Werbung für Creator Studio in Pages/Numbers/Keynote - passt das zu Apple?

Als langjähriger Apple-Nutzer möchte ich ein Feedback zu einer Entwicklung geben, die mich ehrlich enttäuscht.


Beim Öffnen von Pages, Numbers und Keynote wird man inzwischen deutlich dazu gedrängt, auf die „neue" Creator-Studio-Version zu aktualisieren. Nach dem Update wird man jedoch direkt und sehr prominent mit Werbung für ein Creator-Studio-Abo konfrontiert.

Aus meiner Sicht ist das problematisch, denn iWork-Apps waren für mich immer ein Beispiel dafür, wofür Apple einmal stand: Fokus auf das Nutzererlebnis, Zurückhaltung bei Werbung und keine aufdringlichen Abo-Modelle in grundlegender Produktivitätssoftware.

Großflächige Anzeigen für Abonnements in Kern-Apps wirken deplatziert und untergraben das Vertrauen der Nutzer. Gerade von Apple erwarte ich einen anderen Anspruch.

Die ernst gemeinte Frage dahinter lautet: Ist das wirklich die Richtung, in die sich Apple entwickeln möchte oder laufen wir Gefahr, hier ein Modell zu übernehmen, das man bisher eher mit Microsoft verbunden hat?

Ich hoffe sehr, dass dieses Feedback ernst genommen wird und Apple seinen Qualitäts- und Werteanspruch auch in Zukunft konsequent wahrt.

Gepostet am 29. Jan. 2026 00:09

Antworten
Frage gekennzeichnet als Höchstrangige Antwort

Gepostet am 30. Jan. 2026 12:40

Mir geht es ausdrücklich nicht darum, das Abo schlechtzureden. Im Gegenteil: Das Creator-Studio-Abo ist aus meiner Sicht preislich sehr attraktiv und ich finde es richtig gut, dass Apple die gekauften Versionen von Final Cut Pro, Logic Pro, Motion, MainStage und Compressor weiterhin mit Updates und neuen Funktionen versorgt. Ich hoffe sehr, dass Apple diesen Weg auch künftig beibehält und nicht irgendwann eine Trennung vornimmt, sodass wirklich neue Features nur noch im Abo verfügbar sind.


Was mich stört, ist die Art der Bewerbung. Großflächige, prominente Hinweise auf das Abo in grundlegenden iWork-Apps wie Pages, Numbers und Keynote wirken auf mich deplatziert. Aus meiner Sicht würde ein eigener „Premium“-Reiter völlig ausreichen, statt beim Öffnen der App direkt mit einem riesigen Creator-Studio-Hinweis konfrontiert zu werden oder die Free-Inhalte mit Premium-Inhalten, wie von Tobias501 beschrieben, zu vermischen.

Apple hat sich für mich immer dadurch ausgezeichnet, dass Kern-Apps werbefrei oder diese zumindest subtil waren. Natürlich ist Wahlfreiheit gegeben, da gebe ich dir recht. Trotzdem finde ich, dass Zurückhaltung bei Werbung in Basis-Apps ein wichtiger Teil des Apple-Selbstverständnisses ist. Genau diese Grenze beginnt mit den aktuellen iWork-Updates für mich etwas zu verschwimmen.

22 Antworten

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