Falls "selber scannen" immer noch eine Option ist: ich habe den Eindruck, das heutzutage keine guten Scanner mehr für den Heimgebrauch gebaut bzw. gross nachgefragt werden.
Warum? Ich selber hatte vor Jahren einen "guten Photoscanner" gesucht und bin zum Epson Perfection V750 Pro gelangt (der war dazumal so Preisklasse +/- 1000 EUR)
Der Nachfolger 850 Pro kam 8 Jahre später, aber bereits 2014! Laut Testberichten unterscheidet er sich bloss unwesentlich vom Vorgänger. Ich bin mit meinem 750 Pro daher nach wie vor sehr zufrieden.
Dias? Beide Scanner kommen mit "Rahmenvorlagen", wo man bis zu 12 Dias einspannen kann (der 750 kommt dabei ohne "Glasabdeckung", was qualitativ sogar besser ist: Zitat von einem Testbericht: "Allerdings haben wir beim Einsatz der neuen Filmhalter [bei der 800er Modellreihe] mit Glasabdeckungen viel mehr Nachteile entdeckt als Vorteile feststellen können. So stellten wir fest, dass die Wirkungsweise der automatischen Staub- und Kratzerentfernung sowie der Mehrfachbelichtung (Multi-Exposure) nachließ. Zudem mussten wir noch Farbfehler feststellen, die von den zusätzlichen Glasplatten verursacht wurden.)"
In jedem Fall ist "Diascannen" ein seeeeeehr zeitaufwändiger Prozess. Wenn Zeit also bei dir Geld kostet, dann solltest du den Ratschlag von Christine befolgen und zu einem professionellen Photogeschäft gehen ;)
ABER: wenn du selber scannst, dann hast du die volle Kontrolle über die Qualität. Vor allem, wenn dir einige Dias sehr am Herzen liegen, dann kannst du dort - die entsprechende Scansoftware (ich habe mir die Vollversion der Scannersoftware von "Silverfast" gekauft) vorausgesetzt - alle Qualitätsregister ziehen, welche es braucht! Aber Achtung: auch hier einige Einarbeitungszeit (und Experimentieren!) angesagt!
Der Epson Perfection V750 läuft bei mir nach wie vor perfekt (mit Silverfast) an macOS Mojave (bezüglich Treiber also alles einwandfrei - ich glaube, selbst die "out of the box" Mojave/Epson-Treiber funktionieren noch).