Kein vollständiges Backup mit Timemachine und Synology Server mehr möglich

Jahrelang hat Time Machine zuverlässig ein stündliches Backup meines MacBooks auf meine Synology DS920+ gemacht. Nach dem Austausch der Festplatten auf der Synology wollte ich das Backup einmal neu starten und habe das alte Backup gelöscht, die Synology DS920+ neu konfiguriert. Nun läuft das Backup zwar los, bricht aber irgendwann dann ab. Danach kann ich es meist wieder starten und es wird an der letzten Stelle fortgesetzt.....Auf diese Weise bin ich mühselig bis etwa 76% gekommen. Dann kam plötzlich die Meldung, dass das Backup nicht mehr sicher gelesen werden kann und ich es löschen muss,...Nun versuche ich nun das 3.Backup (Ich bin jetzt seit 3 Wochen damit beschäftigt!)


MacBook Pro Apple M1 Max, 64 GB RAM, 8TB Speicher (davon 157 GB frei), Tahoe 26.5.1


Mal ein paar Fehlermeldungen:



(das kann man lösen, indem man die Synology und das Macbook neu bootet.


Ich verstehe nicht, warum Time Machine Fehler nicht besser abfängt, sie z.B. sie überspringt und nochmal startet,....


Gibt es vielleicht eine Lösung oder ein eine Möglichkeit der besseren Fehleranalyse?


Danke

MacBook Pro 16″

Gepostet am 04. Juli 2026 12:10

Antworten
Frage gekennzeichnet als Höchstrangige Antwort

Gepostet am 05. Juli 2026 11:05

Hallo pingo,


ich würde den nächsten Test möglichst klar eingrenzen: Das erste vollständige Time-Machine-Backup bei dieser Datenmenge einmal nicht über WLAN laufen lassen, sondern per Kabel im selben Netzwerk. Das MacBook sollte dabei am Strom hängen und während des Backups möglichst nicht in den Ruhezustand gehen.


Wenn das Backup dann stabil durchläuft, war sehr wahrscheinlich nicht eine einzelne Datei das Hauptproblem, sondern eher die Kombination aus sehr großem Erstbackup, langer Laufzeit und instabiler Netzwerkverbindung.


Falls es auch per Kabel wieder mit „Backup muss gelöscht werden“ endet, würde ich nicht mehrfach neu anfangen, sondern gezielt die Synology-Protokolle und die macOS-Konsole rund um den Abbruchzeitpunkt prüfen. Dann liegt die Ursache eher im Bereich NAS, SMB oder Time-Machine-Ziel — und weniger bei normalem Aufräumen.


Gut ist auf jeden Fall, dass du zusätzlich ein Online-Backup hast. 👍


Zum Nachlesen:

Synology Knowledge Center, Artikel „Wie sichere ich Dateien von meinem Mac auf das Synology NAS mit Time Machine?


Beste Grüße & viel Erfolg 🌺

29 Antworten

05. Juli 2026 09:30 als Antwort auf Netcracker

Im deutschen Synologyforum werde ich das auch noch mal posten. Ja. Danke


Die korrupten Dateien habe ich natürlich dann aus dem Backup ausgeschlossen. Dann läuft es wieder bis zum nächsten Fehler. Das Problem ist, dass irgendwann der Fehler kommt, dass das Backup gelöscht werden muss. Dann enden alle Workarounds leider.


Diese Datenmengen ergeben sich u.a. durch Videodateien. Ja, die älteren werde ich nun auf die NAS auslagern.


Ich mache natürlich noch ein Online-Backup bei einem Dienstleister. Sonst hätte ich mit der Time Machine schon einen Nervenzusammenbruch erlitten.


Wie geschrieben: Schade, dass man die Backup-Abbrüche meist nicht erklärt bekommt bzw. im Nachhinein analysieren kann. Das ist seitens Apple schlecht gelöst.

05. Juli 2026 10:31 als Antwort auf christine33

Ich stimme dir zu, was aber machst du mit dieser Datenmenge auf einem Mac?


Eine gute Frage, Christine.

bei einem Desktop Computer, der ständig am selben Platz steht, würde ich diejenigen weniger oft benutzten Daten und Dokumente auch auf externe Festplatten auslagern, aber ich habe inzwischen gar keine Desktop Computer mehr, nur noch tragbare Computer, die ich nie an einem Schreibtisch verwende. Da sind externe Festplatten problematisch, weil sich die USB Kabel leicht lösen, wenn man den Mac nicht stabil auf einem Tisch hält. Nicht alle Daten können auf einem NAS sein, gerade meine großen Fotomediatheken müssen auf lokalen Laufwerken sein. Und es kann nervig lange dauern, bis sich externe Laufwerke auswerfen lassen, wenn man den Laptop einpacken und mitnehmen möchte.

Ein weiterer Grund ist das Arbeiten mit Audio. Wenn ich mit Logic oder GarageBand arbeite, lohnt es sich, die Projekte auf dem internen Laufwerk zu haben, weil es sonst zu Problemen mit der Latenz bei der Aufnahme kommen kann und die Synthese der Musik in Echtzeit kann den Mac überfordern, wenn das Laufwerk zu langsam ist.


Man könnte internen Speicher mit iCloud und Speicheroptimierung sparen, aber dann bekommen wir kein Backup der iCloud Daten mehr. Und nur die Systemfotomediathek kann mit iCloud synchronisieren. Alle weiteren Fotomediatheken müssen auf lokalen Laufwerken liegen, intern oder extern, und auf keinem Fall auf einem NAS. In synchronisiertem Cloud Speicher würden sie durch die Synchronisation ja zerstört werden.

Daher kaufe ich die Macs immer mit dem größtmöglichen internen Speicher. Das macht das Arbeiten deutlich leichter. Ein MacBook Neo mit nur 512 GB käme für mich nie in Frage. So wenig Speicher reicht mir nicht einmal im iPhone oder iPad.


06. Juli 2026 09:48 als Antwort auf Leonie

Mir stellt sich schon länger die Frsge: wie viele und welche Daten genau verwalte ich im privaten. Bereich:


  1. wie in einer großen Wohnung musst du dich ja immer um alles kümmern: aufräumen, wischen, Staub wischen, „bewohnen“
  2. das Ganze wird nicht wirklich besser, wenn du einen großen Speicher (Dachboden) und dazu noch einen Keller hast.
  3. mich beschweren zuviele Daten zunehmend, genauso wie zuviele Erinnerungsstücke im Keller oder auf dem Speicher.
  4. mehr als eine Stunde in der Woche will ich dafür nicht einplanen müssen.
  5. mehr als eine Stunde Aufräumen auf den Geräten in der Woche auch nicht.
  6. Bis lang habe ich auch Daten aus Archiv-Platten nicht wirklich genutzt..


Vielleicht mal eine Diskussion für die Lounge?





07. Juli 2026 11:28 als Antwort auf pingo

pingo schrieb:
Schon mal ein Zwischenbericht: Ich kopiere gerade die alten Videos auf den NAS. Dank dem mittlerweile eingesteckten Netzwerkkabel geht es viel schneller, als vorher. Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe den Eindruck, dass Ethernet und WLAN sogar parallel arbeiten. Das war schon ein sehr guter Hinweis. Danke

Ich habe mein NAS (QNAP TS464) nur via Ethernet verbunden. Trotzdem beobachte ich beim Kopieren grösserer Datenmengen - z.B. beim Exportieren gerenderter Bilddateien - auf das NAS Verbindungsabbrüche. Ich vermute, dass das mit meinen Powerline-Adaptern zusammenhängt.


Dass WLAN und Ethernet-Verbindung parallel arbeiten ist nichts Ungewöhnliches.


In jedem Fall schon mal Danke für's Feedback und viel Erfolg.

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