Hallo,
Erst einmal: gut, dass es nun wieder - zumindest teilweise - wieder funktioniert ;)
Ich wollte ohnehin noch einen kurzen Nachtrag hinzufügen: Vorschaubilder werden definitiv auch (noch) für Videos in AVI Kontainern generiert! Jedenfalls dann, wenn diese noch mit QuickTime 10 (*) gelesen werden können.
Und solche AVIs gibt es (bei mir) durchaus noch, wie mir während einer längeren "Video-Konvertierungs-Session" gestern aufgefallen ist ;) (Ich bin gerade daran, sämtliche Videos der letzten 15+ Jahre möglichst verlustfrei zu konvertieren, sodass sie wieder von Final Cut Pro X bzw. eben QuickTime 10 gelesen werden können. Oftmals reicht hierfür eben besagtes "Umkopieren" von einem AVI in einen MOV (QuickTime) Kontainer mittels dem Werkzeug "FFMPEG" - aber das ist hier ein Nebenschauplatz...)
Ich habe hier AVIs von (mindestens) zweier Spiegelreflexkameras: diejenigen AVIs der älteren Pentax K-5 können nicht mehr gelesen werden (wurden bis anhin aber noch von Final Cut Pro X klaglos importiert und verarbeitet - aber eben nur solange Final Cut Pro X noch auf das ältere QuickTime 7 (32bit!) framework zurückgreifen konnte, was nun in der aktuellen FCP X Version nicht mehr der Fall ist, da wurde der Zopf bereits abgeschnitten!).
Diejenigen AVIs der neueren Pentax K-1 können jedoch problemlos auch noch mit QuickTime 10 abgespielt werden, und somit werden dafür auch Vorschaubilder generiert.
Aber zurück zu deinem Thema: ich bin auch kein Apple File System (APFS) Spezialist, aber es gibt durchaus zahlreiche "flags", welche dem Betriebsystem anzeigen, "wie" ("vom Internet", "lokal generiert", ...) eine Datei auf den Computer gelangt ist. Und auch "Zeitstempel", welche besagen, wann eine Datei "generiert" wurde, wann sie zuletzt "geöffnet" oder gar "modifiziert" wurde.
All dies kann Einfluss haben darauf, ob und wann das Betriebsystem eine Vorschau generiert (oder denkt, es hätte eine solche bereits generiert...).
Und natürlich kann es durchaus eine Zeit in Anspruch nehmen (ab dem Kopiervorgang), bis sich das Betriebsystem dazu "bequemt", sich Zeit für die Vorschaugenerierung zu nehmen. Das alles geschieht ja "im Hintergrund" und soll den Benutzer möglichst nicht durch "Verschwenden von CPU Cyclen im falschen Moment" stören.
Es kann aber durchaus sein (habe das jetzt nicht ausprobiert), dass man dem Betriebsystem etwas auf die Sprünge helfen kann, wenn es doch einmal "eine Unendlichkeit" dauern sollte, bis Vorschaubilder generiert werden: man kann Dateien "kurz berühren" (touch): dabei wird der "Zuletzt geändert"-Zeitstempel auf die aktuelle Zeit gesetzt. Der Befehl dazu heisst daher auch tatsächlich "touch".
Du kannst einmal - auf der Konsole - folgendes Experiment machen (in irgendeinem Verzeichnis, z.B. deinem "Heim-Verzeichnis"):
touch test.txt
Dabei wird bereits eine - leere - Textdatei "test.txt" erstellt. Mit "ls" erhalten wir den aktuellen Zeitstempel, zum Beispiel
ls -la
-rw-r--r-- 1 myuser staff 0 19 Okt 10:37 test.txt
Die Datei wurde also zuletzt um 10:37 Uhr geändert. Nun eine Minute warten, und dann noch einmal die Datei "berühren":
touch test.txt
ls -la
-rw-r--r-- 1 myuser staff 0 19 Okt 10:39 test.txt
Die "Zuletzt modifiziert"-Zeit ist nun bereits 10:39 (obwohl wir inhaltlich natürlich gar nichts geändert haben, die Datei ist immer noch komplett leer (0 bytes gross) - nur der Zeitstempel hat sich geändert).