iPhone 13 Pro Wasserschaden nach Akkutausch (Apple)

Nachdem mein Akku (13 Pro) in die Jahre gekommen ist habe ich diesen offiziell bei Apple via Einsendung reparieren lassen was auch super funktioniert hat.


Leider musste ich feststellen dass das Gerät nun scheinbar nicht mehr spritzwassergeschützt ist. Ich nutze mein Handy gerne im Urlaub am Strand und spüle Sandreste normalerweise vorsichtig dann zuhause unter dem Wasserhahn "weg", natürlich ohne das Gerät zu baden. ;)


Nach dem Akkutausch ist nun Feuchtigkeit eingetreten (erkennt man in der Linse der Frontkamera) und das Gerät ist ständig abgestützt. Ich habe es 4 Tage trocknen lassen und hatte nun seit Wochen keinen Absturz mehr - mir kommt es aber so vor als würde das Gerät wenn viele Apps offen sind etc. überhitzen und ich trau mich damit nicht einen weitere Reise anzutreten.


Ich weiß jetzt nicht wie ich mit dem Gerät am besten weitermachen soll, würdet ihr es nochmal einschicken zu Apple?

Gepostet am 21. Sept. 2026 09:39

Antworten
Frage gekennzeichnet als Höchstrangige Antwort

Gepostet am 21. Sept. 2026 09:53

Guten Morgen, GibsonChris,


ja, in deinem Fall würde ich das iPhone noch einmal von Apple prüfen lassen.


Dass nach dem Wasserkontakt Feuchtigkeit hinter der Frontkamera sichtbar war und das iPhone anschließend wiederholt abgestürzt ist, wäre für mich Grund genug. Auch wenn es inzwischen wieder läuft, lässt sich von außen nicht beurteilen, ob im Inneren noch Folgen des Flüssigkeitseintritts vorhanden sind. Wenn es jetzt zusätzlich ungewöhnlich warm wird, würde ich damit nicht erst bis zur nächsten Reise warten.


Vorher würde ich ein aktuelles Backup erstellen, solange das iPhone noch zuverlässig funktioniert.


Den vorherigen Akkutausch würde ich Apple bei der Kontaktaufnahme ausdrücklich nennen und auch die Reparaturnummer bereithalten. Apple gewährt auf durchgeführte Serviceleistungen grundsätzlich eine Servicegarantie von 90 Tagen. Falls der Akkutausch noch innerhalb dieses Zeitraums liegt, wäre das deshalb besonders relevant. Ob der Flüssigkeitseintritt tatsächlich mit der vorherigen Reparatur zusammenhängt, kann allerdings nur Apple nach einer Prüfung beurteilen.


Ein wichtiger Punkt noch zum Wasserschutz: Das iPhone 13 Pro wurde zwar unter Laborbedingungen nach IP68 getestet, Apple weist aber ausdrücklich darauf hin, dass der Schutz vor Wasser und Staub nicht dauerhaft ist und mit der Zeit nachlassen kann. Ein Flüssigkeitsschaden ist daher nicht automatisch von der normalen Garantie umfasst.


Sand würde ich künftig auch nicht unter fließendem Wasser vom iPhone abspülen. Apple empfiehlt bei Staub und Schmutz ein weiches, fusselfreies Tuch. Leitungswasser nennt Apple zum Abspülen dann, wenn eine andere Flüssigkeit als Wasser auf das Gerät gelangt ist.


Wenn das iPhone bis zur Prüfung erneut ungewöhnlich heiß wird, sich selbst ausschaltet oder andere Auffälligkeiten zeigt, würde ich es ausschalten und nicht weiter belasten.


Zum Nachlesen: Apple Support, Artikel „Informationen zum Schutz des iPhone 7 und neuer vor Spritzwasser und Staub“, Artikelnummer 108039.


Für die vorherige Reparatur ebenfalls relevant: Apple, „Allgemeine Geschäftsbedingungen für Reparaturen“, Abschnitt 6 zur 90-tägigen Servicegarantie.


Beste Grüße & viel Erfolg 🌺

17 Antworten
Frage gekennzeichnet als Höchstrangige Antwort

21. Sept. 2026 09:53 als Antwort auf GibsonChris

Guten Morgen, GibsonChris,


ja, in deinem Fall würde ich das iPhone noch einmal von Apple prüfen lassen.


Dass nach dem Wasserkontakt Feuchtigkeit hinter der Frontkamera sichtbar war und das iPhone anschließend wiederholt abgestürzt ist, wäre für mich Grund genug. Auch wenn es inzwischen wieder läuft, lässt sich von außen nicht beurteilen, ob im Inneren noch Folgen des Flüssigkeitseintritts vorhanden sind. Wenn es jetzt zusätzlich ungewöhnlich warm wird, würde ich damit nicht erst bis zur nächsten Reise warten.


Vorher würde ich ein aktuelles Backup erstellen, solange das iPhone noch zuverlässig funktioniert.


Den vorherigen Akkutausch würde ich Apple bei der Kontaktaufnahme ausdrücklich nennen und auch die Reparaturnummer bereithalten. Apple gewährt auf durchgeführte Serviceleistungen grundsätzlich eine Servicegarantie von 90 Tagen. Falls der Akkutausch noch innerhalb dieses Zeitraums liegt, wäre das deshalb besonders relevant. Ob der Flüssigkeitseintritt tatsächlich mit der vorherigen Reparatur zusammenhängt, kann allerdings nur Apple nach einer Prüfung beurteilen.


Ein wichtiger Punkt noch zum Wasserschutz: Das iPhone 13 Pro wurde zwar unter Laborbedingungen nach IP68 getestet, Apple weist aber ausdrücklich darauf hin, dass der Schutz vor Wasser und Staub nicht dauerhaft ist und mit der Zeit nachlassen kann. Ein Flüssigkeitsschaden ist daher nicht automatisch von der normalen Garantie umfasst.


Sand würde ich künftig auch nicht unter fließendem Wasser vom iPhone abspülen. Apple empfiehlt bei Staub und Schmutz ein weiches, fusselfreies Tuch. Leitungswasser nennt Apple zum Abspülen dann, wenn eine andere Flüssigkeit als Wasser auf das Gerät gelangt ist.


Wenn das iPhone bis zur Prüfung erneut ungewöhnlich heiß wird, sich selbst ausschaltet oder andere Auffälligkeiten zeigt, würde ich es ausschalten und nicht weiter belasten.


Zum Nachlesen: Apple Support, Artikel „Informationen zum Schutz des iPhone 7 und neuer vor Spritzwasser und Staub“, Artikelnummer 108039.


Für die vorherige Reparatur ebenfalls relevant: Apple, „Allgemeine Geschäftsbedingungen für Reparaturen“, Abschnitt 6 zur 90-tägigen Servicegarantie.


Beste Grüße & viel Erfolg 🌺

21. Sept. 2026 10:51 als Antwort auf GibsonChris

Da wurde alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

Das Gerät NIEMALS absichtlich mit Wasser in Kontakt bringen.

Ein Gerät mit Wasser im Inneren NIEMALS einfach so liegen lassen.

Kein iPhone ist wasserdicht.

Das hätte sofort danach zu einer Fachwerkstatt gemusst, dann wäre warscheinlich noch alles heile geblieben.

Apple macht in so einem Fall nichts.


Die Rückstände des Wassers verursachen Kurzschlüsse, wie jetzt auch bei dir. Ist das erstmal getrocknet, siehts schlecht aus.

21. Sept. 2026 11:00 als Antwort auf GibsonChris

Guten Morgen,


Ich würde es nicht mehr einschicken:


  1. ich würde es so nutzen, wie es ist,
  2. aktuell funktioniert es ja
  3. und das nach mehreren Wochen
  4. grundsätzlich würde ich nie, aber auch gar nie ein iPhone bewusst Feuchtigkeit oder gar Nässe aussetzen
  5. der u.g. Support Text führt die „Laborbedingungen“ des Spritzschutzes genauer aus.
  6. Bei den Temperaturen der letzten Wochen kann ein Gerät schon einmal heißer werden.
  7. mein Air hatte im Januar eine Feuchtigkeitsanzeige (feuchte Luft im Schwimmbad)
  8. ich habe es wie du - und wie von Apple empfohlen- trocknen lassen
  9. seither vermeide ich solche Situationen
  10. das Gerät funktioniert problemlos
  11. die höheren Temperaturen beim Laden und Streamen führe ich auf die höheren Außentemperaturen im Sommer zurück


Zum Nachlesen:


Informationen zum Schutz des iPhone 7 und neuer vor Spritzwasser und Staub - Apple Support (DE)


VG



23. Sept. 2026 16:47 als Antwort auf ManuelL

Das ist ja der größte Unsinn den ich je zu dem Thema gelesen habe. iPhones nicht NICHT wasserdicht.

Das kann dir jeder hier im Forum bestätigen. Auch Apple selbst behauptet das nicht und rät dringend von Wasserkontakt ab.

Gerade oben den Bereich des Lausprechers abspülen, ist schon fahrlässige Zerstörung und der schlechteste Rat den man geben kann.

Wir haben hier unzählige Threads mit Wasserschäden, ich und Kollegen bekommen regelmäßig Geräte mit Wasserschaden zur Reparatur/Datensicherung. Ob älter oder neuer. Das dürfte es nach deiner Aussage nach gar nicht geben.


Dass bereits reparierte Geräte gerne mal weniger dicht sind (wenn nicht 100% ordentlich gearbeitet wurde) kommt noch dazu. Mit sauberer Arbeit ist das Gerät so dicht/undicht wie zuvor. Und da es zuvor auch nicht wasserdicht war, garantiert dafür niemand. Ich könnte hier zig Bilder von Wasserschäden posten. Und das obwohl das Gerät nie nie für eine Reparatur zuvor geöffnet war.


Eine Watch kann man damit nicht vergleichen. Da gibt ja sehr viel weniger Stellen die abgedichtet werden müssen.

Ich selber biete bei den Watches nur Akkutausch an, aber Kollegen bekommen ebenfalls regelmäßig die Uhr mit Wasserschaden.


Du hattest einfach zur Glück mit deinem 7+. Andere telefonieren mal nur im Regen und haben dadurch einen Ausfall erlitten. Nur weil bei dir nichts passiert istm gilt das nicht für allen. In 90% der Fälle geht alles gut, beim Rest aber nicht.


Durch Wasser gehen auch gerne die Mikrofone und Lautsprecher kaputt, ohne dass Wasser richtig ins Gerät eingedrungen ist. Die Kontakte der Ladebuchse können auch korrodieren.


Nim deine Gerät mit ins Meer wie du willst. Aber bitte nicht Mitleser hier im Forum dazu animieren.

Nicht jeder hat sich dazu belesen und könnte einfach deiner Ansicht folgen, was aber fatal enden kann.

21. Sept. 2026 11:59 als Antwort auf GibsonChris

Gern geschehen, GibsonChris.


Wenn du dich für ein Nachfolgemodell entscheidest, würde ich bei dem jetzigen iPhone vorsichtshalber zeitnah noch ein aktuelles Backup erstellen, solange es zuverlässig läuft.


Vor dem Verkauf dann bitte auch darauf achten, das iPhone vollständig von deinem Apple Account zu lösen und anschließend „Alle Inhalte & Einstellungen löschen“ auszuführen. Den Wasserkontakt würde ich beim Verkauf natürlich entsprechend angeben.


→ Was zu tun ist, bevor du dein iPhone oder iPad verkaufst, weitergibst oder in Zahlung gibst - Apple Support


Dann bist du zumindest auf der Datenseite sauber abgesichert.


Liebe Grüße! 🌺

23. Sept. 2026 16:14 als Antwort auf iPhone-Doc

Natürlich sind iPhones wasserdicht!

Schon mein 7 Plus ist damals 1.5m tief in den Pool gefallen und lief bis zum Verkauf 3 Jahre später noch reibungslos.

Wenn meine Lautsprecher verdreckt sind - ab unters warme Wasser und mit der Zahnbürste schrubben und "Wasserentferner" Ton Dauerschleife per Youtube abspielen.


Wenn iPhones nicht wasserdicht sein sollten, warum dann Apple Watches? Beide Gehäuse werden geklebt, also von daher..

Meine Serie 10 nehm ich zum tauchen bzw. schnorcheln.


Wenn man natürlich sein Handy als Bieröffner oder Hammer nutzt oder es allgemein oft fallen lässt, wäre ich vorsichtig mit Wasser.

Auch ist bekannt das nach einem Akkutausch das Gerät nicht mehr ganz so wasserdicht ist wie es sein sollte.

23. Sept. 2026 21:33 als Antwort auf iPhone-Doc

Ich würde eher behaupten das liegt am Nutzer wie er mit den Geräten umgeht.. wie gesagt, geht jemand schlampig mit den Geräten um, entstehen auch Risse wo Feuchtigkeit eindringt.


Und Apple behauptet das sie NICHT wasserdicht sind? Jaein..

Laut offizieller Beschreibung von Apple zur Apple Watch:

Die Apple Watch Series 2 und neuer und die Apple Watch SE und neuer sind nach ISO Norm 22810:2010 wassergeschützt bis 50 Meter. Das bedeutet, sie sind für Aktivitäten in flachem Wasser wie Schwimmen im Pool oder Meer geeignet. Die Series 10 und neuer ist auch für Schnorcheln bis zu 6 Meter geeignet.

Bei iPhones ähnlicher Text.. mein 7+ hatte nur IP67 (bis 1 Meter für bis zu 30 Minuten) und hat gehalten.

Alles ab iPhone X ist IP68 ..also nach Norm WASSERDICHT.


Nur gibt Apple eben keine Garantie dafür.. verständlich.

Desswegen auch der oben genannte Leitfaden.


Da hatte ich eben bis jetzt "Glück" mit meinen iPhones (wohl eher der richtige Umgang)

Aber das Watches nicht wasserdicht sein sollen wiederspricht sich schon an der "Tauchen" App ab der S10.

Zuvor hatte ich die S3 ..bin auch damit immer schön ins Meer und Pool gegangen.. nie ein Problem damit gehabt.


Ich frag mich was manche mit ihren Geräten machen das die Dichtungen so porös werden?

Meine Vermutung: Stürze (aus der Hand / Hosentasche) und Vibrationen (Fahrrad)?

..sollte Apple mal untersuchen und mit in den Wasserschutz-Leitfaden aufnehmen.

iPhone 13 Pro Wasserschaden nach Akkutausch (Apple)

Willkommen in der Apple Support Community
Ein Forum, in dem Apple-Kunden sich gegenseitig mit ihren Produkten helfen. Melde dich mit deinem Apple Account an, um Mitglied zu werden.