Mehrere Probleme mit macOS Sequoia 15.2 und der Samsung Portable SSD T7 Shield

Grüße Euch ganz herzlich!


Ich habe folgende Probleme mit macOS 15.2 und der Samsung Portable SSD T7 Shield (Kaufdatum 09/2023):



1. Wenn ich die SSD regelrecht von macOS entfernen möchte erscheint folgende Meldung:


„Das Medium „Samsung PSSD T7 Shield“ wird gerade von einem oder mehreren Programmen verwendet und kann nicht ausgeworfen werden“


Ich habe schon alle Problemlösungen von macOS befolgt, jedoch erscheint weiterhin die Meldung.


1.A Was kann ich tun um das Problem zu lösen?


1.B Wo kann ich sehen welche Programme die SSD verwenden?



2. Öffne ich die Software Samsung Portable SSD Software 1.0 wird die Festplatte nicht von der Software erkannt und es erscheint folgenden Meldung:


"Es ist kein Samsung Portable SSD-Speichermedium angeschlossen"


2.A Warum ist das so?



3. Öffne ich die Software Samsung Portable SSD Software 1.0 und möchte ein Update durchführen erscheint folgende Meldung:


„Kommunikation mit dem Update-Server fehlgeschlagen“


3.A Wie kann ich das Problem lösen?


3.B. Hat jemand dieselben Probleme?


3.C Gibt es eine neue Software von Samsung für die SSD?



Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus!

MacBook Air 13″, macOS 15.2

Gepostet am 12. Jan. 2025 10:35

Antworten
Frage gekennzeichnet als Höchstrangige Antwort

Gepostet am 13. Jan. 2025 17:55

Hallo Magnesium,


vielen Dank, dass Du Deine Fragen so ausführlich beschrieben hast – es zeigt, wie wichtig Dir eine Lösung ist, und das schätze ich persönlich sehr.


Um die SSD korrekt auszuhängen, kannst Du in der Aktivitätsanzeige nach Programmen suchen, die sie blockieren. Alternativ kannst Du das Terminal nutzen, um sie zwangsweise auszuhängen. Dafür gibst Du folgenden Befehl ein:

diskutil unmountDisk force /Volumes/Samsung\ PSSD\ T7\ Shield


Leider zeigt macOS nicht direkt an, welches Programm die SSD blockiert. Du kannst aber mit dem Terminal-Befehl lsof überprüfen, welche Prozesse auf die SSD zugreifen:

lsof | grep /Volumes/Samsung\ PSSD\ T7\ Shield


Falls es um die Samsung Portable SSD Software geht, könnten die Sicherheitsrichtlinien oder ein veraltetes Format der SSD die Ursache sein. Prüfe die Einstellungen unter „Sicherheit > Allgemein“ und stelle sicher, dass die SSD korrekt formatiert ist (z. B. als APFS oder exFAT). Sollte der Update-Server nicht erreichbar sein, überprüfe Deine Firewall-Einstellungen und lade die neueste Software direkt von der Samsung-Website herunter.


> Portable SSD T7 Shield | Samsung Service DE


Falls Du von Apple Rückmeldung bekommst, wäre es schön, wenn Du uns hier darüber informierst – solche Informationen könnten auch anderen mit ähnlichen Herausforderungen weiterhelfen. 


Bitte beachte: Für die reine Nutzung der SSD unter macOS brauchst Du die Samsung-Software nicht. Die Festplatte funktioniert einwandfrei, wenn sie korrekt formatiert ist, und sollte direkt nach dem Anschließen erkannt werden.


Ich hoffe, das klärt Deine Fragen. Falls noch etwas offen bleibt, lass es mich wissen.


Beste Grüße & viel Erfolg!

52 Antworten

14. Jan. 2025 21:56 als Antwort auf RichardB.

Das ist nicht ganz richtig. Die Verschlüsselung - ab dem T2 ist ohnehin jeder Mac verschlüsselt - schützt die SSD vor unberechtigten Zugriff. Ab dem Moment, in dem du dich einloggst, ist sie entsperrt und du kannst ganz normal auf den Inhalt der SSD im Rahmen der gesetzten Zugriffsrechte zugreifen.


Mal zurück zum Ausgangspunkt dieses Threads. Worüber diskutieren wir jetzt eigentlich ? Über das Ausgangsproblem - dass sich eine SSD nicht auswerfen lässt - oder über verschiedene Aspekte von Verschlüsselungsalgorithmen ?



14. Jan. 2025 22:54 als Antwort auf Netcracker

Und was ist an meiner Aussage nicht richtig? Wenn ich den Mac mit einem macOS auf einer externen SSD starte, so bleibt die interne SSD verschlüsselt (macOS fordert mich sogar auf die interne SSD zu entsperren, falls ich sie benutzten möchte). Dabei ist es unerheblich ob ich einen T2-Mac benutzte oder einen älteren Mac (den ich auch habe) mit aktiven FileVault.


Ich antworte lediglich auf Nachfragen des Thread- Erstellers (und nun auch auf Deine 😉).

15. Jan. 2025 00:43 als Antwort auf Magnesium

Magnesium schrieb:


Netcracker schrieb:

Du kannst jedes externe Laufwerk komplett eigenständig mit den Werkzeugen von macOS nutzen und verwalten.
1.
Ein kleiner Exkurs:

Was ist der wesentliche Unterschied bzw. Vor-/Nachteil der LaCie Secure™-Technologie mit AES-256 Selbstverschlüsselung gegenüber der Verschlüsselung des macOS Festplattendienstprogrammes bzw. der Verschlüsselung von macOS FileVault?


"...Bei der LaCie Secure™-Technologie mit AES-256 Selbstverschlüsselung handelt es sich um eine Hardwareverschlüsselung, die wesentlich sicherer als FileVault ist. Bei macOS FileVault handelt es sich um eine Softwareverschlüsselung...Wenn man also mehr Privatsphäre und Sicherheit für Ihre Daten wünschen, ist Hardware-Unterstützung empfehlenswert, da diese sich auf der Festplatte selbst befindet und daher sicherer als jede Software ist..."


Ist das korrekt?

15. Jan. 2025 01:05 als Antwort auf Magnesium

Magnesium schrieb:


Magnesium schrieb:


Netcracker schrieb:

Du kannst jedes externe Laufwerk komplett eigenständig mit den Werkzeugen von macOS nutzen und verwalten.
1.
Ein kleiner Exkurs:

Was ist der wesentliche Unterschied bzw. Vor-/Nachteil der LaCie Secure™-Technologie mit AES-256 Selbstverschlüsselung gegenüber der Verschlüsselung des macOS Festplattendienstprogrammes bzw. der Verschlüsselung von macOS FileVault?

"...Bei der LaCie Secure™-Technologie mit AES-256 Selbstverschlüsselung handelt es sich um eine Hardwareverschlüsselung, die wesentlich sicherer als FileVault ist. Bei macOS FileVault handelt es sich um eine Softwareverschlüsselung...Wenn man also mehr Privatsphäre und Sicherheit für Ihre Daten wünschen, ist Hardware-Unterstützung empfehlenswert, da diese sich auf der Festplatte selbst befindet und daher sicherer als jede Software ist..."

Ist das korrekt?

Jein. Grundsätzlich funktioniert die Verschlüsselung ähnlich wie bei FileVault, d.h. der mitgelieferte Schlüssel wird auf einem Computer/Server implementiert, der dann unbeschränkten Zugriff auf das Laufwerk hat.


Schwachstelle ist eine mögliche Kompromittierung dieses Servers, also Schadsoftware, die über den zugelassenen Client unmittelbar Zugriff auf das Laufwerk hat.


Natürlich kann aber das Laufwerk grundsätzlich nur an dem Computer genutzt werden, auf dem der Schlüssel existiert. Aber: Kein Rechner, kein Schlüssel, kein Zugriff.


Bislang ist es aber noch niemandem gelungen, ein mit FileVault verschlüsseltes Laufwerk zu knacken.


https://www.computerweekly.com/de/feature/Vor-und-Nachteile-selbstverschluesselnder-Festplatten


Vielleicht magst du uns aber mal erläutern, worum es dir eigentlich geht.....

16. Jan. 2025 10:29 als Antwort auf Magnesium

Ein weiterer Zwischenbericht:


Starte ich macOS im sicheren Modus ist ein Auswerfen der SSD ohne Probleme möglich. Starte ich macOS normal bestehen oben geschilderte Probleme weiterhin (Auswerfen der SSD nicht möglich, Löschen und Neuformatierung der SSD nicht möglich).


Mein Überlegung geht dahin die SSD nun im scheren Modus zu löschen und neu zu formatieren. Was denkt Ihr, ist das eine gute und sinnvolle Idee um oben genannte Probleme zu lösen?

16. Jan. 2025 13:20 als Antwort auf Netcracker

Im "normalen Modus" lässt sich die SSD weiterhin nicht löschen und formatieren, im sicheren Modus habe ich es noch nicht versucht. Ich denke es macht auch keinen wirklichen Sinn die SSD im sicheren Modus zu löschen und neu zu formatieren da so nicht die Frage beantwortet wird welches Programm die SSD benutzt. Wenn sich z.B. noch Reste der Samsung Software in macOS befinden und geschilderte Probleme verursachen bleiben eben diese Reste weiter bestehen und können womöglich in naher Zukunft wieder Probleme bereiten. Oder liege ich komplett falsch?


Könnte man o.g. Frage schnell beantworten wenn man Einsicht in mein macOS hätte (Stichwort Debug Modus)?


Es ist ärgerlich, dass macOS (und andere AppleOS) keine Funktion integriert haben die darstellt welche Programme eine SSD benutzen, das würde womöglich so manch eines Problem deutlich schneller lösen.

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