fotos auch wiederbekommen können, falls die Fotos.app nicht mehr zur Verfügung steht.






14. Jan. 2026 02:33 als Antwort auf AlexVanDijk

Noch ein Nachtrag zur Grösse der Mediathek:


Du schreibst: "Für mich ist das auf die falsche (subjektive Meinung) Ausrichtung Richtung iPhone/iOS zurückzuführen."


Das mit der "Ausrichtung Richtung iPhone" hat schon einen Einfluß auf die Randbedingungen, nach denen die Fotos.app entworfen worden ist, aber nicht allein. Ich habe schon gelegentlich in den Ankündigungen für Software Updates von Fotos gesehen (kann leider jetzt kein Zitat finden) dass eins der erklärten Ziele von Apple war, dass die grafische Bedienoberfläche von Fotos auf allen Plattformen möglichst einheitlich sein soll, damit das Hand-off zwischen den Geräten intuitiv ist und wir nahtlos zwischen Mac und iPad und iPhone wechseln können. Das ist natürlich sehr benutzerfreundlich und hilfreich und kann dann auch dazu führen, dass die grafische Bedienoberfläche auch am Mac vereinfacht wird, weil sie am iPhone mit dem kleinen Display nicht überladen werden darf.

Aber zum großen Teil hat dieses Ziel auch dazu geführt, dass die Fotos.app uns bei der Organisation der Fotosmediathek entlasten will und KI Methoden einsetzt, um die Bilder und Videos anhand der Bildinhalte zu klassifizieren und automatisch zu kategorisieren.

Die Hintergrundprozesse für die automatische Klassifikation und Ereigniserkennung erfordern eine enorme Rechenleistung und sind eine Hauptursache für die von Christine angesprochene Empfehlung, die Fotos Mediathek klein zu halten. Bei jedem Softwareupdate, der das Verfahren für die automatische Klassifikation verbessert, müssen diese Klassifikationsprozesse neu laufen, um die Daten zu aktualisieren.

Es fängt von unserer Geduld ab und davon, welche Rechenleistung unser Mac Modell hat, wie groß wir unsere Fotosmediathek wachsen lassen wollen. ich habe mit meiner Mediathek mit rund 80000 Objekten in dieser Hinsicht auf dem Mac noch kein Problem.


Bei einer iCloud Fotosmediathek sollte man noch bedenken, dass jedesmal, wenn die Mediathek repariert werden muss oder auf ein neues Laufwerk verschoben werden muß, auch ein erneutes Synchronisieren mit iCloud Fotos fällig wird. Auch dafür lohnt es sich, die Mediathek klein zu halten.

Für mich ist die entscheidende Grenze der verfügbare Speicher auf meinem Apple Gerät mit dem geringsten Speicher. Auch wenn meine Fotomediathek in iCloud liegt, lege ich Wert darauf, auf "Optimiere Speicher" zu verzichten, damit ich auf Reisen, wenn ich kein schnelles und bezahlbares Internet habe, jederzeit mit meinen Bildern arbeiten kann. Bei der augenblicklichen Größe passt meine iCloud Fotomediathek immer noch auf meine mobilen Geräte und meine Macs, kein Problem. Wir sollten nur genügend Speicher freihalten, dass genügend Platz vorhanden ist, wenn die Mediathek mal repariert oder auf eine neue Systemversion aktualisiert werden muss. genau wie iPhoto oder Aperture kann sich die Größe der Mediathek temporär gewaltig aufblähen, wenn sie aktualisiert oder repariert werden muss.




16. Jan. 2026 11:48 als Antwort auf AlexVanDijk

Hallo Alex, ich kann deine Wut auf die Adobe-Absahner gut verstehen, aber iCloud ist ein schrecklicher Ersatz. Es wartet nichts als Ärger auf dich. Ich bin gerade dabei, 480 GB Fotos aus meiner 2 T- iCloud abzuziehen. Ich hatte ständig Ärger, weil dauernd die Systemdateien so aufbläht wurden, dass mein MacBook M3 praktisch stillstand. Du schaltest dein Gerät morgens ein, alles gut, die Systemdateien belegen nur 55 GB. Aber dann beginnt iCloud zu synchronisieren. Und synchronisiert, ohne Pause, es parkt die zu kopierenden Dateien in der Library in Mobile Documents. Am Abend hast du wieder 300 GB Systemdateien und dein Mac sagt: Tilt. Es hilft dann nur, iCloud zu deaktivieren. Der Sync stoppt, aber macOS legt auf deinem Benutzerordner ein Archiv der Daten an. Am nächsten Tag geht dann das Spiel von neuem los. Es hilft auch nicht, den Support anzurufen, denn der sagt dir nur: Das ist eben so bei iCloud, das will dauernd synchronisieren. - Ich habe aufgegeben und bin jetzt bei pCloud. Alles ist VIEL einfacher und logischer aufgebaut.

16. Jan. 2026 15:30 als Antwort auf claus48

Hallo claus48

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich habe dieses Thema hier in der Community, sowie in zwei Reddit-Foren, in der photocommunity, und an zwei weiteren Orten ins Internet gestellt.

Die Resonanz ist allgemein so, dass ich mich (leider) bestätigt fühle, Apple Fotos nicht (mehr) als Alternative zu nutzen.

Ja, es gibt auch einige, die offenbar mit Apple Fotos und größeren Sammlungen gut arbeiten können, aber bei mir funktioniert es nicht – was eventuell daran liegt, dass ich nicht die neueste Hardware nutze.


Ich habe mich für die Open Source-Lösung digiKam entschieden.

Während eines Abends, ca. 5 h, hat digiKam meine komplette Sammlung 45.000 Dateien/580 GB (RAW Canon u. Sony, JPG, PNG, TIF) eingelesen und auch die EXIF/Meta- und Keyword-Tags verstanden.

Klar, die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig, aber das war bei Adobe Bridge auch nicht gerade "selbsterklärend".


Danke und weiterhin produktives Arbeiten 👍

13. Jan. 2026 08:31 als Antwort auf christine33

Vielen Dank für Deine Antwort, christine33


ich frage mich daraufhin symbolisch:

Wo ist der Mac, wo das macOS geblieben, mit dem ich zwischen 2004 und 2015 als professioneller Fotograf gearbeitet habe?

(Von der Zeit verweht, ist schon klar.)


Muss ich also weiter mit Adobe-Apps arbeiten, weil das Brot-und-Butter-System aller Kreativen (jedenfalls der, die ich kannte) es nicht auf die Kette bekommt, entsprechend umfangreiche Fotosammlungen zu verwalten?


Für mich ist das auf die falsche (subjektive Meinung) Ausrichtung Richtung iPhone/iOS zurückzuführen.

Aber wie heißt es so schön: Der Markt gibt ihnen recht.


Danke 👋



13. Jan. 2026 12:22 als Antwort auf AlexVanDijk

Apple Fotos ist für professionelle Zwecke völlig unbrauchbar, weil es keine Katalog- oder Projektverwaltung gibt. Geordnet wird streng nach Aufnahmedatum. Das war schon immer so und hat sich (von AI abgesehen) kaum geändert.


Deinen Unmut über Adobe kann ich verstehen.


Dass du diese hochprofessionellen Anwendungen mit der „kostenlosen“ Fotos App vergleichst, indes nicht. Du vergleichst Äpfel (!) mit Birnen.

13. Jan. 2026 15:17 als Antwort auf Netcracker

Vielen Dank Netcracker

das hat (was das allgemeine Problem angeht) geholfen 👍🏻


Weil ich nach vielen Jahren macOS u. Windows immer noch lese/höre "Wie kannst Du das miteinander vergleichen?" (oder Variationen davon) hier die einfache Antwort:

Ich habe in Foren wie fotocommunity, Social Media wie BlueSky, Reddit u.a. diese Frage bereits Anfang Dezember 2025 gestellt und den entsprechenden Hinweis bzw. die Empfehlung für Apple Fotos bekommen.

Ich hatte so lange mit Adobe Apps gearbeitet, dass ich bis Ende 2025 nicht über eine Alternative nachdenken musste, und Apple Fotos für mich quasi unbekannt war.

16. Jan. 2026 15:36 als Antwort auf Leonie

Danke Leonie

für Deine wirklich sehr detaillierte Antwort.

Zuerst zu Deiner Frage nach dem von mir benutzten macOS ... Sequoia 15.7.3, das steht in meinem allerersten Satz😉

Ich habe dieses Thema hier in der Community, sowie in zwei Reddit-Foren, in der photocommunity, und an zwei weiteren Orten ins Internet gestellt.

Die Resonanz ist allgemein so, dass ich mich (leider) bestätigt fühle, Apple Fotos nicht (mehr) als Alternative zu nutzen.

Ja, es gibt auch einige, die offenbar mit Apple Fotos und größeren Sammlungen gut arbeiten können, aber bei mir funktioniert es nicht – was eventuell daran liegt, dass ich nicht die neueste Hardware nutze.


Nochmal vielen Dank für Deine weiterführenden Erfahrungen mit Apple Fotos 👍

17. Jan. 2026 08:23 als Antwort auf Leonie

Hallo Leonie

macOS Tahoe kann ich nicht nutzen, da ich keine dafür geeignete Hardware besitze.

Eventuell ist die veraltete Hardware auch der Grund dafür, dass die "zähe" Synchronisierung seitens Apple Fotos für mich nicht tolerierbar ist.


Wie ich in einer hier veröffentlichten Antwort auf einen anderen Post gestern schrieb, habe ich mich jetzt für eine Open Source-Bilddatenbank (DAM) entschieden. Diese arbeitet auch auf meiner älteren Hardware sehr schnell und gründlich, die angelegten Databases sind exakt so groß, wie sie nach der Anzahl der eingelesenen Dateien sein sollten.


Die Bedienung der gegenwärtig angebotenen DAM ist unterschiedlich, mal intuitiv, mal gewöhnungsbedürftig.

Die Ausrichtung, oder auch "Philosophie", war wichtig für mich.

Dinge wie Gesichtserkennung oder "Ich erkenne alle Bilder, auf denen jemand lächelt", sind für mich unwichtig.

Eine chronologische Anordnung nach Aufnahmedatum ist für mich sogar kontraproduktiv.

Ich habe tausende Scans, von alten Color-Dias und Color-Negativen, da ist das "Aufnahmedatum" immer das des Scans, ein Beispiel:

hundert Fotos, die 1982 gemacht wurden, aber erst 2020 eingescannt wurden – und dann werden sie bei 2020 gelistet – für mich unbrauchbar.


Das Thema "Fotos managen mit Apple Fotos" ist damit für mich erstmal abgeschlossen, danke für alle Beiträge!


Ich habe leider keinen Button gefunden, mit dem ich diese inspirierende Diskussion hier als "beantwortet" oder "gelöst" markieren kann.


Alles Gute 👍

18. Jan. 2026 00:31 als Antwort auf AlexVanDijk

Den "Gelöst" button gibt es schon seit einigen Jahren nicht mehr. Die Buttons für "Gelöst" und "Hilfreich" sind Ende 2023 durch ein neues Bewertungssystem ersetzt worden. Die Moderatoren werden die Diskussion automatisch nach einiger Zeit schliessen.


Schön, dass du für dich eine passende Alternative zu Fotos gefunden hast. Aber ich bin etwas überrascht, dass du die Scans auf einem Aufnahmedatum gelassen hast, das keinen Sinn macht.


Beispiel:

hundert Fotos, die 1982 gemacht wurden, aber erst 2020 eingescannt wurden – und dann werden sie bei 2020 gelistet – für mich unbrauchbar.


Für mich sind die alten Scans ein Hauptgrund dafür, Fotos zu benutzen. Mit ein bisschen Detektivarbeit ordne ich allen Scans ein Aufnahmedatum und einen Aufnahmeort zu, mit dem sie chronologisch und geografisch sinnvoll einsortiert werden. Bei Fotos von Reisen weiß man meistens noch das Jahr, wann die Reise stattgefunden hat, man erkennt die Jahreszeit an der Vegetation, die Tageszeit an der Lichtrichtung.

das Aufnahmedatum lässt sich ja in Fotos korrigieren. Wenn ich viele Scans habe, weise ich aber vor dem Importieren in Fotos ein Aufnahmedatum und einen Ort und Schlagworte mit HoudahGeo zu. Dann haben schon die Originale sinnvolle Metadaten.


Dir auch alles Gute!


iCloud+: Wo/wie organisiert App Fotos die "photoslibrary", wie lange dauert die Synchronisierung?

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