Qualität Diktatfunktion auf Deutsch

Die Diktat-Funktion von Apple, zumindest jene auf Deutsch, funktioniert seit langer Zeit nicht vernünftig. Sie funktionierte früher schon mal viel besser und verbesserte sich auch laufend. Dann hatte man den Eindruck, Apple experimentiert mit AI und bekommt die AI-Technik nicht in Griff. Das deckt sich mit der Einordnung durch ChatGPT. Apple hat sich dann offenbar Hilfe von anderen Firmen geholt, aber es ist nach Monaten immer noch nicht besser, eher immer schlimmer. Zusammengesetzte Wörter werden nicht zusammengeschrieben. Die Diktatfunktion versteht Wörter, die 0 und nichts mit dem tatsächlich gesagten Wort zu tun haben, weder in der Schreibweise noch in der Aussprache noch in ihrer Bedeutung. Es werden auch nach der unmittelbaren Eingabe Texte geändert, so dass man meint, man hat eigentlich schon die Richtigkeit kontrolliert, abschickt und dann feststellt, dass der Text danach noch geändert wurde und falsch gesendet wurde. Angeblich liegt es daran, weil Apple Kontext mitberücksichtigt. Es werden aber katastrophale Rechtschreibfehler fabriziert, die zeigen, dass auch die Kontext-Funktion nicht funktioniert. Wann dürfen wir endlich mit der weitgehenden Behebung dieser Probleme rechnen? Wann dürfen wir zumindest mit einem Aufwärts-Trend anstatt eines laufenden Abwärtstrend rechnen?

Gepostet am 02. März 2026 02:13

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5 Antworten

18. März 2026 05:25 als Antwort auf chrissssi

Hallo chrissssi,


vielen Dank, dass Du Deine Erfahrungen hier so ausführlich teilst – man merkt wirklich, wie intensiv Du Dich mit der Diktierfunktion auseinandergesetzt hast.


Wenn ich Dich richtig verstehe, erlebst Du die deutsche Diktierfunktion aktuell als deutlich unzuverlässiger, mit falschen Wörtern, getrennten Begriffen und nachträglichen Änderungen am Text. Laut Apple ist die Funktion weiterhin dafür gedacht, gesprochene Sprache automatisch zu erkennen und auch kontextbezogen zu verarbeiten, allerdings macht Apple keine Angaben dazu, wann konkrete Verbesserungen zu erwarten sind. Deshalb lässt sich im Moment leider kein verlässlicher Zeitpunkt für einen spürbaren Aufwärtstrend nennen.


Deine Beobachtungen decken sich mit dem Eindruck vieler Nutzer, dass die Qualität je nach Sprache, Umgebung und Systemversion schwanken kann. Du könntest darauf achten, dass Dein Gerät auf dem neuesten Stand ist und möglichst in ruhiger Umgebung diktieren – auch wenn das die grundlegenden Schwierigkeiten nicht vollständig löst.


Als ergänzender Gedanke: Es gibt spezialisierte Lösungen wie Dragon NaturallySpeaking Medical, die ich selbst beruflich unter OS Windows nutze. Solche Programme sind seit Jahren stark auf präzise Spracherkennung optimiert und zeigen, was technisch möglich ist – gerade in anspruchsvollen Fachkontexten. Im Apple-Ökosystem ist die Diktierfunktion eher als allgemeine Alltagslösung ausgelegt und erreicht diese Spezialisierung aktuell nicht.


Unterm Strich bleibt: Die Funktion wird von Apple kontinuierlich weiterentwickelt, aber konkrete Zusagen zur Verbesserung gibt es derzeit nicht. Deine sehr differenzierte Beschreibung hilft jedoch enorm, das Problem greifbar zu machen – und genau solches Feedback ist auch für Apple besonders wertvoll. Wenn Du magst, kannst Du Dein Feedback direkt an Apple weitergeben:


👉 https://www.apple.com/contact/feedback/


Ich hoffe, das gibt Dir eine hilfreiche Einordnung.


Liebe Grüße! 🌺

18. März 2026 05:51 als Antwort auf chrissssi

Ja, den Eindruck habe ich tatsächlich auch. Es wirkt so, als würde Apple gerade in einer Übergangsphase stecken, in der klassische Spracherkennung und neue KI-Modelle miteinander kombiniert werden – aber noch nicht sauber integriert sind. Dadurch kommen aktuell eher die Schwächen beider Ansätze zusammen, statt dass sich die Stärken ergänzen.


Gerade bei Deutsch fällt das besonders auf. Sprachmodelle müssen ja für jede Sprache separat optimiert werden, und Englisch hat da klar Priorität. Es kann gut sein, dass Apple im Vergleich weniger Ressourcen in die Feinabstimmung für Deutsch steckt oder dass der Fokus erstmal auf den großen Kernmärkten liegt.


Ich glaube aber nicht, dass Apple das Thema ignoriert – eher, dass sie technologisch noch nicht da sind, wo sie hinwollen. Die Konkurrenz (z. B. Google) hat da durch ihre Datenbasis und längere KI-Erfahrung aktuell einfach einen Vorsprung, besonders bei nicht-englischen Sprachen.


Kurz gesagt: Deine Beobachtung ist ziemlich plausibel – es ist wahrscheinlich kein Desinteresse, sondern eher ein Mix aus Priorisierung, Datenlage und noch nicht ausgereifter Integration.

18. März 2026 04:39 als Antwort auf Applefan95

Obwohl es schon ewig dauert, hoffe ich auch. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ist Deine Beobachtung auch, dass Apple mit eigener KI oder mit Unterstützung aderer KI das Problem in den Griff zu bekommen versucht, in dem es die klassische Sprecherkennung mit KI-Logik ergänzt, und dass derzeit die Schwächen aus beiden Welten kombiniert sind? Sprach-Probleme müssen ja immer pro Sprache gelöst werden. Kann es sein, dass Apple schlichtweg die Kapazitäten nicht hat, um sich dem Deutschen zu widmen oder vielleicht auch gar keine Priorität drin sieht, obwohl Apple in Europa auch sehr hohe Marktanteile hat?

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