iMac startet von alleine wenn die Steckdosenleiste eingeschaltet wird

Hallo,


ich habe folgendes Problem und ich bin im Internet nicht wirklich fündig geworden:


Mein iMac 2019 hängt an einer Steckdosenleiste die schaltbar ist. An der Steckdosenleiste sind auch andere, kleinere Geräte angeschlossen, zB. ein Ladegerät an dem ich gelegentlich lade.


Mein Problem ist, dass seit ein paar Wochen der Mac automatisch startet wenn ich die Steckdosenleiste einschalte (ja, ich fahre den Mac komplett runter, da ich ihn oft ein paar Tage nicht nutze). Sonst, schaltete ich die Leiste ein und musste zusätzlich den Mac am Power Knopf auf der Rückseite starten. Wie gesagt, nun schalte ich die Leiste ein und nach ca. 15-20 sec. startet der Mac von alleine obwohl er komplett aus war.


Ansich könnte ich damit leben aber immer wenn ich die Leiste einschalte um zB. ein anderes Gerät zu laden, also den Mac nicht brauche, dann fährt er trotzdem jedes mal mit hoch.


An den Energieeinstellungen habe ich schon alle Tips, die ich im Net gefunden habe, probiert, aber ohne Änderung des Problems. Auch mit dem Terminal-Befehl: sudo pmset -a acwake 0 hatte ich keinen Erfolg. Das zurücksetzen vom NVRAM und SMC haben auch nichts daran geändert.


Was kann ich machen um wieder den alten Zustand herzustellen? Irgendetwas muss ja verstellt worden sein.


Besten Danke im Voraus

Simil

iMac 27″, macOS 13.2

Gepostet am 11. Feb. 2023 01:39

Antworten
Frage gekennzeichnet als Höchstrangige Antwort

Gepostet am 11. Feb. 2023 02:08

Hallo Simil, du kannst den Terminal-Befehl "sudo pmset" verwenden, um die Einstellungen für den automatischen Neustart nach einem Stromausfall zu ändern. Hier ist ein Beispielbefehl:


sudo pmset auto_poweron 1


Mit diesem Befehl wird der Mac automatisch nach einem Stromausfall gestartet. Um diese Einstellung zurückzusetzen, kannst du folgenden Befehl verwenden:


sudo pmset auto_poweron 0


Mit diesem Befehl wird die Funktion "Automatisch nach Stromausfall neu starten" deaktiviert.


Beachte, dass beim Deaktivieren dieser Funktion dein Mac mini nicht automatisch neu gestartet wird, wenn ein Stromausfall / der Strom via Steckdosenleiste geklaut wurde 😉 auftritt.


Beste Grüße & Viel Erfolg!

33 Antworten

12. Feb. 2023 07:24 als Antwort auf Pi88no

Hätte ich noch erwähnen sollen.

Habe auch einen Versuch gemacht den iMac nicht über die Leiste zu „bestromen“, ihn also ganz normal in eine Steckdose zu stecken.

auch hier war es so: der Mac war aus und ich den Netzstecker aus der Wand gezogen - später habe ich nur den Netzstecker wieder in die Schuko gesteckt und der Mac startete auch von selbst ohne ihn an der Powertaste zu betätigen.

12. Feb. 2023 13:04 als Antwort auf Pi88no

Ich habe „nichts Bestimmtes“ gemeint, nur auf Stellen hinweisen wollen, die da irgendwie einen Zusammenhang herstellen könnten. Und bzgl. der Firmware der x86-Macs habe ich ja seit einiger Zeit sowieso schon einen Verdacht bzgl. „seltsamer Reaktionen“, die anscheinend davon ausgehen: BT-Geräte, selbst jene, die zum Aufwecken aus dem Ruhezustand erfolgreich verwendet wurden, sind mittendrin (normalerweise nach einem Ruhezustand, aber nicht jedes Mal) nicht mehr in der Lage, Bits an die Rechner (ja, hier sind es aktuell zwei) zu senden. Mal nur die Tastatur, mal nur die Maus … und manchmal auch beide. Wobei die aber, als Mehrgeräte-Ausführungen, ohne Aus- und Einschalten (das im geschilderten Fall auch nichts bringt) „gleichzeitig“ an den anderen Rechnern problemlos (weiter–)arbeiten. Und: bislang sind davon ausschließlich x86-Maschinen betroffen.

Wenn es da tatsächlich die Firmware sein sollte: warum nicht auch beim hier beschriebenen Fehlverhalten?

13. Feb. 2023 09:45 als Antwort auf Pi88no

Habe den Mac komplett von allen möglichen Geräten abgestöpselt. Habe eine Kabeltastatur dran gemacht und habe auch den Mac aus dem Arbeitszimmer eine Etage höher in den Wohnbereich gebracht. Hatte keine Änderung gebracht.

Dann habe jetzt gerade den NVRAM zurück gesetzt. Leider weiß ich nicht, wie Du auf 4facher Gong kommst. Beim Neustart die Kastenkombi gerückt halten. Dann kommt als erstes die normale "Fanfare" (son angezogener Ton) und kurze Zeit später wird der Monitor schwarz und es ertönt das zweite Mal die Fanfare, aber dieses Mal deutlich lauter. Wenn ich nun die Tasten immer noch gerückt halte, dann kommt der Entsperrbildschirm. Auch wenn ich nach dem zweiten Mal die Tasten los lasse, kommt der Entsperrbildschirm. Ich weiß nicht wie ich das 4x hinbekommen soll.



16. Feb. 2023 06:21 als Antwort auf simil

Ich kann mich nicht auch nur an ein Apple-Gerät erinnern, das dies so gehalten hätte! Bei denen, die einen richtigen Schalter hatten, sowieso nicht. Aber auch alle PPCs bis „hinauf“ zum Quad (der, wäre ihm Speicher und Schnittstellen wie bei den x86ern zugekommen, diesen noch lange Paroli geboten hätte. Denn mehr als 200% CPU-Auslastung sah ich da nie.) und alle x86. Auch das Studio hat, frisch ab Werk, brav gewartet, bis ich den Taster am Gehäuse betätigt habe!

DON’T think different ist wohl so richtig in der Geschmacklosigkeit angekommen!

17. Feb. 2023 10:58 als Antwort auf Pi88no

„die FW ist bei einem ausgeschalteten Mac aber noch nicht geladen.“

Anmerkung: einen tatsächlich ausgeschalteten Rechner, der über eine Verbindung zur Stromquelle verfügt (hier: Stromkabel zwischen Gerät und Steckdose), habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Was mir dazu einfällt: die 6502° (und ähnliches Gerät aus anderen Quellen), einige der frühen ersten davon erweckten PC-Clone (insbesondere die von IBM, die ja nur extra und mit voller Absicht an allen Ecken und Enden nicht kompatibel gestaltet wurden). Beim Atari ST kann man noch darüber streiten, mindestens so lange, wie offen ist, mit welchen Teilen der Platine der Schalter am Gerät verbunden ist. Und bei den damaligen Macs weiß ich es einfach nicht. Spätestens aber „mit PPC drin“ ist bei all diesen Geräten für ein vollständiges Aus der Stecker zu ziehen (oder mittels schaltbarer Steckdose oder auch der Sicherung dazu, von der Energiezufuhr zu trennen), Batterien und/oder Akkus müssen entfernt werden … und eigentlich auch noch die Batterie für die Hardware-Uhr.

Denn sonst läuft in den Kisten allemal noch was, wenn auch nicht gerade die CPUs, die auf den Werbeprospekten erwähnt werden.Nahezu alle Bausteine, die man da sonst findet (z. B. all die I/O-Hubs) verfügen „heute“ über mehr Rechenleistung als das damalige Rechenzentrum für die Saturn Ⅴ. Und können, wenn man nur weiß wie, für vieles genutzt werden.


[… may Container nuts! SOS? …:] Da fällt mir doch gerade noch der HP41C ein: soweit ich mich erinnere, war das der erste Rechner (der mit tatsächlich über den Weg gelaufen ist), welcher mittels einer „sehr kleinen CPU“, die auch sonst die Tastatur überwacht hat, ein- und ausgeschaltet wurde.

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