Wenn du ein Macbook stationär am Netzgerät betreibst, wird es mit Netz- und nicht Batteriestrom versorgt. Bei seltener mobiler Nutzung sorgt das "optimierte Laden" dafür, dass der Akku nicht über 80% geladen wird. Das funktioniert mehr oder weniger gut.
Ja, es mag sein, dass der Akku beim einen oder anderen Nutzungsprofil schneller oder langsamer altert, er altert aber auf jeden Fall. Das hältst du mit allen Massnahmen und Tricks nicht auf. Hier gab es Fälle, bei denen der Akku nach zwei Jahren und aller erdenklichen "Pflege" hinüber war, andere laufen seit 10 Jahren im harten Arbeitsalltag ohne Mucken.
Ich nutze seit Jahren Macbooks überwiegend im stationären Betrieb. Es hat noch keinem geschadet. Der aktuell älteste, ein 2013er MBP wurde gerade vor kurzem nach 10 Jahren im Büro und weit über 1000 Zyklen ausser Dienst gestellt. Er ist bis zum Schluss auch im Mobilbetrieb einwandfrei einige Stunden gelaufen. Momentan sind noch ein 2018er MBP i9 und ein 2021er MBP M1 Max so in Gebrauch.
Bei mir müssen die Geräte laufen, wenn ich sie brauche. Einpacken, losfahren und sicher sein, dass er geladen und einsatzbereit ist und ich im Termin nicht dumm dastehe. Das ist wichtig. Da ist es mir herzlich egal, ob der Akku durch das Dauerladen ein Jahr früher oder später den Geist aufgibt (was ich ohnehin nier erfahren werde).
Mein Rat: vergiss das ganze Akku-Gedöns und nutze deinen Mac genau so, wie es für dich passt. Dafür ist er nämlich da. Nicht zur Akkupflege.