VPN - der Ursprung allen Bösen
Es ist mittlerweile schon fast lächerlich, woran eine existierende, nicht aktive VPN-Verbindung laut Apple-Support alles Schuld ist:
- Nächtliche SIM-Sperre - VPN
- Wo-Ist-Fehlalarme - VPN
- Probleme auf AirPods umzuschalten - VPN
- Siri versteht „Schlummern“ nicht, alles andere dafür perfekt - VPN
Es kommt mir langsam aber sicher so vor, als würde Apple bei der Frage nach „Nutzen Sie VPN“ inständig auf ein „Ja“ hoffen, da man dann jeglichen Support abwenden kann, indem man den Nutzer erst einmal auffordert die VPN-Verbindung(en) zu löschen.
Leider werden die wenigsten Nutzer die VPN-Verbindung(en) nur zum Spaß eingerichtet haben, sondern diese möglicherweise für die Arbeit benötigen.
Und nicht wenige können sie selbst weder löschen, geschweige denn selbstständig neu einrichten.
Das wirkliche traurige dabei ist, dass es seitens Apple als vollkommen erwartbares Verhalten abgetan wird, da schließlich Drittanbieter und Co beteiligt sind.
Als Hersteller eines eigenen Betriebssystems, das so geschlossen ist wie iOS und als Firma mit der Größe und den Mitteln, die Apple zur Verfügung stehen empfinde ich das Verhalten und die Einstellung von Apple als eine absolut beschämende Bankrotterklärung, die nur noch von so geistreichen Aussagen wie „Sie müssen ja kein iPhone nutzen“ seitens des Support übertroffen wird.
Schade! Es gab einmal eine Zeit, in der ein iPhone und iOS für Qualität standen und der Kunde einen Stellenwert hatte.